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PSYNDEX Tests Review für HSP 1-9 - Hamburger Schreib-Probe für 1. bis 9. Klassen

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12908
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This is a PSYNDEX Tests Review of HSP 1-9 - Hamburger Schreib-Probe für 1. bis 9. Klassen. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu HSP 1-9 - Hamburger Schreib-Probe für 1. bis 9. Klassen. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die Hamburger Schreibprobe dient als diagnostisches Gesamtkonzept der Erfassung der Rechtschreibfähigkeiten von der Mitte der ersten bis zum Ende der neunten Klasse. Es kann zum einen der Lernstand einzelner Schüler hinsichtlich ihrer schriftsprachlichen Entwicklung bestimmt werden, um eine gezielte Förderung von Schülern mit Rechtschreibschwierigkeiten zu ermöglichen. Zum anderen kann das Leistungsniveau der gesamten Klasse zur Unterrichtsplanung sowie der Planung spezieller Fördermaßnahmen ermittelt werden. Aufbau: Die Hamburger Schreibprobe umfasst insgesamt fünf Versionen für unterschiedliche Klassenstufen und Zeitpunkte in der Grundschule und der Sekundarstufe I (HSP 1+, HSP 2, HSP 3, HSP 4/5, HSP 5-9). Die Tests setzen sich aus 4 bis 16 Einzelwörtern und 1 bis 6 Sätzen zusammen, die durch Abbildungen illustriert werden. Die Wörter werden vorgelesen und sollen anschließend von den Schülern in ihrem eigenen Tempo geschrieben werden, die Sätze werden nach Diktat geschrieben. Im Rahmen der HSP wird die individuelle Rechtschreibleistung durch die folgenden Parameter bestimmt: (1) Zahl richtig geschriebener Wörter; (2) Zahl richtig geschriebener Grapheme; (3) "Lupenstellen" zeigen den Grad der Beherrschung unterschiedlicher Rechtschreibstrategien an (alphabetische, orthographische, morphematische, wortübergreifende Strategie); (4) überflüssige orthographische Elemente; (5) Oberzeichenfehler. Die Auswertung erfolgt zum einen durch die qualitative Analyse der individuellen Rechtschreibleistung, zumanderen durch Berechnung des Leistungsniveaus der gesamten Klasse. Grundlagen und Konstruktion: Die Konstruktion des Verfahrens basiert auf dem Modell der Rechtschreibentwicklung von May (2000). Zur Konstruktion der Aufgaben der Hamburger Schreibprobe wurden Schreibungen von über 200 Einzelwörtern und Sätzen sowie Aufsätze hinsichtlich der Entwicklung der Rechtschreibfähigkeit von der ersten bis zur neunten Klasse ausgewertet. Aus diesem Pool wurden die Items der Hamburger Schreibprobe so gewählt, dass die Wörter und Sätze wichtige Prinzipien der deutschen Orthographie repräsentieren. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Insgesamt wurden die Schreibungen von mehr als 12.000 Schülern aller Klassenstufen der Grundschule und der Sekundarstufe bis zur neunten Klasse ausgewertet und der Normierung zugrundelegt. Es wurden vier Längsschnitterhebungen über mehrere Jahre durchgeführt. Die mittlere Schwierigkeit der Graphemtreffer liegt im HSP 1+ zum Ende der ersten Klasse bei 81.9 und steigt bis zur neunten Klasse (HSP 5-9) auf 98.6 an. Reliabilität: Die interne Konsistenz der Gesamtergebnisse liegt zwischen .92 und .99. Die Stabilität der Graphemtreffer lag bei 400 Kindern je nach Abstand der Erhebungszeitpunkte zwischen r = .52 (Mitte Klasse 1/Ende Klasse 6) und r = .93 (Mitte Klasse 2/Ende Klasse 2). Die Stabilität der Strategiewerte wurde anhand der Ergebnisse zum Ende der vierten Klasse, Mitte der fünften Klasse (Abstand 6 Monate; .77 bis .89) und Ende der fünften Klasse (Abstand 12 Monate; .60 bis .84) bestimmt. Validität: Das Verfahren besitzt in hohem Ausmaß inhaltlich-logische Validität. Für 845 Kinder (Ende 3. Klasse) wurde eine Korrelation von .75 zwischen HSP-Gesamtergebnis und der Rechtschreibnote ermittelt. Die Korrelationen zwischen den Rechtschreibleistungen in der HSP und den Leseleistungen zum selben Zeitpunkt liegen zwischen .81 und .88 (750 Kinder). Die Korrelationen zwischen den HSP-Rechtschreibleistungen und den Lesezeiten, die die Fähigkeit zum flüssigen Lesen ausdrücken, lagen zu den jeweils gleichen Zeitpunkten zwischen .72 und .85. Von Lehrern und Lehrerinnen der vierten Klassen wurde eine Einschätzung über die Lern- und Leistungsbedingungen in ihrer Klasse im Vergleich zu anderen Klassen erhoben. Diese Einschätzung wurde mit den Leistungen in der Hamburger Schreibprobe korreliert. Die HSP-Parameter wiesen die höchsten Zusammenhänge mit der Beurteilung des schriftsprachlichen Leistungsstandes auf. Ferner konnte nachgewiesen werden, dass die Rechtschreibstrategienverallgemeinerbare Gültigkeit besitzen und auf andere Materialien übertragbar sind. Bei einer Auswertung des Bielefeld-Bremen-München-Diktats (BBMD) und des Westermann Rechtschreibtest 4/5 (WRT 4/5) nach Graphemtreffern betrugen die Korrelationen .72 bis .94 (HSP 4/5/BBMD) und .68 bis .87 (HSP 4/5/WRT 4/5). Normen: Es liegen bundesweite Normen für die 1. bis 9. Klasse vor, die an über 12.000 Schüler und Schülerinnen erhoben wurden. Für die Bestimmung des Lernzustands (HSP 4/5) zu Beginn der Sekundarstufe liegen Vergleichswerte für alle Schulformen gemeinsam und für das Gymnasium einerseits und Haupt-, Real- und Gesamtschule andererseits vor. In der Sekundarstufenversion wurde auf nach Schulformen gesonderte Normen verzichtet. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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