PSYNDEX Tests Review für LOR - Konzentrations-Lerntest "Links-Offen-beachte Rechts"
收藏PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12737
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of LOR - Konzentrations-Lerntest "Links-Offen-beachte Rechts". PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu LOR - Konzentrations-Lerntest "Links-Offen-beachte Rechts". PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der "Links-Offen-beachte Rechts"-Test (LOR; Winkler, 2020) ist ein psychologisches Testverfahren zur Beurteilung der Konzentrationsfähigkeit. Er zielt darauf ab, die Fähigkeit der auf Einzelheiten gerichteten Aufmerksamkeitsleistung unter Zeitdruck und kurzer zeitlicher Beanspruchung zu erfassen. Dabei hebt sich das Verfahren durch die Integration einer Konzentrationstrainingseinheit hervor, in der der modifizierte Bochow-Test (Bochow, 1967) angewendet wird. Dieser Ansatz ermöglicht die Berechnung von Lerntestwerten unter Einbeziehung der Posttestergebnisse und eröffnet neue Möglichkeiten für die differentialdiagnostische Untersuchung von Aufmerksamkeitsstörungen und Konzentrationsdefiziten. Durch eine gleichzeitig breite Altersspanne der Normierungsstichprobe kann der LOR einen Beitrag zur ökonomischen und objektiven Bewertung der Konzentrationsfähigkeit in verschiedenen Anwendungskontexten bei Menschen aller Altersgruppen leisten. Aufbau: Winkler entwickelte den LOR-Test in vier Phasen, die aus zwei Durchgängen des LOR, einem modifizierten Bochow-Test (Bochow, 1967) und einer kurzen Entspannungspause bestehen. (1) In der ersten Phase des LOR-Tests wird die Konzentrationsleistung der Getesteten durch das Erkennen und Durchstreichen spezifischer Zeichen unter Zeitdruck erfasst. (2) Nach Abschluss des LOR-Prätests folgt die zweite Phase, der modifizierte Bochow-Test, der längere Konzentrationsanforderungen stellt und gleichzeitig die mentale Flexibilität trainiert, indem Getestete einfache Additionen durchführen und spezielle Anweisungen befolgen müssen. Nach jeder Minute erfolgt eine Markierung. Die Anzahl der Durchgänge im Bochow-Test variiert je nach Altersgruppe der Testperson. (3) Es folgt eine 5-minütige Entspannungspause als dritte Phase, (4) bevor eine Wiederholung des LOR-Tests als Posttest erfolgt. Der LOR-Posttest ermöglicht eine Einschätzung der Veränderungen in der Konzentrationsleistung und stellt denAbschluss des gesamten Testverfahrens dar. Grundlagen und Konstruktion: Die Testkonstruktion beruht auf den Prinzipien der Klassischen Testtheorie. Ausgegangen wurde davon, dass eine einmalige Testdurchführung die Konzentrationsleistung unzureichend differenzierte und klassifikatorische Überlegungen nicht ausreichend beantwortete. Wiederholte Testungen erhöhen die Zuverlässigkeit der diagnostischen Aussagen und erfassen besser die konzentrativen Leistungsbereiche. Zusätzlich wurden Lernen und Üben in die diagnostische Situation eingezogen, um die obere Leistungsgrenze von Einzelpersonen akkurater zu bestimmen ("testing the limits"), indem eine spezielle Konzentrations-Trainingsphase in Form des modifizierten Bochow-Tests (Bochow, 1967) integriert wurde. Die eigentliche Testkonstruktion erstreckte sich über den Zeitraum von 1980 bis 1988. Es wurden Testsymbole ausgewählt, die von der angestrebten Zielgruppenspanne von 7- bis zu über 90-jährigen Testpersonen eindeutig erkennbar waren und außerdem eine Motivationswirkung und Einsatzmöglichkeiten inverschiedenen psychologischen Fachbereichen, bei denen eine Konzentrationstestung interessieren kann, aufwiesen. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Der LOR-Test zeigt eine solide Stabilität und Zuverlässigkeit. Untersuchungen zur Testhalbierungsreliabilität offenbarten hohe Korrelationen zwischen den geraden und ungeraden Zeilen (rtt = .84 bis rtt = .88). Die Retestreliabilität lag bei rtt = .94 nach einer Stunde und rtt = .83 nach 4 Monaten bei Studierenden und rtt = .72 bis rtt = .82 bei ZweitklässlerInnen. Validität: Bezüglich der kriterienbezogenen Validität zeigten sich signifikante Korrelationen der LOR-Ergebnisse von Schülern und Schülerinnen mit den Beurteilungen von pädagogischem Fachpersonal zum Konzentrationsverhalten. Eine starke Korrelation bestand auch zwischen dem konzentrativen Verhalten der Schulkinder und Lehrkraftbewertungen von Mitarbeit, Fleiß und Ordnung. Konkurrente Kriteriumsvalidität wurde durch die Analyse der Korrelationen von Leistungen in Diktaten und Mathematikklausuren mit der Konzentrationsleistung im LOR nachgewiesen. Hierbei zeigten sich durchweg signifikante Zusammenhänge in einem Bereich von r = .30 bis r = .71, je nach Altersstufe der Schulkinder. Untersuchungen zeigten erwartungsgemäße Beziehungen zwischen den Leistungsparametern des LOR-Verfahrens und anderen Konzentrationstests sowie nicht-konvergenten Instrumenten wie Intelligenztests. Eine weitere Validitätsdimension war die faktorielle Validierung, bei der die Faktorstruktur des LOR-Verfahrensanalysiert wurde. Die Ergebnisse stützten die Annahme einer zweifaktoriellen Struktur. Normen: Die Normierung fand von 1980 bis 1988 an der Universität Leipzig statt, mit einer breiten Altersspanne von 7 bis 95 Jahren und N = 2 226 Probanden aus verschiedenen Regionen der damaligen DDR. Die unterschiedlichen Verteilungseigenschaften der Leistungsparameter führten zur Berechnung von C-Werten und Prozentrangwerten. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23



