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PSYNDEX Tests Review für GISC-EL - Gießener Screening zur Erfassung der erweiterten Lesefähigkeit

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12550
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This is a PSYNDEX Tests Review of GISC-EL - Gießener Screening zur Erfassung der erweiterten Lesefähigkeit. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu GISC-EL - Gießener Screening zur Erfassung der erweiterten Lesefähigkeit. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das GISC-EL wurde zur Testung der Lesefähigkeit von Kindern und Jugendlichen mit intellektueller Beeinträchtigung entwickelt. Es basiert auf dem vierstufigen Modell des erweiterten Lesens von Koch (2005, 2008) Zusätzlich erfasst das Verfahren die Vorläuferkompetenzen Phonologische Bewusstheit und Buchstabenkenntnis. Mithilfe des GISC-EL können Aussagen über den aktuellen Stand der Lesefähigkeiten gemacht und sinnvolle nächste Förderungsschritte geplant werden. Zudem kann der Fortschritt einer Klasse oder eines Schülers im Laufe der Zeit gemessen werden. Aufbau: Die GISC-EL erfasst die Lesekompetenz mit acht Untertests im Umfang von jeweils 10-60 Items: (1) Lesen von gegenstandsähnlichen Abbildungen, (2) Lesen von Symbolen, (3) Phonologische Bewusstheit, (4) Buchstabenkenntnis, (5) Rekodieren von Pseudowörtern, (6) Leseverständnis auf Wortebene, (7) Leseverständnis auf Satzebene, (8) Leseverständnis auf Textebene. Insgesamt beinhaltet der GISC-EL 145 Items und 16 Beispielaufgaben (1-2 pro Untertest). Grundlagen und Konstruktion: Das GISC-EL wurde auf Basis der Leselupe (Koch & Euker, 2009) entwickelt und beruht auf der Klassischen Testtheorie. Grundlage ist ein hierarchisches Modell der Schriftsprachentwicklung. Der Aufbau folgt den vier Stufen der erweiterten Lesefähigkeit von Koch (2005, 2008), die die Vorläuferfähigkeiten zum Lesen im engeren Sinne ergänzen. Zur Konstruktion der einzelnen Aufgabe finden sich keine Angaben. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Der Test besitzt eine interne Konsistenz von Alpha = .83-.99 und eine Retestreliabilität (3-wöchiges Messintervall) von rtt = .98 für den Gesamttest (Schwankungsbreite der Untertests: rtt = .60-.98). Validität: Die Untertests des GISC-EL folgen in ihrem Aufbau und in der Reihenfolge, mit der sie bearbeitet werden, dem theoretischen Entwicklungsmodell der Lesekompetenz. Das hierarchische Kompetenzkonzept wurde durch eine Zunahme der Aufgabenschwierigkeit über die Etappen der erweiterten Lesekompetenz hinweg operationalisiert und spiegelt sich in den Verteilungen der Testwerte der Subtests (richtige vs. falsche Aufgabenlösung) wider. Die Varianzaufklärung für die einzelnen Untertests des GISC-E durch ausgewählte etablierte Testverfahren schwankte unter Kontrolle der allgemeinen kognitiven Fähigkeiten zwischen Beta = .33-.58. Normen: Die Testentwicklung orientierte sich an einem klassischen förderdiagnostischen Ansatz. Mit der Begründung des seltenen Vorkommens von intellektueller Beeinträchtigung in der Bevölkerung und aufgrund der Diversität ihrer Zielgruppe wurde auf eine Normierung verzichtet. Es wird hingegen eine kriteriale Bezugsnorm angewendet. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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