PSYNDEX Tests Review für ISTA - Ich-Struktur-Test nach Ammon
收藏PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12816
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of ISTA - Ich-Struktur-Test nach Ammon. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu ISTA - Ich-Struktur-Test nach Ammon. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Beim ISTA handelt es sich um einen psychoanalytisch orientierten Persönlichkeitsfragebogen, der auf der Basis der humanstrukturellen Theorie Günter Ammons entwickelt wurde. Der Test soll durch die Erfassung destruktiver, defizitärer und konstruktiver Anteile von sechs Persönlichkeitsbereichen bzw. Humanfunktionen den momentanen Entwicklungsstand der individuellen Persönlichkeit erfassen. Im Rahmen der Dynamischen Psychiatrie dient der ISTA der Planung und Evaluation therapeutischer Interventionen. Aufbau: Der ISTA erfasst mit insgesamt 213 Items die sechs Persönlichkeitsbereiche Aggression, Angst, Abgrenzung nach innen und außen, Narzissmus und Sexualität mit jeweils drei Skalen. Die drei Skalen beziehen sich auf die konstruktiven, destruktiven und defizitären Ausprägungen der Persönlichkeitsbereiche. Es ergeben sich damit 18 Subskalen: konstruktive, destruktive und defizitäre Aggression; konstruktive, destruktive und defizitäre Angst; konstruktive, destruktive und defizitäre Abgrenzung außen; konstruktive, destruktive und defizitäre Abgrenzung innen; konstruktiver, destruktiver und defizitärer Narzissmus; konstruktive, destruktive und defizitäre Sexualität. Die Items geben Einstellungen und Verhaltensweisen vor und sind vom Probanden mit "stimmt" oder "stimmt nicht" zu bewerten. Die Auswertung erfolgt skalenweise. Grundlagen und Konstruktion: Vorformen der vorliegenden ISTA-Version stellen der Ich-Struktur-Test der Aggression von Beck et al. (1978), die Skalen zur konstruktiven, destruktiven und defizitären Angst und Ich-Abgrenzung nach außen und innen von Ammon et al. (1982) sowie der Ich-Struktur-Test des Narzissmus von Burbiel et al. (1983) dar. Die Skalen wurden mehrfach revidiert. Eine vorläufige Endversion mit 196 Items ist seit 1983 in Gebrauch. In der Überarbeitung wurde der ISTA um die Skalen zur Sexualität ergänzt und die Skalen zur Ich-Abgrenzung nach innen und außen in konstruktive, destruktive und defizitäre Anteile aufdifferenziert. Die überarbeitete Version ISTA-R enthielt 353 Items, die sukzessive auf 213 Items (ISTA96; vorliegende Version) reduziert wurden. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Zur Evaluation der überarbeiteten und erweiterten ISTA-Version mit 213 Items wurde eine repräsentative Eichstichprobe der Normalbevölkerung (n = 1001) und eine Patientenstichprobe der Dynamisch-Psychiatrischen Klinik Menterschwaige (n = 134) herangezogen. Die Itemtrennschärfen liegen in Eichstichprobe zwischen .25 und .50, in der Patientenstichprobe zwischen .36 und .47. Reliabilität: Die Maße der internen Konsistenz der ISTA-Skalen lagen in der Eichstichprobe zwischen .60 und .82, in der Patientenstichprobe zwischen .69 und .81 (Cronbachs Alpha). Die Retestreliabilität nach 2-3 Monaten lag zwischen .55 und .90 (n = 46). Validität: Im Rahmen der Eingangsdiagnostik einer Dynamisch-Psychiatrischen Klinik wurden neben dem ISTA der Gießen-Test, der Life Style Index, der MMPI und die Symptom Check List vorgegeben. Die Interkorrelationen bestätigten die Konstruktvalidität des Persönlichkeitsfragebogens ISTA. In der Eichstichprobe konnten signifikante Geschlechtsunterschiede sowie Altersunterschiede aufgezeigt werden. Klinikpatienten wiesen durchgängig geringere Werte in den konstruktiven Skalen und überwiegend höhere Werte in den destruktiven und defizitären Skalen auf. Bei einer Differenzierung der Patientenstichprobe nach Patienten mit depressiver, psychotischer oder Borderlinestruktur ergaben sich Mittelwertsunterschiede, die das Krankheitsverständnis der Dynamischen Psychiatrie bestätigten. Ferner trennten 16 der 18 ISTA-Skalen zwischen Probanden, die sich einer psychotherapeutischen Behandlung befanden und solchen, die dies nicht waren. Normen: Die Eichung des ISTA erfolgte im November 1995 an einer repräsentativen Stichprobe der erwachsenen deutschen Bevölkerung (1001 Personen; 47.4% männlich, 52.6% weiblich). Aufgeführt werden nach Altersgruppen (16-49 Jahre vs. 50-75 Jahre) differenzierte T-Normen. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25



