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„Ich möchte Sie ... dringend ersuchen, meinen Namen und die Erwähnung meiner Psychologie gänzlich zu unterlassen." Wilhelm Wundt und Hans Vaihinger in einer delikaten Situation

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PsychArchives2017-06-14 更新2026-04-25 收录
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Wilhelm Wundt (1832-1920) und der Philosoph Hans Vaihinger (1852-1933) waren jahrelang befreundet, vertraten aber insbesondere im Feld der Philosophie unterschiedliche Auffassungen. Drei Briefe Wundts an Vaihinger aus Wundts Nachlass werden erwähnt (korrespondierende Briefe Vaihingers wurden bislang nicht aufgefunden), zwei davon aus dem Jahr 1902, in denen es um das bei beiden vorhandene Augenleiden und um allgemeine gegenseitige Wertschätzung ging. Der dritte Brief stammt vom 01.08.1918 und ist die Antwort Wundts auf ein Ersuchen Vaihingers, bei einer Zeitschrift mitzuwirken. Die Ablehnung Wundts ist in recht schroffem Ton gehalten unter Hinweis auf die unterschiedlichen philosophischen Auffassungen beider. Der Brief ist, wie bei Wundt wegen seines Augenleidens üblich, auf der Schreibmaschine geschrieben. Es kann spekuliert werden, dass evtl. Wundts Sohn Max (Privatdozent der Philosophie in Straßburg und Vaihingers Gedankenwelt noch ferner stehend als sein Vater), der gelegentlich die Korrespondenz Wilhelm Wundts führte, die Tonlage des Briefs noch verschärft haben könnte. peerReviewed publishedVersion
提供机构:
Lehrgebiet Psychologie sozialer Prozesse der FernUniversität Hagen
创建时间:
2017-06-14
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