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PSYNDEX Tests Review für K-NEK - Kaufman-Neuropsychologischer Kurztest

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13067
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This is a PSYNDEX Tests Review of K-NEK - Kaufman-Neuropsychologischer Kurztest. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu K-NEK - Kaufman-Neuropsychologischer Kurztest. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der Kaufman-Neuropsychologische Kurztest dient als neuropsychologisches Screeninginstrument der grundlegenden Beurteilung kognitiver Funktionen, um eine Beeinträchtigung des Probanden/Patienten aufzudecken und einzuschätzen bzw. in eine differenziertere Diagnostik zu münden. Aufbau: Der K-NEK besteht aus vier Untertests, die drei Niveaus kognitiver Komplexität (Blöcke) repräsentieren sollen: (1) Orientierung (Block I), (2) Gestaltschließen (Block II), (3) Zahlennachsprechen (Block II) und (4) Wortsuche (Block III). Neben den Untertest-Ergebnissen wird der K-NEK-Gesamtwert sowie der "Beeinträchtigungsindex" ermittelt. Grundlagen und Konstruktion: Der K-NEK ist die deutschsprachige Adaptation der Kaufman-Short Neuropsychological Assessment Procedure (K-SNAP; Kaufman & Kaufman, 1994a). Theoretisch basiert der K-NEK u.a. auf dem von Luria (1966, 1973, 1980) vorgeschlagenen System von Funktionseinheiten, nach dem es drei "Blöcke" oder funktionale Einheiten gibt, die in ihrer Zusammenarbeit für jede Art geistiger Funktionen notwendig sind. Unterschieden werden Block I (Aktivierung), Block II (Aufnahme, Verarbeitung und Speicherung von Informationen) sowie Block III (Planung). Die vier Untertests sind diesen drei Blöcken zugeordnet und repräsentieren somit drei Niveaus kognitiver Komplexität. Die amerikanische Originalversion K-SNAP wurde ab 1984 von Kaufman und Kaufman entwickelt. 1986 wurde eine Experimentalversion 1140 Jugendlichen und Erwachsenen (10-84 Jahre) vorgegeben und eine Itemselektion fand statt. Die Adaptation der K-SNAP ins Deutsche wurde 1997 begonnen. Für den Untertest "Orientierung" mussten einige Fragenumformuliert werden, der Untertest "Gestaltschließen" konnte komplett übernommen werden, der Untertest "Zahlennachsprechen" musste nur vereinzelt hinsichtlich der Zahlenfolge verändert werden. Die Aufgaben für den Untertest "Wortsuche" wurden in größerer Zahl neu konstruiert und anhand von zwei Stichproben weiter untersucht. Aufgrund der Ergebnisse wurden 22 Items beibehalten. Die resultierende zweite Experimentalversion wurde anschließend normiert. Aufgrund der Normierungsergebnisse wurden geringfügige Veränderungen an dem Aufgabensatz vorgenommen (z.B. Umstellung von Aufgaben aufgrund der ermittelten Schwierigkeitsindizes). Die Unterbrechungsregeln wurden überwiegend aus dem amerikanischen Original übernommen. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die Split-half-Reliabilität (Normierungsstichprobe n = 3393) betrug für Gestaltschließen .88, für Zahlennachsprechen .76, für Wortsuche .88, für die Verarbeitungskomponente "Block II" .88 und für den K-NEK-Gesamt-Standardwert .92. Validität: Die Konstruktvalidität des K-NEK wird anhand des altersabhängigen Verlaufs der Rohwerte belegt, die der erweiterten Theorie von Horn (1989) über die Entwicklung kristalliner und fluider Intelligenz und verwandter Fähigkeiten entspricht. Zu konstruktnahen Verfahren konnte in verschiedenen Stichproben eine recht hohe Übereinstimmungsvalidität festgestellt werden. Bis auf wenige Ausnahmen erreichte die Normierungsstichprobe in den K-NEK-Untertests und dem Gesamtwert signifikant bessere Ergebnisse als verschiedene klinische Gruppen. Ältere Probanden, die im Untertest "Orientierung" als "grenzwertig oder beeinträchtigt" eingestuft wurden, erreichten auch im K-NEK-Gesamtwert signifikant niedrigere Werte als die als "durchschnittlich" eingestuften Probanden. Normen: Es liegen Normen (Skalenwerte mit M = 10, SD = 3 und Prozentränge) für 20 Altersgruppen getrennt vor. Die Normierung erfolgte in den Jahren 2000 bis 2002 an 3393 Versuchspersonen (56.3% weiblich, 43.7% weiblich) aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. 96.5% der Stichprobe wurde als freiwillige Zufallsstichprobe gezogen, bei 3.5% der Probanden handelte es sich um "klinische Fälle". publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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