PSYNDEX Tests Review für FKW - Fragebogen zum Kinderwunsch
收藏PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12982
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of FKW - Fragebogen zum Kinderwunsch. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu FKW - Fragebogen zum Kinderwunsch. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der Fragebogen zum Kinderwunsch (FKW) dient der Erfassung von Motiven für einen Kinderwunsch bei Paaren mit ungewollter Kinderlosigkeit und kann zur Planung einer Therapie, zur Verlaufsdiagnose oder auch zu Forschungszwecken eingesetzt werden. Aufbau: Der FKW ist ein aus 20 Items bestehender Papier-Bleistift-Test, der verschiedene Motivationsaspekte thematisiert, die bei der Entscheidung für oder gegen ein Kind von Bedeutung sind. Jedes Item ist auf einer fünfstufigen Skala ("trifft gar nicht zu" bis "trifft völlig zu") zu beantworten. Es werden folgende Skalen unterschieden: (1.1) Selbstaufwertung, (1.2) Emotionale Stabilisierung und (2) Ambivalenz. Auf der Grundlage der genannten Skalen kann zusätzlich ein Skalenwert Selbstaufwertung und emotionale Stabilisierung (Summe 1.1 und 1.2) sowie ein Kinderwunsch-Gesamtwert errechnet werden. Grundlagen und Konstruktion: Hintergrund der Entwicklung des FKW sind Beobachtungen, die auf eine spezifische Kinderwunschmotivation bei Sterilitätspatient/inn/en hinweisen und die vor einer unkritischen Erfüllung des Kinderwunsches um jeden Preis warnen. Als strukturelle Merkmale des Kinderwunsches werden Ambivalenz und Funktionalität diskutiert. Die Itemformulierung erfolgte auf der Basis der einschlägigen Literatur. Die zunächst 40 Items wurden an 44 Frauen in IvF-Behandlung und 49 Frauen ohne Sterilitätsprobleme (Kontrollgruppe) auf ihre diskriminante Validität hin überprüft. In den FKW wurden die 20 Items aufgenommen, die für die beiden Untersuchungsgruppen die höchste Diskriminierungsleistung besaßen. Anhand der Normierungsstichprobe von 1986 Personen wurde eine Faktorenanalyse durchgeführt. Es ergab sich eine Dreifaktorenlösung, bei der alle 20 Items inhaltlich eindeutig einem der drei Faktoren zugeordnet werden konnten. Weil die Faktoren 1 und 3 mit .64 hoch miteinander korrelierten, wurde trotz derdreifaktoriellen Struktur ein zweidimensionales Konstrukt angenommen und die Items der Faktoren 1 und 3 wurden als zwei Unteraspekte der Skala "Selbstaufwertung und emotionale Stabilisierung" zusammengefasst. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die internen Konsistenzen (Cronbachs Alpha) der einzelnen Skalen liegen zwischen .74 und .86, für den Gesamtwert bei .84. Die Retestreliabilitäten (6 Monate) lagen zwischen .41 und .61, wobei sich die Werte auf den Skalen im Verlauf der Therapie stärker veränderten, wenn es in der Zwischenzeit zu keiner Schwangerschaft gekommen war. Die unkorrigierten Split-half-Reliabilitäten (odd-even) lagen für die Skalen zwischen .65 und .80, für den Gesamtwert bei .78 (korrigiert zwischen .79 bis .89 für die Skalen bzw. bei .88 für den Gesamtwert). Validität: Die FKW-Skalen konnten zwischen Frauen mit und ohne Sterilitätsproblematik differenzieren. Die beiden Hauptaspekte der Kinderwunschmotivation im FKW "Selbstaufwertung und emotionale Stabilisierung" sowie "Ambivalenzen" stehen in Zusammenhang mit der Motivation zu reproduktionsmedizinischer Behandlung, dem erwarteten Erfolg der medizinischen Behandlung und der Akzeptanz von verschiedenen Therapieverfahren und Alternativen. Untersuchungen zu Zusammenhängen des FKW mit psychometrischen Verfahren zur Erfassung psychischer und somatischer Beschwerden, der allgemeinen Lebenszufriedenheit, von Merkmalen der Partnerbeziehung sowie von subjektiven Ursachentheorien der ungewollten Kinderlosigkeit und der Verarbeitung des unerfüllten Kinderwunsches zeigten, dass insbesondere für die Skala 1 (Selbstaufwertung und emotionale Stabilisierung) die Validität als befriedigend angesehen werden kann, während die Skala 2 (Ambivalenz) eine geringere Validität besitzt, die insbesondere bei denMännern unbefriedigend ausfiel. Normen: Normen (SW-, T- und C-Werte sowie Prozentränge) liegen vor aus der Normierungsstichprobe von N = 1986 Probanden (1025 Frauen, 961 Männer, Durchschnittsalter Frauen 31.8 Jahre, Männer 34.3 Jahre, Kinderwunschdauer durchschnittlich ca. 4 Jahre), welche im Rahmen verschiedener psychologisch-psychosomatischer Teilprojekte zu Fertilitätsstörungen an verschiedenen medizinischen Institutionen von 1993 bis 1997 untersucht wurden. Neben Gesamtnormen werden Normen für verschiedene Gruppen (Frauen, Männer, Frauen bis oder ab 30, Männer mit Partnerin bis oder ab 30) berichtet. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25



