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PSYNDEX Tests Review für CAV - Computer-Based Assessment of Visual Function

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12532
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of CAV - Computer-Based Assessment of Visual Function. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu CAV - Computer-Based Assessment of Visual Function. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der Schwerpunkt des CAV liegt in der Erfassung der Objektwahrnehmung und visuell-räumlichen Wahrnehmung. Ziel der Testkonstruktion war es, ein Verfahren zu entwickeln, welches a) intuitiv bedienbar ist, b) eine nonverbale Bearbeitung durch den Patienten oder Testleiter ermöglicht und c) nur die Reaktionsgenauigkeit, nicht aber die Reaktionsgeschwindigkeit erfasst. Aufbau: Die Testbatterie setzt sich aus insgesamt sieben Modulen und 32 Untertests (UTs) zusammen. Dabei dienen die ersten beiden Module der Überprüfung grundlegender Basisfunktionen, die für die korrekte Testung der darauffolgenden Module wichtig sind. A. Modul Basisleistungen: A1) UT Screening, A2) UT Graustufendiskrimination, A3) UT Kontrastsensitivität. B. Modul Gesichtsfeld: B1) UT Gesichtsfeldscreening, B2) UT Visueller Neglect 1 (Cueing), B3) UT Visueller Neglect 2 (Simultanextinktion). C. Modul Farbwahrnehmung: C1) UT Farbscreening, C2) UT Grau-Farbe-Diskrimination, C3) UT Diskrimination (Variation Helligkeit), C4) UT Diskrimination (Variation Sättigung), C5) UT Objekt-Farbe-Zuordnung, C6) UT Gesichtsfeld. D. Modul Objektwahrnehmung: D1) UT Objektsemantik, D2) UT Basale Objektwahrnehmung, D3) UT Überlagerung, D4) UT Unkonventionelle Ansicht, D5) UT Kunstobjekte, D6) UT Objektfunktion (unbelebt), D7) Objektfunktion (belebt). E. Modul Gesichter: E1) UT Matching, E2) UT Gesichter vs.Nicht Gesichter. F. Modul Bewegung: F1) UT Bewegungs-Screening, F2) UT Geschwindigkeitsvergleich, F3) UT Bewegungskohärenz, F4) UT Bewegungsdefinierte Form, F5) UT Gesichtsfeld. G. Modul Raumwahrnehmung: G1) UT Linienteilung, G2) UT Winkelorientierung, G3) UT Längenschätzung, G4) UT Positionsschätzung, G5) UT Rotation, G6) UT Konstruktion. Die Auswertung erfolgt automatisch durch das Computerprogramm. Grundlagen und Konstruktion: Die Testkonstruktion beruht auf der Klassischen Testtheorie. Die Konstruktion der einzelnen Testmodule und Untertests orientierte sich vorrangig an den mit dem Instrument verbundenen klinischen Anforderungen (z. B. Abgrenzung zwischen verschiedenen funktionellen Störungen), wobei der Aufbau in Anlehnung an das Buch "Visuelle Wahrnehmungsstörungen" von Niedeggen und Jörgens (2005) erfolgte. Die Operationalisierungen der verschiedenen Erfassungsmethoden basieren auf bereits etablierten Methoden, die für die mit dem CAV verbundenen Zielsetzungen weiterentwickelt wurden. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Zur Bestimmung der Split-half-Reliabilität wurden die Items (Trials) in parallele Tests aufgeteilt. Die Berechnungen erfolgten für die Summenscores von sieben Funktionsbereichen, wobei Cronbachs Alpha als mittleres Maß aller Split-half-Reliabilitäten berichtet wird. Es resultierten Werte zwischen Alpha = .38 (Apperzeptive Gesichtswahrnehmung) und Alpha = .86 (Farbdiskrimination). Validität: Zur Überprüfung der inhaltlichen Validität wurde das CAV bei N = 30 Patienten zwischen 31 und 78 Jahren mit posterioren Läsionen eingesetzt. Zusätzlich zur CAV bearbeiteten diese Patienten die Testbatterie für visuelle Objekt- und Raumwahrnehmung (VOSP). Beim Vergleich der Testwerte mit der Normstichprobe zeigten sich signifikante Unterschiede in den beiden Bereichen Apperzeptive Gesichtswahrnehmung (p < .001) und Raumkognition (p = .05). Die Korrelation mit der VOSP ergab signifikante Zusammenhänge zwischen dem Objektteil der VOSP und den Funktionsbereichen Apperzeptive Objektwahrnehmung (r = .51) und Apperzeptive Gesichtswahrnehmung (r = .49). Außerdem ergaben sich signifikante Zusammenhänge zwischen dem Raumteil der VOSP und den Funktionsbereichen Apperzeptive Gesichtswahrnehmung (r = .60), Dorsale Bewegungswahrnehmung (r = .46), Raumperzeption (r = 70) und Raumkognition (r = .38). Normen: Die Normierungsstichprobe umfasste N = 150 gesunde Personen. Die Normwerte wurden für alle Untertests altersspezifisch erfasst, und zwar für die drei Altersgruppen 18-30 (n = 41), 31-55 (n = 55) und 56-77 (n = 54). Es liegen Mittelwerte, Standardabweichungen und Kennwerte für die Prozentränge < 25 und < 10 vor. Neben den Normwerten liegen auch klinische Vergleichsdaten (n = 26) vor. Die Normierung fand zwischen 2009 und 2011 statt. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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