Relationalitäts-Kontextabhängigkeits-Skala (RKS) : Entwicklung und erste Ansätze zur Validierung
收藏PsychArchives2022-11-17 更新2026-04-25 收录
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https://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn:nbn:de:bsz:291-psydok-8188
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Zur Messung dispositionaler Ausprägungen einer independenten bzw. interdependenten Selbstkonstruktion wird in vielen Untersuchungen üblicherweise die "Self-Construal Scale" (SCS) von Singelis (1994) verwendet. Die SCS ist jedoch sowohl konzeptuell als auch empirisch kritisiert worden. Daher wurde auf der Basis des Semantisch-Prozeduralen Interface-Modells (SPI) von Hannover und Kühnen (2002) eine neue Selbstkonstruktionsskala konstruiert. Die "Relationalitäts-Kontextabhängigkeits-Skala" (RKS) unterscheidet dem SPI-Modell entsprechend zwischen semantischen (soziale versus autonome Orientierung) und prozeduralen Aspekten (Grad der Kontextabhängigkeit) des Selbst, welche miteinander interagieren und die Informationsverarbeitung im sozialen und nicht-sozialen Kontext steuern. Die RKS umfasst in ihrer Endfassung 20 Items, die sich erwartungsgemäß den vier Subskalen (soziale Orientierung, autonome Orientierung, Kontextabhängigkeit, Kontextunabhängigkeit) zuordnen lassen. Einiges spricht jedoch dafür, die beiden "prozeduralen" Subskalen als eindimensional zu betrachten und in Form eines einzigen Skalenwertes auszuwerten. In der vorliegenden Untersuchung werden erste Befunde zur konvergenten und divergenten Validität sowie zur Stabilität der Skala berichtet. Ferner wird die prädiktive Validität der RKS im Kontext von Maßen der sozialen Informationsverarbeitung überprüft. Die RKS weist trotz ihrer relativen Kürze gute Messeigenschaften auf und eignet sich sowohl für Fragebogenbatterien als auch für die laborexperimentelle Forschung.
提供机构:
Gollwitzer, Mario Schmidthals, Karoline Pöhlmann, Claudia
创建时间:
2022-11-17



