Sozialraumexperiment Parkraumreduktion Gräfekiez/Berlin
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Im Jahr 2022 beschloss die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg in Berlin, Parkplätze im Graefekiez – einem innerstädtischen Viertel mit rund 18.000 Einwohnern – für alternative Nutzungen umzuwidmen, um den Wandel zu einer klimaresilienteren Stadt zu fördern. Der Kiez ist geprägt von Altbauten, Gastronomie, Kitas, Schulen sowie diversen Dienstleistungsbetrieben. Die Maßnahme wurde Mitte September 2023 umgesetzt. Entlang zweier Straßen wurden etwa 350 Parkplätze umgestaltet, während in den meisten anderen Straßen weiterhin Parken möglich blieb. Insgesamt entsprach dies einem Rückgang um 13 Prozent der etwa 2.700 ursprünglichen Stellplätze im betroffenen Gebiet. Ein Teil der Flächen wurde in begrünte Aufenthaltsbereiche oder „grüne Klassenzimmer“ für nahegelegene Bildungseinrichtungen umgewandelt. Andere Flächen dienen nun als Stationen für geteilte Mobilitätsangebote wie E-Bikes und E-Scooter, teils auch außerhalb des Hauptgebiets, um Erreichbarkeit sicherzustellen. Weitere Flächen wurden als Ladezonen für Lieferverkehr oder für lokale Gewerbetreibende wie z. B. eine Fahrschule reserviert. Die Wirkung der Maßnahme wurde mittels eines kontrollierten Vorher-Nachher-Designs untersucht in Hinblick auf Wirksamkeit zur Reduktion von privater Autonutzung, Indikatoren zu Gesundheit & Wohlbefinden, zu Nachbarschaftszusammenhalt, zur Akzeptanz der Maßnahme. Zudem werden möglichen Verkehrs- und Parkverlagerung in angrenzenden Nachbarschaften mit einem Kurzfragebogen erhoben. Im Jahr 2022 beschloss die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg in Berlin, Parkplätze im Graefekiez – einem innerstädtischen Viertel mit rund 18.000 Einwohnern – für alternative Nutzungen umzuwidmen, um den Wandel zu einer klimaresilienteren Stadt zu fördern. Der Kiez ist geprägt von Altbauten, Gastronomie, Kitas, Schulen sowie diversen Dienstleistungsbetrieben. Die Maßnahme wurde Mitte September 2023 umgesetzt. Entlang zweier Straßen wurden etwa 350 Parkplätze umgestaltet, während in den meisten anderen Straßen weiterhin Parken möglich blieb. Insgesamt entsprach dies einem Rückgang um 13 Prozent der etwa 2.700 ursprünglichen Stellplätze im betroffenen Gebiet. Ein Teil der Flächen wurde in begrünte Aufenthaltsbereiche oder „grüne Klassenzimmer“ für nahegelegene Bildungseinrichtungen umgewandelt. Andere Flächen dienen nun als Stationen für geteilte Mobilitätsangebote wie E-Bikes und E-Scooter, teils auch außerhalb des Hauptgebiets, um Erreichbarkeit sicherzustellen. Weitere Flächen wurden als Ladezonen für Lieferverkehr oder für lokale Gewerbetreibende wie z. B. eine Fahrschule reserviert. Die Wirkung der Maßnahme wurde mittels eines kontrollierten Vorher-Nachher-Designs untersucht in Hinblick auf Wirksamkeit zur Reduktion von privater Autonutzung, Indikatoren zu Gesundheit & Wohlbefinden, zu Nachbarschaftszusammenhalt, zur Akzeptanz der Maßnahme. Zudem werden möglichen Verkehrs- und Parkverlagerung in angrenzenden Nachbarschaften mit einem Kurzfragebogen erhoben.



