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PSYNDEX Tests Review für MFED-1 - Münchener Funktionelle Entwicklungsdiagnostik - Erstes Lebensjahr

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PsychArchives2025-08-07 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/16134
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This is a PSYNDEX Tests Review of MFED-1 - Münchener Funktionelle Entwicklungsdiagnostik - Erstes Lebensjahr. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu MFED-1 - Münchener Funktionelle Entwicklungsdiagnostik - Erstes Lebensjahr. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die Muenchener Funktionelle Entwicklungsdiagnostik fuer das erste Lebensjahr dient der Fruehdiagnostik und Fruehtherapie entwicklungsgestoerter und behinderter Kinder. Mit ihrer Hilfe koennen Kinder mit Entwicklungsrueckstaenden identifiziert und entsprechende Therapieansaetze initiiert werden. An die Muenchener Funktionelle Entwicklungsdiagnostik schliesst sich ein therapeutisches Konzept fuer entwicklungsrueckstaendige Kinder an, die sogenannte "Entwicklungstherapie". Aufbau: Das Verfahren dient der fruehzeitigen Erfassung von Entwicklungsstoerungen in acht Funktionsbereichen bei Kindern im ersten Lebensjahr. Jeder Funktionsbereich ist nach meist monatlichen Altersstufen unterteilt, welche durch ein bis vier Items repraesentiert werden. Getrennt fuer jeden Bereich wird ein Entwicklungsalter berechnet, das je nach Funktionsbereich als (1) Krabbelalter, (2) Sitzalter, (3) Laufalter, (4) Greifalter, (5) Perzeptionsalter, (6) Sprechalter, (7) Sprachverstaendnisalter, (8) Sozialalter bezeichnet wird. Bei den Items handelt es sowohl um spontan auftretendes als auch um reaktives Verhalten. Neben der Verhaltensbeobachtung werden auch die Angaben wichtiger Bezugspersonen des Kindes einbezogen. Es wird kein Gesamtentwicklungsquotienten berechnet, die Darstellung der Ergebnisse erfolgt in einem Entwicklungsprofil. Grundlagen und Konstruktion: Auf der Basis eines Vergleichs der internationalen Literatur sowie eigener chronobiologischer Studien wurden zunaechst "Entwicklungsphysiologische Tabellen fuer das Saeuglingsalter" (Hellbruegge & Pechstein, 1968) erstellt. Eine breit angelegte Laengsschnittstudie an 1660 Muenchener Kindern der Jahrgaenge 1971-1974 ermoeglichte deren Revision ("Muenchner Paediatrische Laengsschnittstudie"). Aus dieser Studie wurde eine Stichprobe von 85 somatisch und psychisch unauffaelligen Saeuglingen herangezogen, auf die sich die angegebenen Orientierungsdaten stuetzen. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Eine Aktualisierung fand bislang nicht statt. Das Verfahren wurde von Rennen-Allhoff (1990) und Ernst (1983) im Hinblick auf die Testguetekriterien ueberprueft. Reliabilitaet: Bei der Pruefung der Retestreliabilitaet an 121 bzw. 124 Kindern im Alter von drei und sieben Monaten im Abstand von ein bis zwei Tagen traten bei einigen Items lediglich Uebereinstimmungen von 70% und niedriger auf. Die Korrelationen auf Skalenebene zeigten insbesondere niedrige Werte zum Dreimonatszeitpunkt fuer alle Skalen (.11 bis .43). Zum Siebenmonatszeitpunkt lagen die Korrelationen mit Werten zwischen .39 (Sozialalter) und .57 (Krabbelalter) insgesamt hoeher. Ausnahmen bildeten die Skalen Greifalter (r = .07) und Perzeptionsalter (r = .25). Validitaet: Eine Hauptachsenanalyse mit Varimaxrotation zum Dreimonatszeitpunkt erbrachte bei 121 Kindern eine Zweifaktorenloesung, die 38.3% der Gesamtvarianz aufklaerte; die beiden Faktoren wurden als kognitiver und als grobmotorischer Faktor interpretiert. Ein aehnliches Bild ergab sich bei der Faktorenanalyse der Daten der Siebenmonatsuntersuchung. In einer weiteren Untersuchung an 82 gesunden Kindern erwiesen sich die Bereiche "Perzeption" und "Greifen" als gute und zuverlaessige Kriterien des psychomotorischen Entwicklungsstandes. Normen: Es wird von einem Mindestverhalten ausgegangen, das bei 90 Perzentilen angesetzt ist. Die Normierung erfolgte an 85 somatisch und psychisch unauffaelligen Saeuglingen aus der Stichprobe der "Muenchner Paediatrischen Laengsschnittstudie". publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-08-07
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