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PSYNDEX Tests Review für SLRT-II - Lese- und Rechtschreibtest SLRT-II

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12291
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of SLRT-II - Lese- und Rechtschreibtest SLRT-II. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu SLRT-II - Lese- und Rechtschreibtest SLRT-II. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Mit dem SLRT-II sollen Schwächen des Lesens und Rechtschreibens bei Grundschulkindern diagnostiziert werden. Der Test kann im Rahmen der Diagnostik von Lese-Rechtschreibstörungen, zur Förderdiagnostik und zu Forschungszwecken herangezogen werden. Der Lesetest eignet sich auch zur Erfassung der Lesefähigkeit im Erwachsenenalter. Aufbau: Der SLRT-II setzt sich aus dem "Ein-Minuten-Leseflüssigkeitstest" sowie dem "Rechtschreibtest" zusammen. Im "Ein-Minuten-Leseflüssigkeitstest" sind binnen einer Minute jeweils möglichst viele Wörter (Teil 1) bzw. Pseudowörter (Teil 2) laut von einer Vorlage abzulesen; bewertet wird die Anzahl richtig vorgelesener Items. Bei dem "Rechtschreibtest" handelt es sich um ein Lückendiktat, in dem - je nach Klassenstufe - 24 bzw. 48 Sätze, die auf dem Protokollbogen abgedruckt sind, durch diktierte Wörter vervollständigt werden müssen. Neben der Anzahl falsch geschriebener Wörter wird die Anzahl bestimmter Fehlertypen als Leistungsmaß verwendet (orthographische Fehler, nicht lauttreue Fehler, Groß- und Kleinschreibungsfehler). Grundlagen und Konstruktion: Der SLRT-II stellt eine Revision des SLRT (Landerl, Wimmer & Moser, 2006) dar; seine Konstruktion erfolgte nach Prinzipien der Klassischen Testtheorie. Er stützt sich auf empirische Befunde aus der kognitions- und neuropsychologischen Leseerwerbsforschung, wonach Rechtschreib- und Lesestörungen oftmals unabhängig voneinander auftreten und daher nicht grundsätzlich auf eine gemeinsame Ätiologie, nämlich Defizite im Bereich der phonologischen Bewusstheit, zurückgeführt werden können, sondern spezifische Ursachen besitzen. Der Lesetest erfasst als wesentliche Teilkomponenten des Wortlesens die automatische, direkte Worterkennung und das synthetische, lautierende Lesen. Der Rechtschreibtest erlaubt ebenfalls die getrennte Beurteilung von zwei Teilkomponenten, der lauttreuen Schreibung und der orthografisch korrekten Schreibung. Um Störungen in diesen Komponenten zu differenzieren, wird zwischen verschiedenen Fehlertypen (nicht-lauttreue vs. orthografische Fehler) unterschieden; separatwerden Fehler in der Groß- und Kleinschreibung erfasst. Die Items des Lesetests wurden so ausgewählt, dass im Testverlauf die Vorkommenshäufigkeit der Wörter in der deutschen Sprache abnimmt, ihre Länge und ihre Komplexität (definiert Schwierigkeit von Konsonant-Vokal-Abfolgen) hingegen zunimmt. Auch die Pseudowörter wurden nach ansteigender Schwierigkeit (definiert über die Länge und Komplexität der Silbenstruktur sowie der Vokal-Konsonant-Abfolgen) konstruiert und angeordnet. Im Rechtschreibtest wurden die Wörter so ausgewählt, dass eine lautorientierte Schreibstrategie mit hoher Wahrscheinlichkeit zu lauttreuen orthografischen Fehlern führt, wenn ein Kind noch nicht über einen Gedächtniseintrag für das Schriftwort verfügt. Die Testwörter entstammen fünf Problembereichen, in denen typischerweise solche Fehler auftreten. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die Paralleltestreliabilität für die Anzahl korrekt gelesener Wörter bzw. Pseudowörter des Ein-Minuten-Leseflüssigkeitstests beträgt zwischen .90 und .98. Die Paralleltestreliabilität für den Rechtschreibtest wird mit .71 und .86, die Retestreliabilität mit .80 bis .97 angegeben. Validität: Die Korrelationen des Ein-Minuten-Leseflüssigkeitstests mit anderen Lesetests (SLRT, SLS) betragen zwischen .69 und .92. Der SLRT-II differenziert zudem signifikant zwischen Kindern, die laut Lehrerurteil eine Lese- bzw. Rechtschreibschwäche aufweisen, und solchen, die in dieser Hinsicht als unauffällig eingestuft wurden. Normen: Es liegen Prozentrangwerte bzw. Prozentrangbänder vor (erhoben von 2006-2008). Die Normstichprobe des Ein-Minuten-Leseflüssigkeitstests umfasst insgesamt N = 1 988, unterteilt nach Klassenstufe in neun Gruppen (vom Ende der 1. Schulstufe bis zum jungen Erwachsenenalter; 79 < = n < = 227). Die Normen des Rechtschreibtests wurden an N = 3 346 Schülerinnen und Schülern der 2. bis 4. Klassenstufe ermittelt (vier Gruppen, 88 < = n < = 589). publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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