Eurobarometer 56.2 (2001)
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https://search.gesis.org/research_data/ZA3627?doi=10.4232/1.3627
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Die Themenschwerpunkte sind: 1. Politische Einstellungen und Fragen zur Europäischen Union, 2. Der Euro, 3. EU-Erweiterung, 4. Internetnutzung, 5. Radioaktiver Müll, 6. Familie und soziale Lage. Themen: 1. Politische Einstellungen und Fragen zur Europäischen Union: Häufigkeit politischer Diskussionen im Freundeskreis; eigene Meinungsführerschaft in politischen Fragen; Lebenszufriedenheit; erwartete Verschlechterung bzw. Verbesserung im nächsten Jahr in Bezug auf das Leben allgemein, die wirtschaftliche Situation des eigenen Landes, die finanzielle Situation des eigenen Haushalts, die Arbeitsmarktsituation des eigenen Landes und die eigene berufliche Situation; nationale Identität oder Identität als Europäer; Nationalstolz und empfundener Stolz auf Europa; Demokratiezufriedenheit im Land und in Europa; Mediennutzung; Zufriedenheit mit der Berichterstattung über europäische Themen im nationalen Fernsehen, im Radio und den Zeitungen; Selbsteinschätzung der Informiertheit über die EU, ihre Politik und ihre Institutionen (Skalometer); Kenntnis desgrößten Ausgabenetats in der EU; genutzte und präferierte Informationsquellen, Informationskanäle und Informationsmittel über die EU, ihre Politik und ihre Institutionen; Beurteilung der Mitgliedschaft des Landes in der EU; Vorteilhaftigkeit der Mitgliedschaft des Landes in der EU; Einschätzung der derzeitigen Integrationsgeschwindigkeit Europasund gewünschte Integrationsgeschwindigkeit; erwartete und gewünschte Bedeutung der EU für das tägliche Leben des Befragten in fünf Jahren; Kenntnis der europäischen Institutionen und Beurteilung der Wichtigkeit von Europäischem Parlament, Europäischer Kommission, Ministerrat der Europäischen Union, Europäischem Gerichtshof, Europäischem Ombudsmann, Europäischer Zentralbank, Europäischem Rechnungshof, Ausschuss der Regionen der Europäischen Union und vom Wirtschafts- und Sozialausschuss der Europäischen Union; Vertrauen in diese europäischen Institutionen; Einstellung zu einer gemeinsamen europäischen Konstitution; Präferenz für eine nationale oder europäische Entscheidungsgewalt über ausgewählte Politikbereiche; Einstellung zu einer gemeinsamen Währung, einer gemeinsamen Außenpolitik und Sicherheitspolitik, einer EU-Erweiterung, einer Schulbildung über europäische Institutionen und einer Stärkung der europäischen Kenntnisse und des Präsidentenamtes; gewünschte Prioritäten in der EU-Politik, wie z. B. Neuaufnahme von Mitgliedstaaten, Bürgernähe der EU, erfolgreiche Einführung des Euro, Bekämpfung von Armut, Arbeitslosigkeit, organisiertem Verbrechen und Drogenhandel, Umweltschutz, Verbraucherschutz, Reform von EU-Institutionen, Friedenssicherung und Schutz der Persönlichkeitsrechte, demokratische Prinzipien in Europa sowie Steigerung der politischen und diplomatischen Bedeutung der EU in der Welt; Präferenz für eine nationale, europäische oder NATO-Entscheidungsgewalt über die europäische Verteidigungspolitik; Vertrauen in Institutionen (Politik, Kirche, Großunternehmen, Justiz, Bildungssystem, Medien, Parteien, Behörden, Gewerkschaften, Armee, Vereinte Nationen, Wohltätigkeitsorganisationen, nichtstaatliche Organisationen); empfundene Angst vor einem Weltkrieg, einem nuklearen Konflikt in Europa, einem konventionellen Krieg in Europa, der irrtümlichen Aktivierung einer Atomrakete, einem Unfall in einem Atomkraftwerk, einer Verbreitung von nuklearen, bakteriologischen oderchemischen Massenvernichtungswaffen, ethnischen Konflikten in Europa, Terrorismus, organisierter Kriminalität oder einer Epidemie. 2. Der Euro: Selbsteinschätzung der Informiertheit über den Euro; genutzte Informationsmittel über den Euro; Beurteilung der Euro-Einführung und Wohlfühlen bei der Euronutzung; Einstellung zur Euro-Einführung bezüglich u. a. Wirtschaftswachstum, Beschäftigungssituation, erleichtertem Preisvergleich, sozialer Polarisierung, nationaler Identität, europäischer Integration, Preiserhöhung (Skala). 3. EU-Erweiterung: Präferiertes Ausmaß der EU-Erweiterung; Beitrittskandidaten und Staaten, die nicht aufgenommen werden sollten; Wichtigkeit ausgewählter Aufnahmekriterien für Beitrittskandidaten; Einstellung zur Geschwindigkeit der EU-Erweiterung; Präferenz für einstimmige oder mehrheitliche Abstimmungen nach der EU-Erweiterung; wichtigste Befürchtungen bzw. positive Erwartungen hinsichtlich der EU-Erweiterung (Friedenssicherung, Kosten, Bedeutungsverlust des eigenen Landes, Arbeitslosigkeitsentwicklung, Entscheidungsfindung, kulturelle Bereicherung, EU-Reformen); Selbsteinschätzung der Informiertheit und Informationsquellen über die EU-Erweiterung. 4. Internetnutzung: Ort und Häufigkeit der persönlichen Internetnutzung. 5. Radioaktiver Müll: Selbsteinschätzung der Informiertheit über das Thema radioaktiver Müll; Vertrauen in Wissenschaftler, Medien, EU und Atomindustrie sowie nationale und internationale Informationsquellen zum Thema; Kenntnistest zum Thema radioaktiver Müll; Präferenz für Atommüllendlager im produzierenden Land oder nur in wenigen europäischen Ländern; vermutete Gründe für die noch nicht stattgefundene Entsorgung der gefährlichsten Atommüllkategorie in Europa; Befürchtungen im Falleines Endlagers für Atommüll in unmittelbarer Nachbarschaft des Befragten; Kenntnis darüber, wie normaler radioaktiver Müll entsorgt wird; Besorgnis über die Handhabung von radioaktivem Müll im eigenen Land, in der EU und bei den EU-Beitrittskandidaten; Einstellungen zu radioaktivem Müll bezüglich der Informationspolitik der Medien, der Atomindustrie, der Vorteile der Atomkraft und der Verantwortung dieser Generation für den Müll. 6. Familie und soziale Lage: Ideale Kinderzahl und persönlich bevorzugte Kinderzahl; Alter des Befragten; gewünschte Kinderzahl im Alter von 20 Jahren und Erfüllung des Kinderwunsches; derzeitige Anzahl von Kindern; Alter bei Geburt des ersten Kindes; Wunsch nach weiteren Kindern. In Belgien wurde zusätzlich gefragt: Kenntnis und Wichtigkeit der belgischen Präsidentschaft des Ministerrats der Europäischen Union. Demographie: Nationalität; Selbsteinschätzung auf einem Links-Rechts-Kontinuum; Familienstand; Alter bei Ende der Ausbildung; Geschlecht; Alter; Beruf; Stellung im Haushalt; Beruf des Haushaltungsvorstandes; Urbanisierungsgrad; monatliches Haushaltseinkommen. Zusätzlich verkodet wurden: Interviewdatum und Interviewzeitpunkt; Interviewdauer; Anzahl der beim Interview anwesenden Personen; Kooperationsbereitschaft des Befragten; Ortsgröße; Region; Postleitzahl; Interviewernummer; Gewichtungsfaktor; Telefonbesitz. In Luxemburg, Belgien und Finnland: Interviewsprache.
提供机构:
GESIS Data Archive
创建时间:
2012-01-10



