Durchführung standardisierter Fahrverhaltensbeobachtungen im Rahmen der medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU)
收藏PsychArchives2022-11-21 更新2026-04-25 收录
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https://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn:nbn:de:bsz:291-psydok-7414
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Bei der Beurteilung der Fahreignung spielt die Bewertung der Leistungsfähigkeit gegenüber der Ursachenanalyse und der Veränderungsdiagnostik von Einstellung und Verhalten häufig zwar eine nur untergeordnete Rolle. Die Überprüfung der Leistungsmöglichkeiten gerät jedoch zunehmend in die fachliche Diskussion (vgl. Brenner-Hartmann u. Bukasa, 2001) und gewinnt dank der Aufnahme des Kap. 2.5 in die Begutachtungs-Leitlinien (Bundesanstalt für Straßenwesen, 2000) als ursprünglich psychologisches Anwendungsgebiet in der Fahreignungsdiagnostik an Bedeutung. Mit einer regelmäßigen Überprüfung der verkehrsrelevanten Leistungsbereiche ist allein aus statistischen Überlegungen heraus auch eine erhebliche Zahl an auffälligen Befunden zu erwarten. Es kann dabei als hinreichend bekannt angesehen werden, dass durch angemessene Kompensationsstrategien auch mit einem reduzierten Leistungsvermögen eine sichere Verkehrsteilnahme möglich ist (vgl. z. B. Maag, 1995, Weinand, 1997). Die Begutachtungs-Leitlinien zur Kraftfahrereignung sehen deshalb in Kap. 2.5 auch vor, dass ein Klient, der in den Leistungsprüfverfahren insgesamt unzureichende Leistungen erzielt hat, durch eine Fahrverhaltensprobe nachweisen kann, dass sich die in der (ungewohnten) Testsituation festgestellten Minderleistungen auf das gelernte Fahrverhalten nicht entscheidend negativ auswirken. Diese Fahrverhaltensprobe ist durch den psychologischen Gutachter vorzunehmen. unknown unknown
提供机构:
Brenner-Hartmann, Jürgen
创建时间:
2022-11-21



