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PSYNDEX Tests Review für VLMT - Verbaler Lern- und Merkfähigkeitstest

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PsychArchives2025-07-29 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13942
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This is a PSYNDEX Tests Review of VLMT - Verbaler Lern- und Merkfähigkeitstest. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu VLMT - Verbaler Lern- und Merkfähigkeitstest. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der VLMT dient im Rahmen der neuropsychologischen Untersuchung der Überprüfung von Reproduktions- und Wiedererkennensleistungen. Störungen der verbalen Merk- und Lernfähigkeit treten u.a. bei bestimmten Hirnerkrankungen und -schädigungen auf. Mit Hilfe des Wortlistenlernparadigmas erfasst der Test Störungen des verbalen deklarativen Gedächtnisses und differenziert dabei vor allem im unteren Leistungsbereich. Aufbau: Das Testmaterial besteht aus zwei Wortlisten A (Lernliste) und B (Interferenzliste) mit je 15 semantisch unabhängigen Substantiven. Eine dritte Wiederkennensliste besteht aus 50 Wörtern (Listen A und B sowie semantisch und phonetisch ähnliche Distraktorwörter). Die Testung erfolgt in mehreren Durchgängen: (1-5) Die Wörter der Liste A werden jeweils im Abstand von einer Sekunde vorgelesen und sollen frei reproduziert werden. (I) Die Wörter der Interferenzliste werden vorgegeben und abgefragt. (6) Liste A soll - ohne erneute Vorgabe - reproduziert werden. (7) Nach 30 Minuten Pause wird die Wiedererkennensliste vorgegeben, der Proband soll die Wörter der Liste A wiedererkennen. Als Parameter werden u.a. ausgewertet: unmittelbare Gedächtnisspanne, Gesamtlernleistung, Abrufleistung und Verlust nach zeitlicher Verzögerung, korrigierte Wiedererkennensleistung. Grundlagen und Konstruktion: Den Ausgangspunkt des vorliegenden Verfahrens bildete der akustisch-verbale Lerntest von Rey (1964). Dessen amerikanische Version "Auditory-Verbal-Learning-Test" von Lezak (1983) wurde erstmals 1990 von Helmstaedter und Durwen für den deutschsprachigen Raum überarbeitet und 2001 neu publiziert. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Das Verfahren wurde sowohl hirngesunden Probanden als auch einer Reihe klinischer Stichproben vorgelegt, u.a. Patienten mit Temporallappenepilepsie sowie Patienten mit Depression oder Verdacht auf Alzheimerdemenz. Reliabilität: Anhand kritischer Intervalle ist eine Einschätzung auch individueller Veränderungen bei Verlaufsuntersuchungen möglich, die Koeffizienten der Retestreliabilität liegen je nach Parameter zwischen .68 und .87. Validität: Korrelative Zusammenhänge der VLMT-Parameter des Kurzzeit- und Arbeitsgedächtnisses bestehen zum HAWIE-Untertest "Zahlenspanne", zum Diagnosticum für Cerebralschädigung und zum Benton-Test. Es liegt eine Reihe von Belegen für die klinische Validität des VLMT vor. Bei einem Vergleich von je 30 Patienten mit links-, rechts- und bitemporalen Störungen und 30 gesunden Kontrollprobanden zeigte sich, dass eine linkstemporale Funktionsstörung insbesondere in der Abrufleistung nach Interferenz/zeitlicher Verzögerung zu finden ist. Maße für die Langzeitkonsolidierung stehen mit temporo-mesialen Strukturen/Funktionen in Zusammenhang, Maße für das Arbeitsgedächtnis bzw. Lernen eher mit temporo-kortikalen Strukturen. Aufmerksamkeits- und Sprachleistungen korrelierten in zwei Stichproben (Patienten mit temporalen/extratemporalen Schädigungen) mit Aspekten des Kurzzeit- und Arbeitsgedächtnisses. Patienten mit Verdachtsdiagnose einer Alzheimerdemenz zeigten schlechte Leistungen in allenVLMT-Parametern, vor allem in der Langzeitkonsolidierung; Patienten mit depressiver Symptomatik schnitten im VLMT ebenfalls schlecht ab, ausgenommen war die Supraspanne im ersten Lerndurchgang. Normen: Der Normierung liegen die Daten von insgesamt 515 gesunden Personen zugrunde, darunter 167 Kinder von 7-15 Jahren. Es liegen altersabhängige Normen vor sowie klinische Cut-off- und Referenzwerte für Gruppen von Patienten mit unterschiedlich lokalisierter Epilepsie, Depression und Verdachtsdiagnose Alzheimer. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-29
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