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PSYNDEX Tests Review für FAVK (2021) - Fragebogen zum aggressiven Verhalten von Kindern (2021)

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12718
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This is a PSYNDEX Tests Review of FAVK (2021) - Fragebogen zum aggressiven Verhalten von Kindern (2021). PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu FAVK (2021) - Fragebogen zum aggressiven Verhalten von Kindern (2021). PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der FAVK intendiert, auslösende und aufrechterhaltende Komponenten sowohl von gleichaltrigenbezogenen als auch von erwachsenenbezogenen aggressiven Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 4 und 14 Jahren zu erfassen. Der Einsatz des Diagnostikums eignet sich insbesondere im Rahmen einer psychotherapeutischen Behandlung zur Auswahl geeigneter Therapiemodule des Therapieprogramms für Kinder mit aggressivem Verhalten (THAV). Grundsätzlich ist der Einsatz zur Eingangsdiagnostik, zur differenziellen Indikationsstellung sowie als Forschungsinstrument möglich. Aufbau: Das FAVK-System besteht aus drei separaten Fragebögen, welche die Selbstbeurteilung durch Kind oder Jugendlichen (FAVK-S), die Fremdbeurteilung durch Eltern, Lehrer und Erzieher (FAVK-F) sowie die Beurteilung durch einen Kliniker (FAVK-K) ermöglichen. Die Fragebögen beinhalten 25 identische Items mit leicht abgeänderten Formulierungen, die sich getrennt auf Gleichaltrigenbezogene und Erwachsenenbezogene Aggressionen beziehen. Die Items sind gruppiert in die Bereiche Störungen sozialer Kognitionen (SSK; 8 Items), Störungen der Impulskontrolle (SIK; 5 Items), Störungen sozialer Verhaltensfertigkeiten (SSV; 6 Items) und Störungen sozialer Interaktionen (SSI; 6 Items). Die Auswertung des Verfahrens erfolgt auf Ebene der Itemgruppierungen getrennt für Gleichaltrigenbezogene (G) und Erwachsenenbezogene (E) Aggression sowie auf Ebene der Komponentenskalen SSK (G+E), SIK (G+E), SSV (G+E) und SSI (G+E) und für die Gesamtskalen G, E und G+E. Grundlagen und Konstruktion: Nach dem zweidimensionalen Modell zu aggressiv-dissozialen Verhaltensauffälligkeiten (offen/verdeckt versus destruktiv/nicht-destruktiv) von Frick und Kollegen (1993) fokussiert sich das Testverfahren primär auf aggressives Verhalten (offen-destruktiv). Die vier Itemgruppierungen (SSK, SIK, SSV, SSI) sind Teil eines Störungs- und Interventionsmodells, das von den Autoren aufgestellt wurde und das die Grundlage des Therapieprogramms für Kinder mit aggressivem Verhalten (THAV) darstellt. Im Rahmen der Testkonstruktion, die sich an Prinzipien der Klassischen Testtheorie orientiert, wurden zunächst 35 Items konstruiert, erprobt und anschließend eine Testvorform mit 25 Items erstellt. Nach ersten psychometrischen Analysen konnten alle Items in die Testendform übernommen werden. In der vorliegenden 2., vollständig überarbeiteten Auflage mit erweiterten Normen (Görtz-Dorten & Döpfner, 2021) wurden klinische Normwerte für den Fremdbeurteilungsbogen sowie Cut-off-Werte ergänzt und es wurdenaktuelle Forschungsbefunde zum FAVK integriert. Außerdem ist nun ein Klinischer Beurteilungsbogen zum aggressiven Verhalten von Kindern (FAVK-K) Teil der Testbatterie, der eine freie klinische Exploration und Beurteilung des Klinikers ermöglicht. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz der Gesamtskala G + E liegt für die Feldstichprobe bei Alpha = .92 (Selbsturteil) bzw. Alpha = .95 (Fremdurteil) und für die klinische Stichprobe bei Alpha = .93 (Selbsturteil), Alpha = .94 (Elternurteil), Alpha = .96 (Lehrer-/Erzieherurteil) bzw. Alpha = .96 (klinisches Urteil). Die Komponentenskalen erreichen Reliabilitätskoeffizienten zwischen .70 < Alpha < .90 in der Feldstichprobe und zwischen .77 < Alpha < .94 in der klinischen Stichprobe. Validität: Die Interkorrelationen zwischen den Komponentenskalen des FAVK-S und FAVK-F liegen für die Feldstichprobe zwischen .47 < r < .64 (Elternurteil; N = 233) bzw. .36 < r < .59 (Selbsturteil; N = 115), wobei SSV (G+E) und SIK (G+E) höher korrelieren (Elternurteil: r = .72; Selbsturteil: r = .78). Für die klinische Stichprobe werden Interkorrelationen der Komponentenskalen zwischen .47 < r < .55 (Selbsturteil), .29 < r < .62 (Elternurteil) bzw. .56 < r < .70 (Lehrer-/Erzieherurteil) berichtet, die erneut höher (.68 < r < .77) für die Interkorrelation der Komponentenskalen SSV (G+E) und SIK (G+E) liegen. Für den FAVK-K liegen die entsprechenden Interkorrelationen zwischen .47 < r < .75. Die diskriminante Validität wird unter anderem darüber gezeigt, dass Kinder von ihren Eltern in der klinischen Stichprobe durchweg signifikant auffälliger (0.74 < d < 1.82) bewertet werden als in der Feldstichprobe. Zur konvergenten Validität werden beispielsweise Korrelationen derFAVK-Gesamtskalen (G, E, G+E) zum FBB-SSV/SBB-SSV des DISYPS-III zwischen .33 < r < .48 (Elternurteil), .14 < r < .27 (Lehrer-/Erzieherurteil) und .46 < r < .69 (Selbsturteil) berichtet. Die divergente Validität wird unter anderem durch Korrelationsangaben zu den Skalen FBB-ADHS/SBB-ADHS zwischen .17 < r < .34 (Elternurteil), .04 < r < .30 (Lehrer-/Erzieherurteil) bzw. .16 < r < .48 (Selbsturteil) gestützt. Normen: Es werden Normwerte (Staninewerte, Prozentränge) für FAVK-F und FAVK-S für eine Feldstichprobe (Selbsturteil: N = 115; Elternurteil: N = 220) und eine klinische Stichprobe (Selbsturteil: N = 338; Elternurteil: N = 579; Lehrer-/Erzieherurteil: N = 496) für die vier Komponentenskalen SSK (G+E), SIK (G+E), SSV (G+E) und SSI (G+E) sowie für die drei Gesamtskalenwerte (G, E, G+E) bereitgestellt. Für die Fremdurteile liegt eine altersspezifische Normierung vor (4;0 bis 8;11, 9;0 bis 14;11). Für die Itemgruppierungen (G, E) werden Cut-off-Werte (90. Perzentil) für Feldstichprobe (klinische Auffälligkeit) und klinische Stichprobe (hohe Symptomausprägung) zur Verfügung gestellt. Für den FAVK-K können einer Tabelle im Anhang des Manuals Orientierende Bewertungen entnommen werden. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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