Eurobarometer 58.0 (2002)
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https://search.gesis.org/research_data/ZA3692?doi=10.4232/1.3692
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Die Themenschwerpunkte dieser Erhebung sind: 1. Dienstleistungen2. Neue Technologien3. Kommunikations- und Informationstechnologien4. Gesundheit5. Umwelt6. Öffentliche Sicherheit. Themen: 1. Dienstleistungen: Zugänglichkeit und Bezahlbarkeit von Mobilfunk, Festnetz-Telefon, Strom, Gas, Wasser, Post, öffentlichen Verkehrsmitteln und Bahnreisen; Beurteilung der Qualität, der Verständlichkeit der Informationsvermittlung von Seiten der Unternehmer und der Vertragsbedingungen dieser Dienstleister; eigene Reklamationen und Beschwerden in den letzten 12 Monaten und Zufriedenheit mit dem Umgang der einzelnen Dienstleister mit diesen Beschwerden; Zufriedenheit mit dem Kundenservice der einzelnen Anbieter. 2. Neue Technologien: Erwarteter Einfluss neuer Technologien auf das Leben des Befragten in den nächsten 20 Jahren: Solarenergie, Informationstechnologie, Biotechnologie bzw. Gentechnologie (Split), Telekommunikation, Weltraumerkundung, Internet, Kernenergie, Nanotechnologie und Mobiltelefone; Interesse, Informiertheit und Umgang mit politischem, wissenschaftlichem und ernährungsbezogenem Wissen; Kenntnistest zum Thema Moderne Biotechnologie, einschließlich Genforschung und Genmanipulation an Lebensmitteln sowie Klonen von Tieren und Menschen, Gesundheitsforschung und genetisch veränderte Nahrungsmittel; Vererbbarkeit von Musikalität und abweichendem Verhalten. Split A: Kenntnis, Nützlichkeit, Risiko, moralische Akzeptanz und Förderungswürdigkeit von Genforschung für Krankheiten (wie z. B. Mukoviszidose), Genmanipulation an Tieren zur Gewinnung von Transplantaten und von genetisch veränderten Lebensmitteln; wichtigster Forschungsbereich; Einstellungen zu genetisch veränderten Lebensmitteln: Nützlichkeit für die Industrie, die Verbraucher, die Dritte Welt und die Nationalökonomie; Bedrohlichkeit für die Gesundheit und künftige Generationen; Umweltschädlichkeit; persönliche Entscheidungskompetenzüber genmanipulierte Nahrung; Ungefährlichkeit genetisch veränderter Lebensmittel; Eingrenzung der Gefahren durch Wissenschaft und gesetzliche Regelungen; Sicherheit und Wichtigkeit einer eigenen Meinung über genetisch veränderte Lebensmittel; Schwierigkeit, sich eine eigene Meinung zum Thema zu bilden. Split B: Kenntnis, Nützlichkeit, Risiko, moralische Akzeptanz und Förderungswürdigkeit von Genmanipulation bei landwirtschaftlich genutzten Pflanzen, genetisch veränderten Mikroorganismen (z. B. für Enzyme) und zum Klonen menschlicher Zellen zur Gewinnung von Organen und Transplantaten (therapeutisches Klonen); wichtigster Forschungsbereich; Einstellungen zum therapeutischen Klonen: Nützlichkeit zur Bekämpfung von Krankheiten; Nützlichkeit für die Industrie statt für den Menschen oder die Nationalökonomie; Bedrohlichkeit für die Patienten, die Natur und künftige Generationen; Erwartung persönlicher Entscheidungskompetenzüber eine Behandlung mit oder ohne Klonen; Eingrenzung der Gefahrendurch Wissenschaft und gesetzliche Regelungen; Vertrauen in therapeutisches Klonen im eigenen Bedarfsfall; erwarteter Zugang zur Gentherapie für Arm und Reich; Sicherheit und Wichtigkeit einer eigenen Meinung über therapeutisches Klonen; Schwierigkeit, sich eine eigene Meinung zum Thema zu bilden. Einstellung zur Verwendung gentechnisch veränderter Produkte unterverschiedenen Voraussetzungen (Skala); Informationsinteresse und Bereitschaft, sich an der öffentlichen Diskussion zu beteiligen; Klonen bei unfruchtbaren Ehepaaren; Einstellung zu Gentests zur Diagnose von Krankheiten; Befürwortung eines Zugangs zu Gendatenbanken für Mediziner, staatliche Institutionen, Versicherungen und Polizei; Beurteilung desgesellschaftlichen Nutzens von Institutionen wie Verbraucherorganisationen, Umweltgruppen, Presse, Regierung, Industrie, Wissenschaftler in Universitäten bzw. Industrie, Landwirtschaft, Kirche, Handel, Ärzte, Patientenorganisationen und die Europäische Kommission in Bezug auf deren Handeln und Informationspolitik in der Biotechnologie; diesbezügliches Vertrauen in diese Institutionen; Häufigkeit der Kommunikation über Biotechnologie; präferierte Zeitungen und Magazine; Kenntnis der Diskussion über Biotechnologie und Quellen dieser Informationen; Einstellungen zum Verhältnis von Technik und Fortschrittgegenüber der Natur sowie zum Verhältnis von Wirtschaft und Gesellschaft gegenüber den Einzelnen (Skala). 3. Kommunikations- und Informationstechnologien: Einschätzung der Wichtigkeit von Computerkenntnissen im Alltag; Ort der Computernutzung(Arbeitsstelle, Ausbildungsstätte, öffentliche Zugänge oder zu Hause); Nutzung von Internet, Mobiltelefon, personal organizer, Fernseher, Kabelfernsehen, Satellitenfernsehen und Digitalfernsehen; Einschätzung der Wichtigkeit von Computernutzung und Internetnutzung im beruflichen und privaten Bereich; Aneignung von Computerqualifikationen; Art der Computerqualifikationen und Schulungsinstitution; Teilnahme an innerbetrieblichen Computerlehrgängen; Finanzierung des Computerlehrgangs durch die Firma; Nutzen des Lehrgangs; Ausübung von Telearbeit bzw. Interesse daran; Mitarbeiterbeteiligung und innerbetriebliche Weiterbildung bei Einführung von Kommunikationstechnologien und Kommunikationsmitteln wie Netzwerk, Internet, E-Mail oder Videokonferenz; Auswirkungen von E-Mail und Internet auf die eigene Arbeit; Auswirkungen des Internets auf das alltägliche Leben. 4. Gesundheit: wichtigste Informationsquellen zum Thema Gesundheit; Einschätzung des Internets als Informationsquelle über Gesundheit und Nutzungshäufigkeit; Vertrauen in Informationsquellen über Gesundheit(Verbraucherorganisationen, Umweltorganisationen, Tierschutzgruppen, Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, Regierung, Handel, Schulen und Universitäten, medizinische Organisationen, Medien). 5. Umwelt: Assoziationen zum Begriff Umwelt; Einschätzung der Umweltzerstörung durch den Menschen; persönliche Einschätzung der Besorgnis erregenden Gefahren und Probleme durch ausgewählte Umweltprobleme (Skala) und Informiertheit darüber (Skala): Zerstörung der Ozon-Schicht, Klimawandel, saurer Regen, Artensterben, Abholzung destropischen Regenwaldes, Jagd auf Tiere, Naturkatastrophen, Industrieunfälle, Trinkwasserverschmutzung, Verschmutzung der Meere und Küsten, Verschmutzung von Flüssen und Seen, Grundwasserverschmutzung, Verschmutzung durch Landwirtschaft, Umweltschäden durch Tourismus, genetisch manipulierte Organismen, Pestizideinsatz, Einsatz von Chemikalien, Luftverschmutzung, Kernkraft, radioaktiver Müll (Atommüll), Lärm, städtische Probleme (Verkehr, Grünzonen usw. ), Verschwendung nichterneuerbarer, natürlicher Ressourcen; umweltfreundliches Verbraucherverhalten, Umgang mit dem Müll (im Haus, in der Stadt, in der Industrie); Gefühl der eigenen politischen Wirksamkeit in Umweltfragen; Selbsteinschätzung des Umweltbewusstseins; Einschätzung der Herkunft der Umweltgesetzgebung des Landes; wichtigste Informationsquellen zum Thema Umwelt; Vertrauen in Institutionen bei Umweltfragen; präferierte Ebene bei Entscheidungen zum Umweltschutz (lokal, regional, national, Europa, UN); effektivste Umweltschutzmaßnahmen (striktere Gesetzgebung, Stärkung der existierenden Gesetzgebung, höhere Preise und Steuern, finanzielle Strafen für Verursacher von Umweltschäden, Umweltbewusstsein erhöhen); mehr Kenntnisse des Befragten von Problemen oder von Lösungen von Umweltfragen. 6. Öffentliche Sicherheit: eigenes Sicherheitsgefühl am Wohnort; Kontakthäufigkeit mit Drogenproblemen am Wohnort; erwartetes Risikoeiner Viktimisierung in folgenden Bereichen: Diebstahl des Mobiltelefons oder anderen persönlichen Eigentums, Wohnungseinbruch, Überfall mit dem Ziel eines Raubs des Mobiltelefons oder anderer Dinge, Anschlag; Einstellung zu verbrechenbekämpfenden Vorsorgen (Alarmanlagen, Nachbarschaftshilfe, Verstärkung der Polizei, stärkere Disziplinierung von Jugendlichen, Vermeidung von Armut und Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen, Verschärfung der Haftbedingungen für Jugendliche, Präventionsprogramme für Jugendliche); Einschätzung der Ausweitung desorganisierten Verbrechens (Infiltration der gesamten Gesellschaft, der Wirtschaft, der Lokalregierung und der Nationalregierung); Einstellung zur Verbrechensprävention durch öffentliche Einrichtungen (Polizei, Regierung) oder privates Engagement. Demographie: Nationalität; Betriebsgröße; Selbsteinschätzung auf einem Links-Rechts-Kontinuum; Familienstand; Alter bei Beendigung der Ausbildung; Geschlecht; Alter; Haushaltsvorstand; derzeitiger bzw. letzter beruflicher Status des Haushaltsvorstands bzw. des Befragten; Urbanisierungsgrad; Haushaltseinkommen. Zusätzlich verkodet wurden: Interviewdatum; Interviewbeginn; Interviewdauer; Anzahl der beim Interview anwesenden Personen; Kooperationsbereitschaft des Befragten; Ortsgröße; Region; Postleitzahl; Interviewer identifikation; Telefonbesitz (fest und mobil). In Luxemburg, Belgien und Finnland wurde zusätzlich gefragt: Interviewsprache.
提供机构:
GESIS Data Archive
创建时间:
2012-01-10



