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PSYNDEX Tests Review für WS 5/6 - Wortschatz 5/6

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PsychArchives2025-08-07 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/16238
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of WS 5/6 - Wortschatz 5/6. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu WS 5/6 - Wortschatz 5/6. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Mit dem Verfahren soll ein Hinweis auf den Umfang des semantischen Repertoires eines Schülers in der 5. und 6. Schulstufe erhalten werden. Der Wortschatz wird, abgesehen von seiner einfachen Erfassungsmöglichkeit, als ein bedeutsames Kriterium für schulischen Erfolg angesehen. Der Verhaltensfragebogen ist in erster Linie ein ergänzendes Siebtestverfahren zum Beschwerdenfragebogen (BFB; Höck & Hess, 1975). Bei gemeinsamer Verwendung erhöht sich die Sicherheit der Aussage noch deutlicher (Höck & Hess, 1977; Kittlaus, 1980). Beide Verfahren sind zum Einsatz in den verschiedensten ambulanten Fachabteilungen der Medizin (niedergelassene Ärzte und Polikliniken) vorgesehen. Sie stellen ein psychodiagnostisches Hilfsmittel zur Erfassung neurotisch-funktioneller Störungen dar. Aufbau: Jede Testform besteht aus 40 Mehrfachwahlaufgaben. Die Aufgabe besteht darin, unter vier Wörtern dasjenige zu finden, dessen Bedeutung einem vorgegebenen Wort am nächsten kommt. Der Fragebogen enthält insgesamt 54 Aussagen mit jeweils dichotomer Antwortmöglichkeit ("ja"/"nein"). 42 Items betreffen neurotische Störungen des Verhaltens- und Erlebnisbereichs (z.B. "Ich muss oft dagegen ankämpfen, meine Schüchternheit nicht zu zeigen"). Außerdem enthält er eine Einstellungsskala - bestehend aus 12 Items -, die Verfälschungstendenzen, insbesondere dissimulative Einstellungen, berücksichtigt und zugleich eine Korrektur des Neurosewertes ermöglichen soll (z.B. "Unter den Leuten, die ich kenne, sind einige, die ich nicht mag"). Die Auswertung erfolgt mit Hilfe einer Schablone. Die Neurosenrohwerte und die Einstellungswerte werden getrennt ermittelt. Der einstellungsabhängige Zuschlagswert wird von der Schablone abgelesen, mit ihm wird der Neurosenwert korrigiert. Grundlagen und Konstruktion: Das Verfahren ist Teil einer Einstufungstestserie für die 5. und 6. Schulstufe. Es wurde auf der Grundlage der Klassischen Testtheorie entwickelt. Im Manual sind die Aufgabenkennwerte für beide Parallelformen anhand der Ergebnisse der Eichstichprobe berechnet. Für Form A (5. und 6. Schulstufe zusammen) liegen die Schwierigkeitsindices zwischen P = .11 und .74; die Trennschärfekoeffizienten variieren zwischen rit = .09 und .47; die entsprechenden Angaben für Form B lauten: P = .16 bis .71 und rit = .10 bis .50. Der Verhaltensfragebogen wurde als ergänzendes Siebtestverfahren zum Beschwerdenfragebogen konzipiert und soll neurotische Störungen zugleich von der Erlebens- und Verhaltensseite erfassen. Die Items wurden teilweise dem MMQ und dem INNR entnommen und sollen unterschiedliche Strukturanteile der Persönlichkeit berücksichtigen, um im Sinne eines Screeningverfahrens die neurotische Symptomatik in einem möglichst weiten Bereich zu erfassen. Die Konstruktion des Verfahrens basiert auf der Klassischen Testtheorie. Es erfolgten eine Itemanalyse anhand einer Stichprobe von 1107 normalen und neurotischen Personen beiderlei Geschlechts in Form der Ermittlung von Schwierigkeit, Trennschärfe, Selektionsindex, sowie eine Itemvalidierung an 250 definierten Neurotikern und 250 Normalpersonen. Die Schwierigkeitsindices streuen erwartungsgemäß sehr stark, und zwar von P = .09 bis .69 für die Neurosenskala, für die E-Skala liegen diese Werte etwas höher (P = .16 bis .77). Die Trennschärfen liegen für die Neuroseskala im Mittel bei rtt = .36, für die E-Skala bei .31. Die E-Skala zeigt keine Neurosenabhängigkeit, korreliert also mit der N-Skala nicht. Hingegen findet sich eine Geschlechtsabhängigkeit einzelner Items, die in der geschlechtsgetrennten Eichung Berücksichtigung findet. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Nach den vorliegenden Konsistenzschätzungen handelt es sich um ein hinreichend messgenaues Verfahren (.86 - .88). Validität: Die inhaltliche Validität des Verfahrens ist gegeben, da die vorgegebenen Aufgaben als eine Zufallsstichprobe des gesamten Wortschatzrepertoires der Umgangssprache angesehen werden können. Als Hinweis auf die Kriteriumsvalidität wurde der Zusammenhang mit der Lehrereinschätzung über "allgemeinen Schulerfolg" eruiert. Bei varianzanalytischer Auswertung konnten signifikante Unterschiede im Wortschatzumfang zwischen drei Schülergruppen der 6. Schulstufe (Abschluss Sek. II / Abschluss Sek. I /Abschluss 9. Schuljahr) gefunden werden. Unterschiede hinsichtlich des Wortschatzumfanges konnten auch auf der Ebene von neun einbezogenen Schulen gefunden werden. Ebenso wurden Unterschiede nach Sozialschichtzugehörigkeit ermittelt, wobei mit höherer Schichtzugehörigkeit die Leistungen signifikant besser ausfallen. Normen: Die Eichstichprobe umfasste 7996 Schüler der 5. Schulstufe und 6085 Schüler der 6. Schulstufe aus hessischen Gesamtschulen. Als Normen wurden schulstufenbezogen T-Werte und Prozentrangklassen berechnet. Es besteht hohe Durchführungs-, Auswertungs- und Interpretationsobjektivität durch die alternative Antwortform, die Schablonenauswertung und die konkrete Zuordnung zu Normenwerten. Reliabilität: Die Split-half-Methode ergab bei 410 Personen für die N-Skala ein rtt von .90, für die E-Skala ein rtt von .57, offenbar bedingt durch die Kürze dieser Skala. Die Testwiederholung (nach ca. 8 Wochen) bei 53 Personen ergab nur befriedigende Werte mit rtt = .68 für die N-Skala und rtt = .63 für die E-Skala. Validität: Die externe Validierung erfolgte - über einen Extremgruppenvergleich zwischen klinisch diagnostizierten Neurotikern und Normalpatienten (n = jeweils 50), wobei getrennt für Männer und Frauen eine hochsignifikante Trennung der Gruppen (p = .001) durch das Verfahren erreicht werden konnte; - durch Korrelation mit dem BFB (r = .75 für Frauen, r = .90 für Männer); - durch die Erfassung der Sensibilität und Spezifität des Verfahrens; bei einem T-Wert von 59 ergaben sich 11.8% (m) bzw. 15.8% (w) falsch negative und 18.0% (m) bzw. 20.5% (w) falsch positive Einstufungen. Auch hier erfolgte eine Eingrenzung falsch positiver Befunde durch Nachexploration der "Durchschnittspatienten" der Eichstichprobe, unter denen sich auch auffällige Personen befanden. Die innere Validierung erfolgte insbesondere durch eine Faktorenanalyse, sie erfasste 29% der Gesamtvarianz und Aufklärung derselben mit 56% im ersten unrotierten Faktor. Durch Varimaxrotation wurden sechs Faktoren mit 21.4-12.8% Varianzanteil interpretiert. Die Validierung der Einstellungsskala erfolgte durch eine Testwiederholung unter spezifischen Einstellungsbedingungen, die Skala bildet vor allem Dissimulation ab. Normen: Die Eichung erfolgte an N = 1141 Personen (609 Männer und 532 Frauen) verschiedenster fachärztlicher Stichproben der DDR. Die Stichprobe wurde auf Varianzhomogenität, Alters- und Schulbildungsabhängigkeit untersucht, wobei sich nur Personen mit über 56 Jahren von jüngeren unterschieden. Von daher erfolgten nur eine geschlechtsgetrennte Eichung und keine Unterteilung nach Alters- oder Schulbildungsgruppen. Die Testergebnisse sollen nach den vorliegenden Normwerten in einem dreistufigen Kategoriensystem bewertet werden: ohne Neurose - fraglich neurotisch - wahrscheinlich neurotisch. Der Eichung lagen die korrigierten Neurosenwerte zugrunde. Eine Normierung für spezielle Untergruppen erfolgte inzwischen. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-08-07
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