Eurobarometer 77.3 (2012)
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https://search.gesis.org/research_data/ZA5612?doi=10.4232/1.11558
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Wirtschaftskrise und ihre Wahrnehmung durch die EU-Bürger. Wirtschaftsprogramm Europa 2020. Staatsbürgerschaft. Leben in Europa. Themen: 1. Lebenszufriedenheit; Häufigkeit der politischen Diskussionen über nationale, lokale und europäische Politik; eigene Meinungsführerschaft; Beurteilung der wirtschaftlichen Lage im Lande in Europa und der Weltwirtschaft, der persönlichen Berufs- und Finanzsituation sowie der nationalen Arbeitsmarktlage; Erwartungen an das Leben im Allgemeinen, an die ökonomische Entwicklung der Welt, der EU und des eigenen Landes (Konjunkturerwartung), der finanziellen Situation des Haushalts, der persönlichen beruflichen Situation und der Arbeitsmarktlage im Land; Beurteilung der Situation im Land im Vergleich mit dem Durchschnitt der EU-Mitgliedsländer (wirtschaftliche Lage und Lage auf dem Arbeitsmarkt, Lebenshaltungskosten und Lebensqualität, nur in EU27 wurde gefragt: Umweltsituation, öffentliche Finanzen, Zukunftsperspektiven sowie Situation der Jugend im Land); wichtigste politische Streitfragen auf EU-Ebene und auf Landesebene sowie eigene Betroffenheit von diesen Fragen; Einschätzung der allgemeinen Entwicklungstendenz auf nationaler, europäischer und globaler Ebene; Vertrauen in politische Parteien, nationale Regierung, Parlament, Europäische Union, Vereinte Nationen, regionale oder lokale Behörden; Image der EU; persönliche Assoziationen zur EU; Kenntnis europäischer Institutionen (EU-Parlament, Europäische Kommission, Rat der Europäischen Union, Europäische Zentralbank und Gerichtshof der Europäischen Union) und Institutionenvertrauen; Kenntnistest über die EU (Anzahl der Länder, Direktwahl der Mitglieder des EU-Parlaments und Schweiz ist Mitgliedsland); Zustimmung zu einer Währungsunion, einer gemeinsamen Außenpolitik, der Aufnahme weiterer Beitrittsländer und einer einheitlicher Verteidigungs- und Sicherheitspolitik in der EU; Demokratiezufriedenheit im eigenen Land und in der Europäischen Union (nur EU27); Zustimmung zu den folgenden Aussagen: persönliches Verständnis über die Funktion der EU, Berücksichtigung nationaler Interessen in der EU (nur EU27), größeres Sicherheitsgefühl durch die EU-Mitgliedschaft des eigenen Landes (nur EU27), eigene Stimme zählt in der EU und im eigenen Land, die europäische Stimme ist auf globaler Ebene von Belang, Globalisierung als Chance für wirtschaftliches Wachstum, Globalisierung erfordert globales Regieren, EU schützt die europäischen Bürger vor den negativen Auswirkungen der Globalisierung (Split A) bzw. ermöglicht ihnen stärker von den positiven Auswirkungen der Globalisierung zu profitieren (Split B); Globalisierung als Chance für nationale Unternehmen durch Marktöffnung oder als Bedrohung für die Beschäftigung und die Unternehmen im Land; nur EU27: Nennung der Politikfelder, die stärkerer Förderung bedürfen; Einschätzung der gegenwärtigen Geschwindigkeit beim Aufbau Europas sowie präferierte Geschwindigkeit; wieder alle: tatsächliches und präferiertes Hauptziel beim Aufbau Europas; persönlicher Zukunftsoptimismus in Bezug auf die EU (nur EU27). 2. Die Europa 2020 Strategie: (nur EU27) Wichtigkeit der Förderung von Forschung und Entwicklung, Bildungswesen, Wirtschaftsentwicklung durch schnelle Internetverbindungen, Unterstützung umweltfreundlicher Produktion, Förderung des Unternehmertums, Modernisierung des Arbeitsmarktes sowie Förderung ökonomisch schwacher Personen (Skalometer); Einschätzung der Erreichbarkeit von politischen Zielen bis zum Jahr 2020: Vollbeschäftigung, Steigerung der Forschungsförderung, Reduzierung des Treibhausgases, 20% erneubare Energie, Erhöhung der Energieeffizienz, Rückgang der Schulabbrecher ohne Abschluss, Erhöhung der Ausbildungsgrade junger Menschen und Reduzierung der Armutsquote um ein Viertel; Beurteilung politischer Ziele der EU. 3. Die Europäer und die Krise: Erwartete Entwicklung der Wirtschaftskrise auf den Arbeitsmarkt (Höhepunkt bereits erreicht versus das Schlimmste steht noch bevor); Zukunftsperspektive des eigenen Haushalts; geeignetster Akteur zur Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise (nationale Regierung, Europäische Union, USA, G20 oder internationaler Währungsfond (IWF); Einstellung zum Reformbedarf im eigenen Land, zur Zusammenarbeit der EU-Mitgliedsstaaten bei der Bewältigung der Krise (nur EU27), zur Verringerung des öffentlichen Defizits (Split: sofort versus später) sowie zur Aussage Verringerung des öffentlichen Defizits und gleichzeitige Ankurbelung des Wirtschaftswachstums ist möglich; Macht der EU zur Verteidigung der Wirtschaftsinteressen Europas in der Weltwirtschaft; nur EU27: Forderung nach einer stärkeren industriellen Basis der EU-Länder; Forderung nach Ausbau des Dienstleistungssektors durch die EU-Länder; erwartete langfristige Stärkung der EU infolge der Krise; Gefühl der Verbundenheit mit anderen europäischen Bürgern; Erfordernis engerer Zusammenarbeit der EU-Länder; wieder alle: präferierte Maßnahmen zur Verbesserung der europäischen Wirtschaft (Erhöhung der Arbeitsstundenzahl, Verbesserung im Bildungsbereich, Zugang zu Krediten für Unternehmen, leichtere Unternehmensgründungen, effiziente Energienutzung, Investitionen in Forschung und Entwicklung, im Verkehrsbereich sowie in umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen, Anhebung des Rentenalters, Abbau der Staatsverschuldung, Regulierung der Finanzmärkte); nur EU27: Beurteilung der Wirksamkeit ausgewählter Maßnahmen zur Bekämpfung der Wirtschafts- und Finanzkrise (wichtigere Rolle der EU bei der Regulierung von Finanzdienstleistungen, stärkere Abstimmung der Wirtschaftspolitik zwischen allen EU Mitgliedsstaaten, stärkere Abstimmung der Wirtschafts- und Finanzpolitik zwischen den Ländern der Eurozone); Einstellung zu ausgewählten Maßnahmen der EU zur Reform der weltweiten Finanzmärkte (schärfere Regeln gegen Steuerumgehung und Steueroasen, Steuer auf Bankengewinne und auf Finanztransaktionen, Einführung von Eurobonds sowie strengere Vorschriften für Ratingagenturen, Skala); wieder alle: Einschätzung des Erfolgs bei der Bekämpfung der Krise durch die nationale Regierung, die Europäische Union und die USA. 4. Staatsbürgerschaft: Verbundenheit mit dem Wohnort, dem Land und der Europäischen Union; nur in EU27 wurde gefragt: Erwartungen an die Europäische Union (offene Frage); Identifikation als Bürger der EU; Kenntnisse der Bürgerrechte der EU, Informationsinteresse an Bürgerrechen der EU; Identifikation als Landesbürger, Landesbürger und Europäer, Europäer und Landesbürger oder als Europäer; geeignetste Maßnahmen für eine Identifikation als EU-Bürger; wichtigste Elemente einer europäischen Identität (z.B. Geschichte, gemeinsame Währung, Kultur); Verbindungsglied zur Stärkung der Gemeinschaft unter EU-Bürgern; wieder alle: positivste Errungenschaften der EU; Kenntnis der Europaflagge und Einstellung dazu (gutes Symbol für Europa, steht für etwas Gutes, nur in EU27: Identifikation mit der Flagge, sollte an öffentlichen Gebäuden neben der Nationalflagge hängen); nur in EU27: Aufenthalte in anderen EU-Ländern bzw. Kontakte zu Menschen aus diesen Ländern im letzten Jahr; Rezeption von Printmedien und Fernsehsendungen in einer Fremdsprache sowie Internetbestellungen von Waren oder Dienstleistungen aus einem anderen EU-Land im letzten Jahr; persönlicher Nutzen von ausgewählten Errungenschaften der EU; Behördenebene mit dem größten Einfluss auf die persönlichen Lebensbedingungen (europäische, nationale oder regionale Ebene); geeignetste Formen politischer Partizipation; Wahrscheinlichkeit der persönlichen Inanspruchnahme der Europäischen Bürgerinitiative und mögliche Politikfelder. 5. Leben in Europa: nur in EU27: Meinung zu ausgewählten Aussagen (zu große Einmischung des Staates, Forderung nach mehr Gleichheit trotz Einschränkung der Freiheit des Einzelnen, härtere Strafen für Kriminelle, Einwanderer leisten großen Beitrag für das Land, Vorrang von Wirtschaftswachstum (Split: Umweltschutz) im Land trotz Beeinträchtigung der Umwelt (Split: des Wirtschaftswachstums), freier Wettbewerb als Garantie für wirtschaftlichen Wohlstand, höherer Stellenwert von Freizeit vor Arbeit, leichteres Erkennen von gemeinsamen Werten bei Europäern; Einschätzung der Nähe der EU-Mitgliedsstaaten im Hinblick auf gemeinsame Werte; wichtigste Werte für persönliches Glück; wieder alle: allgemeine persönliche Wertepräferenzen; Werte für die die EU steht. In Island, Mazedonien, der Türkei, Kroatien, Serbien und Montenegro wurde zusätzlich gefragt: Beurteilung des EU-Beitritts als gute Sache; Einschätzung des EU-Beitritts als Vor- bzw. Nachteil im eigenen Land. In Zypern wurde zusätzlich gefragt: Beurteilung der vollen Anwendung der EU-Gesetzgebung als gute Sache; Einschätzung der Anwendung als Vor- bzw. Nachteil. Demographie: Staatsangehörigkeit; Familiensituation; Alter bei Beendigung der Schulbildung; Geschlecht; Alter; Beruf; berufliche Stellung; Urbanisierungsgrad; Anzahl der Haushaltsmitglieder ab 15 Jahren; Anzahl der Haushaltmitglieder unter 10 Jahren und zwischen 10 und 14 Jahren; Festnetz-Telefonanschluss im Haushalt; Besitz eines Mobiltelefons; Besitz langlebiger Wirtschaftsgüter; Zahlungsschwierigkeiten im letzten Jahr; Selbsteinschätzung der gesellschaftlichen Stellung (Skalometer); Häufigkeit der Internetnutzung (zu Hause, am Arbeitsplatz, in der Schule, Universität oder im Internet-Cafe); Selbsteinschätzung der Schichtzugehörigkeit des Haushalts. Zusätzlich verkodet wurde: Interviewdatum; Interviewbeginn; Interviewdauer; Anwesenheit Dritter während des Interviews; Kooperationsbereitschaft des Befragten; Ortsgröße; Region; Interviewsprache (nur in Luxemburg, Belgien, Spanien, Finnland, Estland, Lettland, Malta, Mazedonien und der Türkei); Gewichtungsfaktor.
提供机构:
GESIS Data Archive
创建时间:
2013-04-15



