PSYNDEX Tests Review für APM - Advanced Progressive Matrices
收藏PsychArchives2025-08-06 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/15835
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of APM - Advanced Progressive Matrices. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu APM - Advanced Progressive Matrices. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Bei den Advanced Progressive Matrices (APM) handelt es sich um ein häufig eingesetztes und bewährtes Verfahren zur Messung des sprachunabhängigen logischen Denkens. Die APM gehören zur Verfahrensgruppe der Raven-Matrizen-Tests (RPM) und stellen in diesem Rahmen eine Version für ein überdurchschnittliches kognitives Leistungsniveau dar. Durch den Einsatz eines Zeitlimits kann die intellektuelle Effizienz der Probanden beurteilt werden. Aufbau: Die APM-Items bestehen aus geometrischen Figuren bzw. Mustern, in denen je ein Element ausgelassen wurde. Aus acht Antwortalternativen ist diejenige zu wählen, die das Muster korrekt ergänzt. Die Aufgaben sind nach Schwierigkeitsgrad geordnet und in zwei separaten Aufgabenheften zu den Aufgabensets 1 und 2 zusammengefasst. Das erste Set umfasst 12 Aufgaben (APM I), das zweite 36 Aufgaben (APM II). APM I wird entweder zur Vorbereitung des Einsatzes von APM II oder als Screeninginstrument eingesetzt. APM II ist lediglich bei Personen mit hinreichend hohem intellektuellen Leistungsniveau einzusetzen, um unnötige Frustrationen zu vermeiden. Die gewählte Antwortalternative ist auf einem Durchschreibebogen bzw. in der computerisierten Version auf dem Monitor anzukreuzen. Grundlagen und Konstruktion: Die APM wurden 1943 zur Personalauslese im militärischen Bereich eingesetzt und 1947 für den allgemeinen Gebrauch veröffentlicht. Basierend auf Analysen der Aufgabenschwierigkeit wurden die Items nach ansteigender Schwierigkeit geordnet. Eine erste Revision der APM und eine Reduktion der ursprünglich 48 Items auf 36 Items (APM II) erfolgten 1962. In den aktuellen Auflagen des Verfahrens wurden die Items und ihre Reihenfolge nicht mehr modifiziert. Die mit den RPM gemessene Fähigkeit, Beziehungen zu stiften, wird von Raven als Fähigkeit beschrieben, aus vorgegebenen Informationen ein neues Verständnis bzw. neue Informationen abzuleiten. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Aktuelle Manuale für die APM liegen von Raven et al. (1998b) sowie Heller et al. (1998) vor. Beide Manuale zitieren zahlreiche Studien, die mit den APM und den RPM als Verfahrensgruppe durchgeführt worden sind. Reliabilität: Die Reliabilitätskoeffizienten für APM I fallen deutlich niedriger aus als für APM II. Als Maße der internen Konsistenz ermittelten Raven et al. (1998b, S. 24) für die APM II Split-half-Reliabilitätskoeffizienten zwischen rtt = .83 und .87, für APM I Werte um rtt = .73. Heller et al. (1998, S. 12) ermittelten Alphawerte zwischen .34 und .78 (APM I) sowie zwischen .70 und .88 (APM II; Schüler der Klassen 6 bis 12). Nach einem Intervall von 3 Monaten ermittelten Heller et al. (1998, S. 13) an Schülerstichproben Retestreliabilitätskoeffizienten zwischen rtt = .58 und .82. Validität: Verwiesen wird auf signifikante Korrelationen zwischen APM und anderen Verfahren zur Messung intellektueller Fähigkeiten. Die Korrelationen mit sprachfreien Verfahren (z.B. Wechsler-Handlungs-IQ: r = .55) liegen über denen mit sprachbezogenen Verfahren (z.B. Wechsler-Verbal-IQ: r = .42; n = 131 Schüler). Korrelationen zwischen APM und den quantitativen und nonverbalen Skalen des Kognitiven Fähigkeitstests (r = .26 bis .44) bestätigen insbesondere die Komponente des analogen Denkens in den APM (n = 98 hochbegabte Schüler der 9./10. Klasse Gymnasium; n = 59 Schüler der 10. Klasse Regelgymnasium). Mit der beim Zahlenverbindungstest zentralen Komponente der Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit weisen die APM zwar signifikante, aber nicht sehr hohe Zusammenhänge von r = .34 (APM I) bzw. .33 (APM II) auf (114 Schüler der 8./9. Klasse). Mit den Mathematikschulnoten der 8. bzw. 9. Klasse (223 Schüler) bzw. den Deutschnoten wiesen die APM Korrelationen in Höhe von r = .34 (APMI) und .35 (APM II) bzw. r = .23 (APM I) und .27 (APM II) auf. Hinweise auf eine Geschlechtsabhängigkeit der APM-Ergebnisse liegen nicht vor. Normen: Die deutschen Referenzwerte (Prozentränge) von Raven et al. (1998b) basieren auf einer Stichprobe von 1 142 Personen (48.5 % weiblich, 51.5 % männlich; 13-75 Jahre). Ein vorhandenes Zeitlimit sowie unterschiedliche Bildungsniveaus und Berufsgruppen werden berücksichtigt. Die Normen der APM-Ausgabe von Heller et al. (1998) beruhen auf einer deutschsprachigen Stichprobe von N = 581 Studierenden, 921 Schülern und 157 Senioren über 60 Jahren. Ferner werden Daten von Normierungsstichproben aus Australien, China, Deutschland, Großbritannien, Neuseeland, Nordirland, Polen sowie den USA aufgeführt. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-08-06



