Kriegsanleihen im Ersten Weltkrieg in Österreich-Ungarns 1914-1918
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Österreich-Ungarn nahm während des Ersten Weltkrieges in den Jahren von 1914 bis 1918 hohe Kriegsanleihen auf. Zu Beginn des Krieges vielen diese noch vergleichsweise gering aus: Österreich nahm 2,2 Milliarden Kronen auf, Ungarn rund 1,2 Milliarden. Zum Ende des Krieges im Jahr 1918 beliefen sich diese bereits auf 5,8 bzw. rund 3,2 Milliarden Kronen. Kriegsanleihen im Ersten WeltkriegKriegsanleihen waren als Mittel der Finanzierung des Krieges weit verbreitet: Die Mittelmächte Deutschland und Österreich-Ungarn, aber auch Russland nutzen diese als primäres Mittel der Kostendeckung. Zwar stand auf diese Weise kurzfristig mehr Budget zur Verfügung, jedoch schwächten die Kriegsanleihen die Gesamtwirtschaft der Staaten auf längere Sicht und trieben damit die Inflation nach oben. Frankreich und Großbritannien beschritten einen anderen Weg und nahmen vor allem Kredite bei den USA auf. Letztere finanzierten die Aufrüstung vor allem über den eigenen Haushalt und über die Zinserträge von Großbritannien und Frankreich. Österreich-Ungarn vor dem ZusammenbruchDer Druck auf die Wirtschaft Österreich-Ungarns und auf den sozialen Zusammenhalt im Reich nahm durch den Krieg dramatische Ausmaße an. Bereits im Vorfeld stammte der größte Teil der Finanzierung aus dem Westen des Landes. Dieser war allgemein wirtschaftlich stärker aufgestellt als der ungarische Teil des Staates und daher um einiges wohlhabender. Der Krieg und seine Kosten trafen vor allem die sozial Schwächeren am härtesten. Nahrungsmittel wurden Knapp, die Arbeitszeiten deutlich länger und immer mehr junge Männer wurden eingezogen. Ende 1918 brach das System schließlich in sich zusammen und sorgte für ein Ausscheiden Österreich-Ungarns aus dem Krieg. Das Deutsche Reich folgte kurz darauf. Im Ersten Weltkrieg kamen rund neun Millionen Soldaten ums Leben, davon rund 1,1 Millionen Einwohner Österreich-Ungarns.Weitere Informationen zu historischen Themen finden Sie hier
奥匈帝国在第一次世界大战期间,于1914年至1918年间大量发行了战争公债。战争初期,这些公债的数额尚相对较小:奥地利发行了22亿克朗,匈牙利约为12亿克朗。至1918年战争结束时,这些数额已分别增至58亿及约32亿克朗。战争公债在第一次世界大战中被广泛用作战争融资手段:中欧强国德国及奥匈帝国,以及俄罗斯均将其作为主要的成本覆盖工具。虽然这种方式在短期内为各国提供了更多的预算,但长期来看,战争公债削弱了各国的整体经济,进而推高了通货膨胀。法国和英国则采取了不同的策略,他们主要从美国借贷。美国主要依靠自身预算以及英国和法国的利息收入来资助军备。在奥匈帝国崩溃前夕,对奥匈帝国经济及帝国内部社会凝聚力的压力因战争而急剧增大。战前,大部分的融资已来源于国家的西部。该地区在经济上普遍比国家的匈牙利部分更为强大,因而相对更为富裕。战争及其成本主要对社会的弱势群体造成了沉重的打击。粮食供应紧张,工作时间明显延长,越来越多的年轻男子被征召入伍。1918年底,系统最终崩溃,导致奥匈帝国退出战争。紧接着,德意志帝国也步其后尘。在第一次世界大战中,约有900万士兵丧生,其中奥匈帝国的约110万人。有关历史主题的更多信息,请参阅此处。
提供机构:
Statista



