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PSYNDEX Tests Review für FDS - Fragebogen zu dissoziativen Symptomen

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12820
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This is a PSYNDEX Tests Review of FDS - Fragebogen zu dissoziativen Symptomen. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu FDS - Fragebogen zu dissoziativen Symptomen. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der FDS dient einem Screening dissoziativer Phaenomene und lehnt sich an dissoziative Symptome an, wie sie im ICD-10 (Weltgesundheitsorganisation, 1993) und im DSM-III-R bzw. DSM-IV (American Psychiatric Association, 1991, 1996) beschrieben werden. Aufbau: Der FDS enthaelt 44 Items, die den ProbandInnen in Form eines Testheftes zur Selbstbeurteilung vorgelegt werden. Sie werden aufgefordert, die Auftretenshaeufigkeit der beschriebenen Phaenomene anhand einer zehnschrittigen Prozentskala einzuschaetzen. Neben den 28 Items des Originalverfahrens DES enthaelt der FDS 16 weitere Items. Das Instrument besteht aus vier Subskalen: Amnesie, Absorption, Derealisation und Konversion, wobei nicht alle Items einer Subskala zugeordnet werden. Diese gehen in den gemittelten Gesamtwert ein, der als allgemeines Dissoziationsmass gilt. Grundlagen und Konstruktion: Dissoziative Phaenomene werden als psychophysiologische Prozesse verstanden, in denen die normalerweise integrativen Funktionen des Bewusstseins, des Gedaechtnisses, der Identitaet oder der Wahrnehmung der Umwelt gestoert sind. Allgemein wird von einem Kontinuum ausgegangen, das von Erlebnisweisen, die alltaegliche, geringe Bewusstseinseinschraenkungen bedeuten, bis hin zu schwerwiegenden Syndromen wie Dissoziative Identitaetsstoerung (ehemals Multiple Persoenlichkeitsstoerung) reicht. Die Items des Originalinstruments DES wurden anhand von Informationen, die von PatientInnen mit dissoziativen Stoerungen und deren BehandlerInnen gewonnen wurden, formuliert. Eine faktorenanalytische Ueberpruefung ergab drei Subskalen (Amnesie, Absorption, Derealisation). Der deutschsprachige FDS enthaelt zusaetzlich zu den uebersetzten Items der DES 16 weitere Items, die sich unter anderem auf pseudoneurologische Symptome beziehen. Theoriegeleitet wurde eine weitere Subskala konzipiert, die neun Itemsumfassende Skala Konversion. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilitaet: Mit einem Cronbachs Alpha von .93 fuer die Gesamtskala ist die innere Konsistenz sehr hoch, hinsichtlich der Subskalen befriedigend bis gut (Alpha: .77 - .81). Die Koeffizienten von Retests (56 StudentInnen, 92 psychiatrische PatientInnen) nach 10-14 Tagen betrugen .80 bis .82 fuer die Gesamtskala FDS und .58 bis .83 fuer die Subskalen. Validitaet: Frauen haben - mit Ausnahme der Subskala Amnesie - durchweg hoehere Werte, vor allem hinsichtlich der Subskala Derealisation. Das Auftreten dissoziativer Phaenomene ist mit zunehmendem Alter geringer (Vergleich der Altersgruppen 18-27-jaehrige, 28-39-jaehrige, 40-77-jaehrige). Sowohl bei 413 psychiatrischen und nichtpsychiatrischen PatientInnen als auch bei 59 psychiatrischen PatientInnen mit Dissoziationen korrelierten die FDS-Werte nur gering mit der SCL-90-R. PatientInnen mit Dissoziation unterscheiden sich in ihren Angaben durchgaengig von unselektierten psychiatrischen PatientInnen und Normalpersonen, zum Teil auch von PatientInnen mit Schizophrenie. Bei einem Vergleich von 45 stationaer behandelten PatientInnen mit pseudoneurologischen Stoerungen (Anfaelle, Sensibilitaetsstoerungen, Laehmungen) wurden erwartungsgemaess keine signifikanten Unterschiede festgestellt. Normen: Eine explizite Normierung liegt nicht vor. Angegeben werden Vergleichswerte fuer die Normalbevoelkerung (n = 260) und fuer PatientInnen mit dissoziativen Stoerungen in Neurologie und Psychiatrie (n = 104). publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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