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PSYNDEX Tests Review für FIBEL - Feedback-Inventar zur berufsbezogenen Erstorientierung für Lehramtsstudierende

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12327
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This is a PSYNDEX Tests Review of FIBEL - Feedback-Inventar zur berufsbezogenen Erstorientierung für Lehramtsstudierende. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu FIBEL - Feedback-Inventar zur berufsbezogenen Erstorientierung für Lehramtsstudierende. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: FIBEL soll (angehenden) Lehramtsstudierenden eine Hilfe bei der Reflexion ihrer Berufswahl bieten. Das Instrument erfasst die Eignung für den Lehrerberuf, indem es personale und soziale Kompetenzen operationalisiert, die für den Erfolg in diesem Beruf von grundlegender Bedeutung sind. Das Verfahren kann in der Studien- und Berufsberatung, der Persönlichkeitsdiagnostik und der Forschung eingesetzt werden. Es sollte jedoch nicht als Selektionsinstrument (z.B. bei der Auswahl von Studienplatzbewerbern) oder zur Begründung von expliziten Empfehlungen für oder gegen ein Studium herangezogen werden. Aufbau: Der Fragebogen enthält 98 Items, die auf sechsstufigen Skalen hinsichtlich des Grads der Zustimmung zu beurteilen sind. Die Items sind zehn Skalen mit je acht bis 14 Items zugeordnet: 1 Organisationsfähigkeit, 2 Wahrnehmungskomplexität, 3 Belastbarkeit, 4 Innovationsmotivation, 5 Selbstdarstellung, 6 Selbstsicherheit, 7 Durchsetzungsfähigkeit, 8 Kooperationsbereitschaft, 9 Prosozialität, 10 Erziehungsbereitschaft. Grundlagen und Konstruktion: Das Instrument wurde nach Prinzipien der Klassischen Testtheorie konstruiert. Es wurde nicht theoriegeleitet, sondern auf Basis von Anforderungsanalysen (orientiert an der Critical Incident Technique) entwickelt, in die - im Rahmen von zwei Expertenworkshops - sowohl WissenschaftlerInnen als auch Lehrkräfte einbezogen wurden. In den Workshops wurden 10 relevante Kompetenzdimensionen ermittelt und zu jeder der Kompetenzen wurde eine nicht genannte Zahl von Items formuliert. Eine Vorversion I des FIBEL mit 221 Items wurde auf Grundlage von Faktoren-, Item- und Skalenanalysen (n = 244 Studierende) reduziert und um neue Items erweitert. Fassung II mit 115 Items wurde einer neuen Stichprobe S2 mit n = 251 Studierenden vorgelegt. Erneute Analysen nach der Klassischen Testtheorie führten zur Endfassung von FIBEL mit 98 Items. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die internen Konsistenzen in der Normierungsstichprobe variierten zwischen Alpha = .76 und Alpha = .87, die Split-half-Reliabilitäten zwischen .74 und .88. Die Testwiederholungsreliabilität (n = 42, Intervall von 14 bis 18 Wochen) betrug zwischen .80 und .93. Validität: Als Argumente für die Inhaltsvalidität werden a) die eng an die Skalendefinitionen angelehnten Itemformulierungen und b) Urteile von n = 355 Lehrkräften über die Relevanz der mit dem FIBEL gemessenen Kompetenzen für den Lehrerberuf angeführt. Zur strukturellen Validität werden Skalenkorrelationen und Befunde exploratorischer Faktorenanalysen berichtet; Letztere sprechen für eine dreifaktorielle Faktorenstruktur 2. Ordnung, doch wird auf die Bildung entsprechender Sekundärskalen verzichtet, da das mit FIBEL angestrebte Ziel in einer differenzierten (Selbst-)Reflexion der einzelnen Kompetenzen liegt. Im Sinne konvergenter und divergenter Validität ergaben sich an Stichproben von Studierenden und Lehrkräften erwartungskonforme Zusammenhangsmuster einzelner FIBEL-Skalen mit den Big Five-Persönlichkeitsdimensionen (NEO-FFI), Selbstwertgefühl (Rosenberg-Skala), Aspekten des sozial-kommunikativen Verhaltens und des Gesundheits- und Erholungsverhaltens (IPS; z.B.Durchsetzungsfähigkeit, Selbstbehauptung, Konfrontationstendenz, Rücksichtnahme, Leistungsstabilität, Erholungsverhalten, Gesundheitsvorsorge) und pädagogischem Selbstverständnis (KSE). Ferner wurden bei Lehrkräften geringe bis mittlere Korrelationen mit Kriterien wie selbst eingeschätzter Arbeitsleistung, Arbeitszufriedenheit und Skalen zur Messung von Emotionaler Erschöpfung, körperlichen Beschwerden und Burnout-Aspekten ermittelt. Zusammenhänge mit Sozialer Erwünschtheit waren lediglich für eine Subskala nachweisbar. Normen: Es liegen Gesamtnormen sowie geschlechtsspezifische Normen (Standardwerte, Staninewerte und Prozentränge) aus zwei Stichproben vor: N = 2 688 Lehramtsstudierende (erhoben im Jahr 2008) sowie N = 477 Lehrkräfte (erhoben in den Jahren 2007 und 2009). publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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