PSYNDEX Tests Review für KV-S - Konfliktverhalten situativ
收藏PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12978
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of KV-S - Konfliktverhalten situativ. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu KV-S - Konfliktverhalten situativ. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der Fragebogen "Konfliktverhalten situativ" (KV-S) erfasst Persönlichkeitsauffälligkeiten und soziale Kompetenzen mittels Selbsteinschätzung des Verhaltens und Erlebens in sozialen Konfliktsituationen. Bei den Persönlichkeitsauffälligkeiten handelt es sich teils um zentrale diagnostische Kategorien (Persönlichkeitsstörungen), die anhand des ICD-10 ausgewählt wurden. Darüber hinaus werden vor dem Hintergrund eines systemtheoretischen Modells von Alltagsanforderungen (Klemm, 2002) weitere auffällige Reaktionsweisen und Ressourcen abgebildet. Aufbau: Das Verfahren KV-S enthält 14 Skalen zur Erfassung von Persönlichkeitsauffälligkeiten (Defiziten) sowie 3 Skalen zur Erhebung personaler Ressourcen. Die Skalen enthalten jeweils vier Items, die auf einer vierstufigen Häufigkeitsskala zu beurteilen sind. Die gleichen Items sind jeweils bezogen auf sechs soziale Konfliktsituationen zu bearbeiten, sodass das Instrument insgesamt 408 Items umfasst. Aus den Antworten werden situationsspezifische und -übergreifende Kennwerte berechnet, die sowohl inter- als auch intraindividuelle Vergleiche ermöglichen. Grundlagen und Konstruktion: Die Konstruktion des Verfahrens erfolgte auf Basis der Klassischen Testtheorie und des latent-additiven Modells. In einer Vorstudie an n = 46 jugendlichen Straftätern wurde das grundlegende Konzept der Erfassung von Persönlichkeitsauffälligkeiten erprobt, indem Selbstberichte über eigene Reaktionen in einer ausgewählten sozialen Konfliktsituation erhoben wurden. Ausgehend von den Ergebnissen der Vorstudie wurde das Verfahren erweitert um zusätzliche Konfliktsituationen und weitere Persönlichkeitskonstrukte. Die resultierende Testvorform wurde an einer Stichprobe von n = 292 Personen erprobt. Aufgrund testanalytischer Befunde wurden für die Endform lediglich noch einige Itemformulierungen korrigiert. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Für die wichtigsten KV-S-Variablen werden die mittleren Iteminterkorrelationen sowie Schätzungen der internen Konsistenz nach der Kuder-Richardson-Formula 8 und Cronbachs Alpha aus verschiedenen Stichproben mitgeteilt. Es ergaben sich für die situationsübergreifenden Persönlichkeitsdimensionswerte durchweg hohe bis sehr hohe Schätzungen für Cronbachs Alpha (z.B. in der Normierungsstichprobe von n = 780 Inhaftierten: .84 < = Alpha < = .94), für die situationsspezifischen Tableauwerte hingegen teils eher niedrige Werte (.42 < = Alpha < = .82). Die Test-Retestreliabilität wurde an einer gemischten Stichprobe Inhaftierter ermittelt (n = 155; mittleres Test-Retestintervall = 7.2 Monate). Sie variiert für die Persönlichkeitsdimensionswerte im Bereich von .38 < = rtt < = .55. Validität: An Stichproben von Inhaftierten, Berufs- und Gymnasialschülern, Maßregelpatienten und werdenden Eltern wurden (in weiten Teilen erwartungskonforme, teils aber auch nicht vorhergesagte) Unterschiede in KV-S-Kennwerten zwischen den verschiedenen Gruppen ermittelt (z.B. inhaftierte Personen vs. Schüler). Ferner ergaben sich Korrelationen der KV-S-Kennwerte mit biografischen Daten und Delinquenzkriterien sowie mit spezifischen Skalen anderer Selbstbeurteilungsverfahren (Persönlichkeits-Stil und Störungs-Inventar, IPDE-Screening-Fragebogen, FKK-Fragebogen, State-Trait-Ärgerausdrucksinventar) und mit der verbalen und nonverbalen Intelligenz (LPS). Korrelationen mit der Skala FPI-R Offenheit zeigen, dass auch der KV-S Verzerrungstendenzen unterliegt. Faktorenanalytische Befunde bestätigen die Komorbidität verschiedener Persönlichkeitsauffälligkeiten resp. -störungen, sprechen für die teilweise Situationsspezifität ihres Auftretens und stützen die Unterscheidung zwischenRessourcen- und Defizitskalen. Normen: Es liegen T-Werte für alle wichtigen Variablen des KV-S vor, die im Zeitraum von 1998 bis 2000 an einer Stichprobe von n = 780 männlichen Inhaftierten erhoben wurden. Die Werte werden für die Gesamtstichprobe sowie verschiedene Deliktgruppen (z.B. Körperverletzung, Betrug, Diebstahl, Sexualstraftaten, 50 < = n < = 274) mitgeteilt. Ferner liegen T-Werte aus Stichproben von 102 Berufsschülern und Gymnasiasten, 30 Häftlingen aus dem Maßregelvollzug sowie 44 werdenden Eltern vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25



