Die Gestalt-Psychologie und die Entdeckung der Spiegelneuronen Gestalt psychology and the mirror neuron discovery
收藏PsychArchives2020-12-28 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/4023
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Zusammenfassung: Neuere Forschungsergebnisse aus der kognitiven Neurowissenschaft zeigen, dass bei der bloßen Beobachtung einer bestimmten Handlung einer anderen Person im eigenen prämotorischen Cortex die gleichen Neuronen aktiv werden, die bei der Ausführung dieser Handlung durch den Beobachter selbst aktiv würden. Man spricht in diesem Zusammenhang von „Spiegelneuronen“. Das Prinzip eines „externen“ oder „interpersonellen“ Isomorphismus, das die Gestaltpsychologen Köhler und Koffka in den Zwanziger- bis Vierziger-Jahren des vorigen Jahrhunderts postuliert haben, nahm wichtige Aspekte dieser Entdeckung der „Spielneuronen“ vorweg. Mehr noch: Die auf dem Prinzip des interpersonellen Isomorphismus aufbauenden Thesen der Gestalttheoretiker und Galleses neuere, von der Entdeckung der Spielneuronen inspirierte Simulationstheorie stimmen in der zentralen Annahme überein, dass die menschliche Fähigkeit, die Handlungen, Gefühle und Intentionen eines anderen zu verstehen, in einem impliziten, automatischen Vorgang unmittelbar gegeben ist und nicht einer vorausgehenden Verarbeitung im Sinne des Schließens und Interpretierens bedarf. Abstract: Recent work in cognitive neuroscience reveals that, when one observes another person performing some action, neurons fire in one’s own motor cortex that are the very same neurons that would fire if one were also performing the observed action; these have been dubbed “mirror neurons”. The principle of external or interpersonal isomorphism, formulated by the Gestalt psychologists, Köhler and Koffka, during the 1920’s through to the 1940’s, anticipated important aspects of the mirror neuron discovery. Moreover, both the Gestaltists’ theory, based on the principle of interpersonal isomorphism, and Gallese’s (2003) contemporary theory of “embodied simulation”, inspired by the mirror neuron discovery, converge on the central claim that our general ability to understand another’s actions, emotions, and intentions, is implicit, automatic, and non-inferential. reviewed publishedVersion
提供机构:
Verlag Wolfgang Krammer, Wien
创建时间:
2020-12-28



