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PSYNDEX Tests Review für C-TRF 1 1/2-5 - Fragebogen für ErzieherInnen von Klein- und Vorschulkindern

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13180
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This is a PSYNDEX Tests Review of C-TRF 1 1/2-5 - Fragebogen für ErzieherInnen von Klein- und Vorschulkindern. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu C-TRF 1 1/2-5 - Fragebogen für ErzieherInnen von Klein- und Vorschulkindern. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die C-TRF dient der Erfassung von emotionalen und Verhaltensauffälligkeiten bei Vorschulkindern aus der Perspektive von Betreuungspersonen (z.B. Erzieher, Vorschullehrer). Er kann in zahlreichen Praxiskontexten (z.B. Kinder- und Jugendpsychiatrie, Bildungseinrichtungen, Entwicklungs- und Familienberatung und -hilfe) eingesetzt werden, um Diagnosen zu stellen, Entwicklungsverläufe zu dokumentieren und Interventionen zu planen und zu evaluieren. In der Forschung kann das Verfahren z.B. in Evaluationsstudien oder bei epidemiologischen, diagnostisch-taxonomischen, ätiologischen, forensischen, kulturvergleichenden, entwicklungs- oder medizinpsychologischen Fragestellungen) verwendet werden. Aufbau: Die C-TRF umfasst 100 Fragen zu emotionalen Auffälligkeiten, Verhaltensauffälligkeiten und körperlichen Beschwerden eines Kindes. Alle Symptome sind hinsichtlich der Häufigkeit ihres Auftretens in den letzten 2 Monaten auf einer dreistufigen Skala zu bewerten. Aus den Antworten werden durch Addition der Itemrohwerte sechs Syndromskalen gebildet: 1 Emotionale Reaktivität, 2 Ängstlich/Depressiv, 3 Körperliche Beschwerden, 4 Sozialer Rückzug, 5 Aufmerksamkeitsprobleme, 6 Aggressives Verhalten. Die Skalen 1-4 werden zu der Skala "Internalisierende Störungen", die Skalen 5 und 6 zu der Skala "Externalisierende Störungen" zusammengefasst. Der Summenwert über alle 100 Items wird als "Gesamtauffälligkeit" interpretiert. Zusätzlich können fünf an DSM-Diagnosekriterien orientierte Diagnoseskalen berechnet werden: 1 Affektive Probleme, 2 Angstzustände, 3 Tiefgreifende Entwicklungsstörung, 4 Aufmerksamkeits-Defizit-/Hyperkinetische Störung, 5 Sozialverhaltensstörung. Zur Beurteilung derErgebnisse liegen unterschiedliche Cut-off-Werte für die Syndrom- und Diagnose-Skalen vs. die übergeordneten Skalen vor. Grundlagen und Konstruktion: Die C-TRF 1 1/2-5 ist Bestandteil des "Achenbach System of Empirically Based Assessment" (ASEBA). Das Verfahren, das nach der Klassischen Testtheorie entwickelt wurde, ging aus der CBCL/2-3 sowie einem gleichnamigen Vorläufer, C-TRF, hervor, der seinerseits eine Weiterentwicklung der TRF darstellt. Gegenüber dem Vorläufer wurden lediglich neue Syndromskalen sowie zusätzliche Diagnoseskalen konstruiert, die auf Expertenurteilen darüber basieren, wie gut die Items den Diagnosekriterien bestimmter im DSM aufgeführter Störungen entsprechen. Die Syndromskalen und die übergeordneten Skalen wurden aus exploratorischen und konfirmatorischen Faktorenanalysen an umfangreichen Stichproben abgeleitet. Zudem erfolgte eine Neunormierung und der "Grenzbereich" für Auffälligkeiten auf den Syndromskalen wurde verschoben, um die Sensitivität des Verfahrens zu erhöhen. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die mittlere Retestreliabilität der C-TRF-Skalen beträgt rtt = .81 über ein 8-Tages-Intervall, die mittlere Übereinstimmung zwischen zwei Urteilern r = .65. Stabilitätskoeffizienten über ein 3-Monats-Intervall (n = 32) liegen durchweg über rtt = .21 (für Körperliche Beschwerden), überwiegend jedoch im bei rtt > .50. Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) für die Syndrom- und Diagnoseskalen liegt im Bereich von .52 und .96, die der übergeordneten Skalen zwischen .89 und .97. In deutschen Studien erwies sich die interne Konsistenz der beiden Skalen "Emotionale Reaktivität" und "Körperliche Beschwerden" als unbefriedigend (r < = .60), die der übrigen Skalen hingegen als zufriedenstellend. Die Übereinstimmung zwischen Erzieherurteilen auf der C-TRF und Elterneinschätzungen (erfasst mittels CBCL 1 1/2-5 fiel mit Werten von .16 bis .47 gering bis moderat aus. Validität: Die Kontentvalidität wird durch den aufwendigen, auf Grundlage von Expertenurteilen und Literaturanalysen durchgeführten Prozess der Itemauswahl und Skalenkonstruktion sowie die Differenzierungsfähigkeit nahezu aller Items zwischen klinischen und nicht-klinischen Gruppen belegt. Exploratorische und konfirmatorische Faktorenanalysen bestätigen die faktorielle Validität der Syndrom- und der übergeordneten Skalen. Die kriterienbezogene Validität wird ebenfalls durch die Fähigkeit der C-TRF 1 1/2-5 zur Differenzierung zwischen klinischen und nicht-klinischen Stichproben belegt; hierzu werden Befunde aus multiplen Regressionsanalysen zur Vorhersage der Skalenwerte durch die Gruppenzugehörigkeit und aus Diskriminanzanalysen berichtet. Zusätzlich wurde über die Berechnung von Odds Ratios die Validität der Klassifikationen als "auffällig" vs. "unauffällig" belegt. Normen: Die US-amerikanische Normierungsstichprobe umfasst N = 1192 Kinder (588 Jungen, 604 Mädchen). Mitgeteilt werden geschlechtsspezifische Perzentilwerte sowie aus diesen abgeleitete normalisierte T-Werte für die Syndromskalen, die übergeordneten Skalen und die DSM-orientierten Diagnoseskalen. Deutsche Normen liegen nicht vor, doch sprechen vorliegende Ergebnisse mit der deutschen Fassung dafür, dass bis auf Weiteres die amerikanische Normierung ohne die Gefahr größerer Verfälschungen angewandt werden kann. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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