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Das wesentliche Ziel von GSHAP bestand darin, eine globale Karte der Erdbebengefährdung zu berechnen, die regional harmonisiert ist und sich auf modernen Methoden der probabilistischen seismischen Gefährdungseinschätzungen (probabilistic seismic hazard assessments - PSHA) gründen sollte. Die Weltkarte der Erdbebengefährdung stellt die seismische Gefährdung als Spitzenbodenbeschleunigung mit einer 10%-igen Überschreitenswahrscheinlichkeit in 50 Jahren dar. Das entspricht einer Wiederholungsperiode von 475 Jahren. Die Zusammenstellung der Weltkarte der Erdbebengefährdung basiert auf der Integration aller Ergebnisse der GSHAP-Regionen und Testgebiete zusammengefasst zu drei größeren GSHAP-Gebieten. Nord- und Südamerika (Shedlock & Tanner, 1999) Asien, Australien und Ozeanien (Zhang et al., 1999; McCue, 1999) Europa, Afrika und der Nahe Osten (Grünthal et al., 1999) Datenquelle: GFZ Potsdam



