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PSYNDEX Tests Review für ITVIC-D - Intelligenztest für sehgeschädigte Kinder im Alter von 6-15 Jahren

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12831
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This is a PSYNDEX Tests Review of ITVIC-D - Intelligenztest für sehgeschädigte Kinder im Alter von 6-15 Jahren. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu ITVIC-D - Intelligenztest für sehgeschädigte Kinder im Alter von 6-15 Jahren. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: ITVIC-D kann eingesetzt werden, um die allgemeine Intelligenz eines nicht geistigbehinderten blinden oder stark sehbehinderten Kindes oder Jugendlichen festzustellen. Aufbau: Zunächst wird mit Hilfe eines Punkte-Tests festgestellt, ob die Testperson zur Sehvermögensgruppe 0 = blind oder 1 = Restsehvermögen gehört. Die Langform des ITVIC-D besteht je nach Alter aus 10-13 Untertests: 5 verbalen und 7 bzw. 8 haptischen Tests (mit Objektwahrnehmung), die Kurzform aus 4-5 Untertests (5, 7, 8, 10 und 12), die allerdings in der deutschen Version nicht angewendet werden kann. Bei den meisten Untertests werden mehrere Übungsbeispiele vorangestellt, einige haben ein Zeitlimit. Die Antworten der Testperson werden auf Protokollbögen eingetragen, auf denen die jeweiligen Abbruchkriterien aufgeführt sind sowie Raum zum Notieren von Beobachtungen gelassen ist. Folgende Untertests liegen vor: (1) Figurwahrnehmung, (2) Zahlen Nachsprechen, (3) Figurenanalogien, (4) Namen lernen, (5) Mosaiklegen, (6) Flüssigkeit der Vorstellungsreproduktion, (7) Figurausschließen, (8) Planfragen, (9) Hausfragen, (10) Verbalanalogien, (11) Rechteckpuzzles, (12) Wortschatztest, (13)Objektwahrnehmung. Die ermittelten Rohwerte werden in Standardwerte umgerechnet, die sich auf alle Braille-Nutzer beziehen oder zwischen den Sehvermögensgruppen unterscheiden. Außerdem kann ein Handlungs-IQ berechnet werden. Grundlagen und Konstruktion: Der ITVIC-D ist die deutschsprachige Übersetzung des von Dekker, Pieter und Zaal in den Niederlanden entwickelten Intelligence Test for Visually Impaired Children (ITVIC). Ausgehend von der Primärfaktorentheorie von Thurstone (1938) wurden verbale und haptische Untertests konstruiert bzw. bereits existierenden Intelligenztestbatterien entnommen, die den sieben Thurstone-Faktoren der Intelligenz entsprechen sollten. Der nummerische Faktor wurde nicht berücksichtigt, da kein geeigneter Test zur Verfügung stand. Zwei Untertests ("Wortschatz" und "Zahlen Nachsprechen") wurden aus dem niederländischen WISC-RN entnommen, der 6. Untertest Flüssigkeit der Vorstellungsreproduktion dem R-AKIT, ebenso der Test Verbalanalogien, der für sehgeschädigte Kinder adaptiert wurde. Der Punkte-Test zur Messung des Sehvermögens stammt von Mommers und Smits (1975). 1997 fand eine Neuauflage der Testmaterialien statt, bei der drei Untertests geringfügig geändert wurden. Für die deutsche Testfassung wurdenlediglich im Untertest "Verbalanalogien" zwei Items geringfügig geändert, außerdem konnte der Wortschatztest des WISC-RN (der dem deutschen HAWIK-R entspricht) nicht übernommen werden. Aus diesem Grund muß beim ITVIC-D zunächst darauf verzichtet werden, einen Verbal-IQ zu berechnen, womit auch die Berechnung eines Gesamt-IQ entfällt. Auch kann die Kurzform nicht zur Quantifizierung eines IQ herangezogen werden. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die internen Konsistenzen (Cronbachs Alpha) der Untertests werden mit Koeffizienten zwischen .76 und .92 angegeben. Vermutlich handelt es sich um Daten, die an der Normierungsstichprobe von 155 sehgeschädigten oder blinden Kindern aus den Niederlanden und Belgien gewonnen wurden. Validität: Eine Faktorenanalyse an 106 Kindern ohne brauchbaren Sehrest ergab eine Vierfaktorenlösung mit 68.7% aufgeklärter Gesamtvarianz. Die Fakorenstruktur traf zumindest für die ersten drei Faktoren auch in der Gruppe 1 (mit Sehrest) zu. Zumindest bezüglich dreier Thurstone-Faktoren (Sprachliches Verständnis, Schließen, Räumliche Wahrnehmung) besteht eine weitgehende Übereinstimmung. Insgesamt 9 der 13 Untertests ließen sich auf Grund der Faktorenladung einem der vier Faktoren gut zuordnen, während z.B. "Namen lernen" und "Verbale Flüssigkeit" als Indikatoren unabhängiger Fähigkeitsfaktoren angesehen werden. Die Korrelation des ITVIC-Gesamt-IQs mit drei Schulleistungstests (Lesefertigkeit, Leseverständnis und Rechtschreibung) ergab in beiden Sehvermögensgruppen Koeffizienten in nennenswerter Höhe (.34 bis .54). Mit den räumlichen Tests wiesen die drei Schulleistungskriterien einen niedrigeren Zusammenhang auf. Normen: Die Normierung wurde 1986 an 155 blinden und sehgeschädigten niederländisch sprechenden Kindern aus den Niederlanden und Belgien durchgeführt (106 Blinde und 49 mit Restsehvermögen). Als Normen liegen Standardwerte (Mittelwert 10, Standardabweichung 3) für die Untertests bzw. für den Gesamt-IQ (alterskorrigiert, Mittelwert 100, Standardabweichung 15) für Braille-Nutzer sowie nach Sehvermögensgruppen getrennt vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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