PSYNDEX Tests Review für SVF - Stressverarbeitungsfragebogen
收藏PsychArchives2025-08-04 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/15155
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of SVF - Stressverarbeitungsfragebogen. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu SVF - Stressverarbeitungsfragebogen. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Mit dem Verfahren lassen sich verschiedene Stressverarbeitungsstrategien erfassen, die als habituelle Persoenlichkeitsvariablen mit hoher situativer und zeitlicher Konstanz verstanden werden. Der SVF soll deskriptive Aussagen darueber ermoeglichen, zu welcher Reaktionsform eine Person in Stresssituationen neigt, unabhaengig davon ob diese Reaktionsformen stressreduzierend oder stresssteigernd wirken. Aufbau: Der SVF besteht aus 114 Items, die 19 Subtests (Stressverarbeitungsstrategien) zugeordnet sind (6 Items pro Skala). Der SVF 120 wurde um einen Subtest erweitert und umfasst nunmehr 120 Items. Jedes Item beschreibt eine moegliche Stressreaktion. Der Proband hat auf einer fuenfstufigen Skala anzugeben, mit welcher Wahrscheinlichkeit er das beschriebene Verhalten zeigt, wenn er "durch irgendetwas oder irgendjemanden beeintraechtigt, innerlich erregt oder aus dem Gleichgewicht gebracht worden" ist. Neben den Paper-Pencil-Verfahren liegen computergestuetzte Fassungen vor. Folgende Stressverarbeitungsstrategien werden unterschieden: (1) Bagatellisierung, (2) Herunterspielen, (3) Schuldabwehr, (4) Ablenkung, (5) Ersatzbefriedigung, (6) Selbstbestaetigung, (7) Entspannung (nur SVF 120), (8) Situationskontrolle, (9) Reaktionskontrolle, (10) Positive Selbstinstruktion, (11) Soziales Unterstuetzungsbeduerfnis, (12) Vermeidung, (13) Fluchttendenz, (14) Soziale Abkapselung, (15) GedanklicheWeiterbeschaeftigung, (16) Resignation, (17) Selbstbemitleidung, (18) Selbstbeschuldigung, (19) Aggression, (20) Pharmakaeinnahme. Grundlagen und Konstruktion: Ausloeser fuer die Entwicklung des SVF war die Veroeffentlichung des Buches "Psychological Stress and the Coping Process" durch Lazarus (1966), in dem Lazarus selbst kein Testinstrument vorgeschlagen hatte. Dem SVF liegt die Annahme zugrunde, dass "Stress" mit Prozessen beantwortet wird, die das Abweichen von einer Ausgangslage verhindern bzw. diese wieder herstellen sollen. Dies sind vor allem psychische Vorgaenge, die als Stressbewaeltigungsstrategien (engl. "Coping") bezeichnet werden und die aktionaler Art (Handlungen) oder intrapsychischer Art (z.B. Gedanken, Vorstellungen) sein koennen. Vorformen des SVF wurden seit 1968 konzipiert. 1978 erfolgte die erste Veroeffentlichung des SVF mit 16 Subtests und 128 Items. Die verschiedenen SVF-Versionen basieren auf Itemanalysen, Interkorrelations- und Faktorenanalysen sowie auf neuen Erkenntnissen aus der Stresspsychologie. Fuer den SVF 120 wurde der Test um den Subtest "Entspannung" erweitert, ausserdem wurde eine kleinere Zahl vonteststatistisch ungenuegenden Items ersetzt. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilitaet: Die internen Konsistenzen des SVF werden fuer die Standardisierungsstichprobe (N = 200) mit Werten zwischen .66 und .92 angegeben, wobei lediglich zwei Subtests Koeffizienten < .70 aufwiesen. Die Halbierungsreliabilitaeten lagen zwischen .44 bis .91. Die Retestreliabilitaeten nach 4 Wochen werden mit Koeffizienten zwischen .68 und .86 angegeben. Fuer den SVF 120 werden interne Konsistenzen fuer die Subtests zwischen .61 und .92 genannt. Die Halbierungsreliabilitaeten betrugen zwischen .63 und .94 fuer die Subtests. Validitaet: Die Interkorrelationen der Subtests zeigten, dass SVF und SVF 120 mehrere relativ unabhaengige Bewaeltigungsmassnahmen erfassen, auch wenn einige Subtests relativ hohe Korrelationen miteinander aufwiesen. Die Faktorenanalysen zu beiden Tests kamen hinsichtlich der Teststruktur zu relativ aehnlichen Ergebnissen. Die mit dem SVF erfassten Bewaeltigungsstrategien erwiesen sich nur fuer die Subtests des Bereiches "Emotionale Betroffenheit und Aufgeben" als korreliert mit globalen Persoenlichkeitseigenschaften wie emotionaler Labilitaet (Neurotizismus), Depressivitaet und Repression/Sensitization. Zu Extraversion ergaben sich keine nennenswerten Beziehungen. Mittels eigens konstruierter Frageboegen (SVF-S und SVF-R) konnte die postulierte Situations- und Reaktionskonstanz der Stressbewaeltigungsstrategien nachgewiesen werden. Die Vorhersagekraft des Verfahrens fuer das individuelle Bewaeltigungsverhalten in konkreten Situationen erwies sich jedoch als gering. In zahlreichenUntersuchungen konnten Unterschiede zwischen den Stressverarbeitungsmassnahmen Kranker (Rheuma, Ulcus) und Gesunder sowie bei verschiedenen Familienstandsgruppen aelterer Frauen nachgewiesen werden. Normen: Normen (T-Werte) liegen aus der Standardisierungsstichprobe (n = 200) getrennt nach Geschlecht und aus einer Studentenstichprobe (n = 173) vor. Fuer den SVF 120 liegen geschlechtsgetrennte Normen (T-Werte) fuer 20-64-Jaehrige vor (n = 384, 20-79 Jahre), ergaenzt um Daten aus einer 1995 untersuchten Standardisierungszusatzstichprobe (n = 128). publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-08-04



