PSYNDEX Tests Review für MFED-2/3 - Münchener Funktionelle Entwicklungsdiagnostik - Zweites und Drittes Lebensjahr
收藏PsychArchives2025-08-05 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/15332
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of MFED-2/3 - Münchener Funktionelle Entwicklungsdiagnostik - Zweites und Drittes Lebensjahr. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu MFED-2/3 - Münchener Funktionelle Entwicklungsdiagnostik - Zweites und Drittes Lebensjahr. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die MFED dient der Fruehdiagnostik und Fruehtherapie entwicklungsgestoerter und behinderter Kinder im zweiten und dritten Lebensjahr. Dem Verfahren liegt die Ueberlegung zugrunde, dass bei Entwicklungsstoerungen eine Therapie moeglichst frueh einsetzen sollte. Mit dem Test koennen spezifische Bereiche der Retardierung identifiziert werden. Die Ergebnisse der MFED koennen als Grundlage fuer eine adaequate therapeutische Intervention sowie als Basis fuer ein Beratungsgespraech mit den Eltern herangezogen werden. Aufbau: Die MFED-2/3 erfasst fruehkindliche Entwicklungsstoerungen in folgenden sieben Funktionsbereichen, die zwischen 17 und 29 Items enthalten: (1) Laufalter; (2) Handgeschicklichkeitsalter; (3) Perzeptionsalter; (4) Sprechalter; (5) Sprachverstaendnisalter; (6) Sozialalter; (7) Selbstaendigkeitsalter. Der Entwicklungsstand des Kindes bestimmt die Aufgaben, die durchgefuehrt werden (mindestens drei Aufgaben in jedem Bereich geloest, drei nicht geloest). Ein System von sieben Signierungen macht das Zustandekommen eines Skalenwertes nachvollziehbar. Es wird kein Gesamtentwicklungsquotient bestimmt, die Auswertung erfolgt durch ein Entwicklungsprofil und den Vergleich mit den 50%- und 95%-Normen. Grundlagen und Konstruktion: Die MFED basiert auf den "Entwicklungspsychologischen Tabellen fuer das Saeuglingsalter" von Hellbruegge und Pechstein (1968) sowie der "Funktionellen Entwicklungsdiagnostik im 2. Lebensjahr" (Hellbruegge, Menara, Reiner & Stuenkel, 1971). In der Handanweisung werden keine Angaben dazu aufgefuehrt, ob fuer die vierte Auflage Funktionsbereiche modifiziert wurden oder ob den Normen aktuellere Daten zugrunde gelegt worden sind. Abweichend von der frueheren Experimentalfassung der MFED-2/3 und der MFED-1 basiert das Entwicklungsprofil nicht auf den 90%-, sondern auf den 95%-Normen. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Im Manual selbst werden keine empirischen Pruefungen der Testguetekriterien vorgestellt. Untersuchungen liegen von Berth und Kramp (1990) sowie Rennen-Allhoff (1990) an gesunden Kindern sowie von Suess-Burghart (1987, 1993, 1998) an mental retardierten Kindern vor. Reliabilitaet: Die Interraterreliabilitaet des Verfahrens fiel mit Werten zwischen .89 und .97 (Rennen-Allhoff, 1990) bzw. .94 bis .99 (Berth & Kramp, 1990) sehr hoch aus. Die Retestreliabilitaet kann mit Ausnahme der Skala Perzeptionsalter ebenfalls als zufriedenstellend gelten (Berth & Kramp, 1990, nach 14 Tagen: .65 bis .90; Rennen-Allhoff, 1990, nach 1 bis 2 Tagen: .65 bis .82). Validitaet: Eine Dreifaktorenloesung klaerte 47% der Gesamtvarianz auf. Ein "motorischer" Faktor wurde durch die Skalen Lauf- und Selbstaendigkeitsalter bestimmt, ein "Kooperations- und Kommunikationsfaktor" durch die Sprachverstaendnis- und Sozialskala. Auf dem dritten Faktor wiesen die Skalen Handgeschicklichkeits- und Perzeptionsalter hohe Ladungen auf (Rennen-Allhoff, 1990; 121 Kinder). Korrelationen der Skalen "Sprechalter" und "Sprachverstaendnis" wurden zur mittleren Aeusserungslaenge in Morphemen (.61 bzw. .72) sowie zu den Reynell Sprachentwicklungskalen "Sprachproduktion" (.79 bzw. .60) und "Sprachverstaendnis" (.50 bzw. .69) berechnet (Suess-Burghart, 1998; 344/351 mental retardierte Kinder). Bei 108 bzw. 113 mental retardierten Kindern bestanden nur geringe Zusammenhaenge zwischen MFED-2/3 (Sprache/ Sprachverstaendnis/ Handgeschicklichkeit/ Perzeption) und der Kaufman Assessment Battery fuer Children bzw. der "Snijders-Oomen nicht-verbale Intelligenztestreihe" (SON 21/2-7). Zum Symbolic Play Test fanden sich bei 299 mental retardierten Kindern Korrelationen von .46 (Sprechalter) bis .65 (Perzeptionsalter). Normen: Als Norm wurden 95er Perzentile angesetzt, die ein Mindestverhalten markieren. Die Perzentile beruhen auf einer Querschnittsuntersuchung von 375 Kindern. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-08-05



