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PSYNDEX Tests Review für BIS-HB - Berliner Intelligenzstruktur-Test für Jugendliche: Begabungs- und Hochbegabungsdiagnostik

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13107
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This is a PSYNDEX Tests Review of BIS-HB - Berliner Intelligenzstruktur-Test für Jugendliche: Begabungs- und Hochbegabungsdiagnostik. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu BIS-HB - Berliner Intelligenzstruktur-Test für Jugendliche: Begabungs- und Hochbegabungsdiagnostik. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der BIS-HB ist ein Intelligenztest, der für 12- bis 16-Jährige neben der Forschung bei vielen Beratungsanlässen, wie zum Beispiel der Beratung der Schullaufbahn, der Berufswahl oder der Erziehungsberatung, zum Einsatz kommen kann. Einen besonderen Fokus legt das Verfahren dabei jedoch auf die Diagnostik von Hochbegabung. Aufbau: Der sprachgebundene Test erfasst mit 45 Aufgaben neben der Allgemeinen Intelligenz (AI) vier verschiedene operative Fähigkeiten: Die Bearbeitungsgeschwindigkeit (B), die Merkfähigkeit (M), den Einfallsreichtum (E) und die Verarbeitungskapazität (K). Zudem unterscheidet er drei inhaltsgebundene Fähigkeiten: Das Anschauungsgebundene, figural-bildhafte Denken (F), das Sprachgebundene Denken (V) und das Zahlengebundene Denken (N). Grundlagen und Konstruktion: Der Berliner Intelligenzstruktur-Test für Jugendliche: Begabungs- und Hochbegabungsdiagnostik (BIS-HB) ist eine überarbeitete und für den entsprechenden Altersbereich der 12- bis 16-Jährigen angepasste Version des BIS-4. Als solcher beruht er ebenso wie die Vorgängerversionen des BIS-4 (BIS-3, BIS-2 und BIS-V) auf dem BIS-Modell. Hierbei handelt es sich um ein hierarchisches Intelligenzstrukturmodell, das der Allgemeinen Intelligenz vier operative und drei inhaltsgebundene Fähigkeiten unterordnet. Es kombiniert dabei Aspekte von Spearmans Generalfaktor "g", Thurstones Primärfaktoren und Carrolls acht Stratum-II-Fähigkeiten. Vorversionen des BIS-HB wurden mehrfach getestet und das Verfahren angepasst. Ein besonderes Augenmerk wurde darauf gelegt, einen Deckeneffekt auch bei Hochbegabten zu verhindern. Aus diesem Grund wurden speziell intellektuell besonders begabte Schüler mit in die Normierungsstichprobe von N = 1328 Schülerinnen und Schülern mit aufgenommen. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Die Objektivität wurde bei den E-Aufgaben an der Eichstichprobe mit 17 Untersuchungsgruppen mit 10 bis 314 Testpersonen gemessen. Die hohe Standardisierung bezüglich Instruktion, Durchführung und Auswertung gewährleistet die Durchführungs-, Auswertungs- und Interpretationsobjektivität. Die Trennschärfe übertrifft meist deutlich den Grenzwert von rit = .30. Reliabilität: Die innere Konsistenz, welche nach Cronbachs Alpha bestimmt wurde, liegt bei den Skalen in Bezug auf die Aufgabenbündel zwischen Alpha = .81 und Alpha = .95. Auch die Split-half-Reliabilitäten der einzelnen Skalen liegen mit Werten zwischen r = .79 und r = .92 und die Retestreliabilität ist mit Werten von r = .71 bis r = .84 relativ hoch. Es wurden keine Deckeneffekte bei hochbegabten Schülern festgestellt. Validität: Im Vergleich mit Schulnoten ergaben sich hohe Zusammenhänge zwischen dem Gesamtnotenschnitt und der Allgemeinen Intelligenz (r = -.54), zwischen Leistungen in mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern und der Verarbeitungskapazität (r = -.47) sowie zwischen Leistungen in sprachlichen Fächern und sprachgebundenen Denkfähigkeiten (r = -.52). Ein Vergleich mit dem CFT-20 zeigte hohe Korrelationen von r = .74 mit Werten von K, r = .63 mit denen von F und r = .52 mit denen von E und VKT. Auch das BIS-Modell konnte anhand einer konfirmatorischen Faktorenanalysen bestätigt werden. Normen: Die Normierung erfolgte 2002-2003 an n = 305 Personen der Altersgruppe 1: 12;6 bis 13;5 Jahre, n = 354 Jugendlichen der Altersgruppe 2: 13;6 bis 14;5 Jahre, n = 358 Testpersonen der Altersgruppe 3: 14;6 bis 15;5 Jahre und n = 311 Personen der Altersgruppe 4: 15;6 bis 16;5 Jahre. Es existieren Normwerte mit einem Mittelwert von 100 und einer Standardabweichung von 15 sowie Prozentränge. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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