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PSYNDEX Tests Review für LESEN 6-7 - Lesetestbatterie für die Klassenstufen 6-7

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12395
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This is a PSYNDEX Tests Review of LESEN 6-7 - Lesetestbatterie für die Klassenstufen 6-7. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu LESEN 6-7 - Lesetestbatterie für die Klassenstufen 6-7. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die Lesetestbatterie LESEN 6-7 ist ein Verfahren zur Erfassung von basalen Lesekompetenzen sowie des tiefergehenden Textverständnisses bei Schülern der sechsten und siebten Klassenstufen. Es kann als Einzel- sowie als Gruppentestverfahren in der Individualdiagnostik und der Evaluation von Fördermaßnahmen ebenso wie in pädagogischen sowie Forschungskontexten eingesetzt werden. Aufbau: Das Verfahren besteht aus den beiden Subtests "Basale Lesekompetenz" sowie "Textverständnis". Der Subtest "Basale Lesekompetenz" beinhaltet 100 einfache Sätze, von denen möglichst viele innerhalb von drei Minuten gelesen und als "richtig" oder "falsch" bewertet werden sollen. Der Subtest "Textverständnis" besteht aus einem narrativen und einem explikatorischen Text, zu denen jeweils 17 Multiple-Choice-Fragen beantwortet werden sollen, welche sich auf unterschiedliche Verarbeitungsebenen beziehen und unterschiedliche Arten von Kohärenzbildungen erfordern. Im Rahmen der Auswertung können den individuellen Rohwertsummen Normwerte in Form von T-Werten, Prozenträngen und T-Wert-Bändern zugeordnet werden. Grundlagen und Konstruktion: Die Entwicklung des Verfahrens basiert auf theoretischen Annahmen, welche basale Lesefertigkeiten und tiefergehendes Textverstehen voneinander abgrenzen. Weiterhin werden verschiedene Ebenen der Verarbeitungstiefe und unterschiedliche Arten der Kohärenzbildung beim Textverstehen unterschieden. Ausgehend von diesen Annahmen wurden für den Subtest "Basale Lesekompetenz" einfache, inhaltlich entweder korrekte oder falsche Sätze entwickelt und in mehreren Pilotstudien an Schülern der sechsten und siebten Klassenstufe in unterschiedlichen Schularten erprobt. Nach der Eliminierung von Items nach teststatistischen und inhaltlichen Gesichtspunkten resultierten die 100 endgültigen Items. Für den Subtest "Textverständnis" wurden je zwei explikatorische, eigens verfasste und zwei bereits bestehende, für diesen Zweck angepasste narrative Texte sowie je 40 Fragen zu den Texten erprobt. Nach der statistischen Analyse der Ergebnisse wurden zwei Texte und je 17 Fragen zu den Texten für dieVerwendung im vorliegenden Verfahren ausgewählt. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) auf Basis der Daten der Normierungsstichprobe für den Subtest "Basale Lesekompetenz" liegt bei Alpha = .97. Für den Subtest "Textverständnis" ergab sich ein Wert von Alpha = .87. Die Bestimmung der Retestreliabilität bei wiederholter Durchführung des Verfahrens nach drei Wochen ergab Korrelationen von rtt = .78 für den Subtest "Basale Lesekompetenz", rtt = .86 für den Subtest "Textverständnis" und rtt = .86 für den Gesamtwert. Validität: Die theoretische Fundierung des Verfahrens auf bestehenden Modellen zu den verschiedenen Aspekten von Lesekompetenzen und die Beachtung dieser Aspekte bei der Entwicklung der Subtests wirken sich positiv auf die Inhaltsvalidität aus. Die Korrelationen der Ergebnisse in dem Verfahren mit Ergebnissen ähnlicher Verfahren sprechen für das Vorliegen von Konstruktvalidität. Die Kriteriumsvalidität wurde überprüft, indem der Zusammenhang zwischen den Ergebnissen im LESEN 6-7 und der Zeugnisnoten in Deutsch und Mathematik sowie dem Lehrerurteil über die Lesekompetenz untersucht wurde. Es ergaben sich hier erwartungsgemäß mittlere signifikante Korrelationen mit der Deutschnote und dem Lehrerurteil und niedrige Korrelationen mit der Mathematiknote. Normen: Die Normierungsstichprobe (N = 1644) stammt aus den Jahren 2009/2010 und wurde in sieben deutschen Bundesländern erhoben. Es liegen für jeden Subtest sowie den Gesamtwert klassenstufen- und schulartspezifische sowie schulartübergreifende Normen in Form von T-Werten, T-Wert-Bändern und Prozenträngen vor. Die Normen sind jeweils gesichert für das Schuljahresende. Für den Subtest "Textverständnis" liegen zudem Rasch-Personenparameter vor. Für die Analyse individueller Diskrepanzen zwischen Leistungen in den Subtests ist außerdem die relative Häufigkeit der einzelnen Abweichungen sowie die Signifikanzgrenze im Anhang abgedruckt. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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