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PSYNDEX Tests Review für LiSe-DaZ - Linguistische Sprachstandserhebung - Deutsch als Zweitsprache

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12363
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of LiSe-DaZ - Linguistische Sprachstandserhebung - Deutsch als Zweitsprache. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu LiSe-DaZ - Linguistische Sprachstandserhebung - Deutsch als Zweitsprache. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das primäre Ziel von LiSe-DaZ besteht in der standardisierten Erfassung des Sprachentwicklungsstandes (SES) von Kindern mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ), in eingeschränktem Umfang auch von Kindern mit Deutsch als Muttersprache (DaM), in den Bereichen Sprachproduktion und Sprachverständnis. Erfasst werden vor allem solche sprachlichen Eigenschaften, für die konstruktionsübergreifende Regeln entwickelt werden müssen. Anhand der Testergebnisse können der individuelle Förderbedarf der untersuchten Kinder festgestellt und geeignete Maßnahmen zielgerichtet eingeleitet werden. Wiederholte Messungen erlauben es zudem, Entwicklungsfortschritte zu erfassen und zu bewerten. Aufbau: Das Verfahren gliedert sich in die Module Sprachproduktion und Sprachverständnis, die sich wie folgt in die einzelnen Untertests aufteilen: (1) Sprachverständnis: (a) Satzklammer (SK), (b) Subjekt-Verb-Kongruenz (SVK), (c) Wortklassen (WK) und (d) Kasus (KAS); (2) Sprachproduktion: (a) Verstehen der Verbbedeutung (VB), (b) Verstehen von w-Fragen (WF) und (c) Verstehen von Negation (NEG). Grundlagen und Konstruktion: Die Erkenntnis, dass Kinder und Jugendliche aus zugewanderten Familien aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse massiven Benachteiligungen unterliegen, hat zum zunehmenden Interesse der Bildungspolitik an der Entwicklung entsprechender (Sprach-) Fördermaßnahmen geführt. Für den gezielten Einsatz solcher Fördermaßnahmen ist jedoch eine systematische und standardisierte Diagnostik des Sprachentwicklungsstandes (SES) unerlässlich. Während für den monolingualen Erwerb des Deutschen bereits einige normierte und standardisierte Verfahren vorliegen, gibt es zur Erfassung des SES bei Kindern mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ) nur wenige diagnostische Instrumente. Das vorliegende Verfahren wurde im Rahmen des von der Landesstiftung Baden-Württemberg initiierten Projekts "Sag' mal was! Sprachförderung für Vorschulkinder" entwickelt und validiert. In einer Pilotphase wurden vier Testvorformen im Hinblick auf ihre allgemeine Durchführbarkeit bei Kindern mit DaZ untersucht. Die einzelnen Untertestssollten bewährte Befunde der Spracherwerbsforschung zuverlässig replizieren und gleichzeitig in einem Zeitraum von etwa 30 Minuten durch diagnostisch nicht speziell geschulte Fachkräfte (z.B. Lehrer, Erzieher) durchführbar sein. Die Konstruktion der einzelnen Untertests erfolgte auf der Grundlage bewährter Methoden der Spracherwerbsforschung und Diagnostik. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Interne Konsistenzen und Trennschärfen wurden für die beiden Teilstichproben DaZ und DaM jeweils für zwei Altersbereiche, berechnet. Die meisten Untertests erzielten Kennwerte zwischen Alpha = .69 und Alpha = .80 bzw. rit > .30. Lediglich die Untertests VB, WF und NEG erzielten geringere Kennwerte. Offenbar gelingt keine ausreichende Differenzierung der sprachlichen Leistungen im oberen Bereich bei der Aufgabe VB bei älteren Kindern mit DaM und DaZ, bei der Aufgabe WF hingegen nur bei älteren Kindern mit DaM. Zudem scheint die Aufgabe NEG bei jüngeren Kindern mit DaZ nicht ausreichend im unteren Bereich zu differenzieren. Validität: Inhaltsvalidität ist aufgrund des hohen Stellenwertes sprachwissenschaftlicher Forschungsergebnisse und -methoden bei der Testkonstruktion gegeben. Positive Interkorrelationen der einzelnen Untertests in der gewünschten Richtung und Intensität untermauern die Konstruktvalidität des Verfahrens. Darüber hinaus verweisen u.a. hohe Korrelationen der sprachlichen Leistungen mit dem Alter auf die Veränderungssensitivität des Verfahrens. Hingegen korrelieren die durch LiSe-DaZ erfassten sprachlichen Leistungen nur sehr gering und z.T. negativ mit nonverbalen Intelligenzskalen der K-ABC. Insbesondere für Kinder mit DaZ ergaben sich keine signifikanten Leistungsunterschiede in Bezug auf den mütterlichen Bildungsabschluss. Insofern scheint der durch das Verfahren erfasste Sprachentwicklungsstand von Kindern mit DaZ unabhängig vom mütterlichen Bildungsabschluss zu sein. Normen: Die Normierungsstichprobe umfasste n = 609 Kinder mit DaZ und n = 303 Kinder mit DaM aus acht Bundesländern. Die Kinder waren zwischen 3;00 und 7;11 Jahre (DaZ) sowie zwischen 3;00 und 6;11 Jahre (DaM) alt. Für jede Altersgruppe liegen T- und Prozentrangnormwerte der einzelnen Untertests vor. Diese sind für drei- und vierjährige Kinder mit DaZ in verschiedene Kontaktdauern differenziert aufgelistet. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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