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PSYNDEX Tests Review für ERT 4+ - Eggenberger Rechentest 4+ (2020)

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12735
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This is a PSYNDEX Tests Review of ERT 4+ - Eggenberger Rechentest 4+ (2020). PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu ERT 4+ - Eggenberger Rechentest 4+ (2020). PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der ERT 4+ (Schaupp et al., 2020) dient der Differenzierung von Rechenkompetenzen im unteren Leistungsbereich mit der Zielsetzung, vorhandene Dyskalkulie/Rechenschwäche zu identifizieren. Durch die Normierungserweiterung eignet sich die zweite Auflage des Tests zur Anwendung bei Schulkindern, die sich zwischen Ende der vierten und Ende der sechsten Klasse befinden. Seine Einsatzmöglichkeiten als Einzel- und Gruppentest erlauben diverse Anwendungsvorhaben: Individualdiagnostik zur Ableitung von Fördermaßnahmen, Qualitätssicherung der schulischen Lehre und Evaluation von Förderprogrammen. Aufbau: Mit insgesamt 15 Skalen, bestehend aus je 5-8 Items, erfasst der ERT 4+ verschiedene mathematische Basiskompetenzen, die folgenden darüberstehenden Faktoren zugewiesen werden: (1) Mathematische Ordnungsstrukturen, (2) Algebraische Strukturen, (3) Größenbeziehungen und (4) Angewandte Mathematik. Übergeordnet dazu steht das Gesamtkonstrukt Mathematische Leistung. Für alle Hierarchieebenen können Rohwerte und verschiedene Normwerte (Prozentränge, Prozentrangbänder, T-Werte) ermittelt werden. Als zusätzlicher Indikator für das Vorliegen einer Rechenschwäche steht ein Zeitkriterium optional zur Verfügung. Grundlagen und Konstruktion: Grundlage der Testkonstruktion bildeten die Prinzipien der Klassischen Testtheorie und ein Faktorenmodell mathematischer Basiskompetenzen, das sich aus Literaturrecherche, bestehenden Rechentests und den Curricula des Mathematikunterrichts Österreichs, Deutschlands und der Schweiz in den betreffenden Klassenstufen speist. Die aus der theoretischen Grundlage entwickelten Testitems wurden in mehreren Untersuchungen überprüft und standardisiert, sodass die verbliebenen Testaufgaben eine größtenteils geringe Schwierigkeit und mittlere bis hohe Trennschärfe aufweisen. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz des Gesamtverfahrens liegt bei Cronbachs Alpha = .96, für die einzelnen Subskalen bei einem mittleren Wert von Alpha = .85. Für die vier Faktoren finden sich Variationen zwischen Alpha = .83 und Alpha = .93. Für die Untersuchung der Retestreliabilität wurde die Messung in einem Zeitintervall von 4 Wochen wiederholt. Hierbei fanden sich signifikante (p < = .05) Korrelationen für das Gesamtkonstrukt Mathematische Leistung (rtt = .88) ebenso wie für die Einzelfaktoren (.63 < = rtt < = .89) und Subskalen (.16 < = rtt < = .82). Validität: Die inhaltliche Validität des Verfahrens begründet sich aus der literatur- und lehrplangeleiteten Erstellung der Testitems, die sich zudem auch an etablierten Rechentests orientierte. Für die kriterienbezogene Validität wurden Korrelationen zwischen dem Gesamtwert des ERT 4+ und der Mathematiknote in den drei ersten Normierungsperioden (n = 867, r = -.47, p < = .01) überprüft. Außerdem wurden die Zusammenhänge zwischen Lehrkrafturteil über das Vorliegen einer Rechenschwäche und den Testleistungen betrachtet (n = 567, r = -.29, p < = .01). Auch fanden sich signifikante Gruppenunterschiede zwischen verschiedenen Schulformen der Sekundarstufe. Belege für die Konstruktvalidität zeigen sich im hohen und hochsignifikanten Zusammenhang (r = .80, p < = .01) zwischen ERT 4+ und DEMAT 4. Zuletzt konnte bei einer explorativen Faktorenanalyse (N = 1 718) eine dreifaktorielle Struktur gefunden werden, welche die drei theoretisch angenommenen Faktoren (1) MathematischeOrdnungsstrukturen, (2) Größenbeziehungen und (3) Algebraische Strukturen bestätigt. Der vierte postulierte Faktor Angewandte Mathematik, lediglich repräsentiert durch eine Subskala, scheint in diesem Zusammenhang keinen eigenständigen Faktor widerzuspiegeln. Normen: Die primär österreichische Normierungsstichprobe umfasst Kinder der Primar- und Sekundarstufe. Vergleichswerte werden in Form von Prozenträngen, Prozentrangbändern und T-Werten dank der Normierungserweiterung im Rahmen der zweiten Auflage des Tests mittlerweile für sieben Normierungsperioden zwischen Ende der 4. und Ende der 6. Klasse bereitgestellt. Da das Verfahren für die Anwendung im gesamten deutschsprachigen Raum intendiert ist, werden nationale Besonderheiten der Lehre in Österreich, Schweiz und Deutschland durch Ex- bzw. Inklusion einzelner Skalen in den Normwerten berücksichtigt. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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