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Was denken Jugendliche über Selbstverletzung? Unterschiede zwischen betroffenen und nicht betroffenen Jugendlichen in einer Baseler Schulstichprobe

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PsychArchives2022-11-21 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.11780/3696
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Trotz der wachsenden Zahl an epidemiologischen Untersuchungen zum selbstverletzenden Verhalten bei Jugendlichen (SVV) ist der empirische Wissensstand darüber, wie Jugendliche über SVV denken, noch sehr begrenzt. Untersucht wurde, ob sich Einstellungen von betroffenen und nichtbetroffenen Jugendlichen unterscheiden. Im Rahmen einer epidemiologischen Studie wurde die Einstellung von 447 Schülern im mittleren Alter von 15 Jahren mittels eines selbstentwickelten Fragebogens erfasst. 61 der Jugendlichen (13,6 %) hatten sich bereits mindestens einmal selbst verletzt. 179 (43 %) Jugendliche gaben an, dass andere Jugendliche mit ihnen über selbstverletzendes Verhalten sprechen. 116 (65 %) der ins Vertrauen Gezogenen gaben an, sich durch die Gespräche belastet oder sehr belastet zu fühlen. Nichtbetroffene und Jugendliche, die nicht mit Betroffenen sprechen, vermuteten signifikant häufiger interpersonelle Gründe für das selbstverletzende Verhalten und gaben eine stärkere emotionale Beteiligung an als die Betroffenen oder Personen, die ins Vertrauen gezogen wurden. Die wesentlich geringere Angabe von interpersonellen Motiven durch die Selbstverletzer sollte, selbst wenn die Ergebnisse durch sozial erwünschte Antworttendenzen beeinflusst sein können, bei der Ausgestaltung von milieutherapeutischen Behandlungsangeboten beachtet werden. Durch die strukturellen Rahmenbedingungen der Milieutherapie sollten soziale Verstärkerbedingungen im Alltag weitgehend minimiert werden. Zudem wird empfohlen, in der Psychotherapie zur Bearbeitung des selbstverletzenden Verhaltens eher auf intrapsychische Motive zu fokussieren. unknown unknown
提供机构:
Rauber, Rachel Weizenegger, Benedict Schmeck, Klaus Schmid, Marc
创建时间:
2022-11-21
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