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PSYNDEX Tests Review für KFT 4-12+R - Kognitiver Fähigkeits-Test für 4. bis 12. Klassen, Revision

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12876
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This is a PSYNDEX Tests Review of KFT 4-12+R - Kognitiver Fähigkeits-Test für 4. bis 12. Klassen, Revision. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu KFT 4-12+R - Kognitiver Fähigkeits-Test für 4. bis 12. Klassen, Revision. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der vorliegende Kognitive Fähigkeitstest für 4. bis 12. Klassen (KFT 4-12+R) dient der Erfassung des kognitiven Fähigkeitsniveaus von Schülern und Schülerinnen der letzten Klasse der Grundschule sowie der 5. bis 12. bzw. 13. Klassen weiterführender Schulen. Der differentielle Intelligenztest überprüft dabei sowohl sprachliches und nonverbal-figurales als auch quantitatives Denken. Darüber hinaus kann das kognitive Gesamtleistungsniveau ermittelt werden. Im Sinne des Berliner Intelligenzstrukturmodells von Jäger (1984) wird mit dem KFT 4-12+R vor allem Verarbeitungskapazität erfasst. Aufbau: Der KFT 4-12+R umfasst in zwei Parallelformen drei Testteile (Verbal, Quantitativ, Nonverbal) mit insgesamt neun Subtests und 507 Aufgaben. Der Verbalteil wird durch die Subtests Wortschatz (V1), Wortklassifikationen (V2) und Wortanalogien (V3) gebildet. Der quantitative Teil setzt sich aus den Subtests Mengenvergleiche (Q1), Zahlenreihen (Q2) und Gleichungenbilden (Q3) zusammen. Zum nonverbalen Teil zählen die Subtests Figurenklassifikation (N1), Figurenanalogien (N2) und Faltaufgaben (N3). Als Antwortform sind Mehrfachwahlantworten mit 2-5 Distraktoren vorgesehen. Die Auswertung erfolgt über die Bestimmung der Subtestscores, der drei Testteilscores und des intellektuellen Gesamtleistungsniveaus. Eine Kurzform umfasst die Subtests V1 und V3, Q1 und Q2 sowie N1 und N2. Grundlagen und Konstruktion: Das vorliegende Verfahren ist die deutsche Version des Cognitive Abilities Tests (CAT) von Thorndike und Hagen (1971). Der KFT 4-12+R stellt die jüngste Revision des KFT 4-13+ von Heller und Mitarbeitern (1985) dar. Im wesentlichen wurden die Testnormen aktualisiert und die Testbatterie insgesamt gekürzt (Verzicht auf die Subtests "Satzergänzen" und "Textrechenaufgaben"). Der Subtest "Figurensynthese" wurde durch den Test "Faltaufgaben" ersetzt, der der neuesten Auflage des CAT von Thorndike und Hagen (1993) entnommen wurde. Die Schwierigkeiten dreier Subtests wurden um eine Klassenstufe erhöht. Aufgrund der empirischen Ergebnisse zur faktoriellen Validität des Verfahrens erschien die Unterscheidung von je zwei Dimensionen pro Testteil nicht länger sinnvoll. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Die Überprüfung der revidierten Testversion KFT 4-12+R erfolgte anhand der Normierungsstichprobe von 6765 Schülern und Schülerinnen. Die Korrelationen der Testteile und der Gesamtleistung zwischen der Normal- und der Kurzform liegen zwischen .93 und .99. Da der Itemkorpus des Verfahrens nicht wesentlich verändert wurde, werden auch Ergebnisse der Vorgängerversion KFT 4-13 aufgeführt. Reliabilität: Für die interne Konsistenz ergibt sich für alle Klassenstufen, alle Subtests des KFT 4-12+R und die beiden Testformen ein Median von .79, für die Gesamtwerte beider Testformen liegt der Median über alle Klassenstufen hinweg bei .95. Nach drei Wochen wurden über verschiedene Klassenstufen hinweg bei 447 Grund- und Hauptschülern sowie Gymnasiasten Mediane der Reliabilitätskoeffizienten von .71 bis .92 ermittelt. Über einen längeren Zeitraum hinweg fanden sich für die beiden Testformen des KFT 4-13 Stabilitäten von .83-.87 (Einjahresintervall) bzw. .83 (Zweijahresintervall). Die Profilreliabilität erwies sich für die Klassenstufen 4-10 als ausreichend, für die Klassenstufen 11 und 12 liegen die Koeffizienten unter der geforderten Mindestgrenze von .50. Validität: Berichtet werden erwartungsgemäße Korrelationen des KFT 4-12+R mit der Deutsch- (n = 770), der Mathematik- (n = 587) und der Englischzensur (n = 585). Mit dem KFT konnten ferner klare Leistungsunterschiede zwischen den Schülern verschiedener Schultypen nachgewiesen werden. Zur prognostischen Validität des KFT 4-13+ wurde eine Diskriminanzanalyse mit den Schülern des Jahrgangs 1981 einer Münchner Gesamtschule durchgeführt. Hauptkomponentenanalysen im Rahmen der Neunormierung zeigten für die Viertklässler eine Zwei- bzw. eine Einfaktorenlösung als sinnvoll, in den übrigen Klassenstufen kann die dreifaktorielle Struktur des KFT als gut belegt gelten. In Strukturgleichungsmodellen ließ sich ein Großteil der aufgeklärten Varianz auf die "Allgemeine Intelligenz" zurückführen. Normen: Die Normen (T-Werte) wurden von 1995-1997 anhand von 6765 Schülern und Schülerinnen aus Grundschulen in Bayern sowie Haupt-, Realschulen und Gymnasien in Bayern und Baden-Württemberg erstellt. Sie liegen als schultypspezifische Normen für die Klassenstufen 5-12, als schulartübergreifende Normen für die Jahrgangsstufen 4-9 vor. Auf eine geschlechtsspezifische Normierung wurde mangels entsprechender Ergebnisse verzichtet. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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