PSYNDEX Tests Review für BRMS - Bech-Rafaelsen Melancholie-Skala
收藏PsychArchives2025-07-28 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13309
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of BRMS - Bech-Rafaelsen Melancholie-Skala. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu BRMS - Bech-Rafaelsen Melancholie-Skala. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die Bech-Rafaelsen-Melancholie-Skala dient der Erfassung des Schweregrades depressiver Zustandsbilder. Die BRMS stellt ein bereits bewährtes und häufig eingesetztes Fremdbeurteilungsverfahren dar, das explizit an keiner bestimmten theoretischen Ausrichtung oder Therapierichtung orientiert ist. Eine komplementäre Skala zur Erfassung des Schweregrades manischer Symptome liegt als Bech-Rafaelsen-Manie-Skala vor. Beide Skalen können kombiniert bei der Erfassung bipolarer Störungen eingesetzt werden. Die Anwendung ist sowohl in der Status- als auch in der Veränderungsdiagnostik möglich. Aufbau: Die Skala besteht aus 11 Items, die die charakteristischen Symptome depressiver Zustandsbilder umschreiben. Folgende Bereiche werden abgedeckt: verminderte motorische und verbale Aktivität; intellektuelle Verlangsamung; Angst; Selbstmordgedanken; Niedergeschlagenheit; Selbstentwertung/Schuldgefühle; emotionale Retardierung; Schlafstörungen; Müdigkeit und Schmerzen; Arbeit und Interessen. Als zeitlicher Beurteilungsrahmen sind die letzten drei Tage vor der Befragung heranzuziehen. Die Items sind auf ausformulierten fünfstufigen Skalen zu beurteilen. Der Summenwert der BRMS stellt ein Maß für die Intensität und Typikalität des depressiven Zustandsbildes dar. Daneben liegt ein Interviewleitfaden vor, der es erlaubt, die 11 Items in einer thematisch geordneten Reihenfolge zu explorieren. Grundlagen und Konstruktion: Bech (1981) übernahm aus der Hamilton Depressions-Skala (Hamilton, 1960) sechs Items, für die er Verträglichkeit mit dem Rasch-Modell nachweisen konnte und die zuverlässig zwischen leichten und schweren Depressionsschweregraden unterschieden. Fünf weitere Items stammen aus der Cronholm-Ottosson-Depressions-Skala (CODS; Cronholm & Ottosson, 1960). Die Skalierung wurde auf fünf Skalenstufen von 0 bis 4 Punkten vereinheitlicht. Die Skalenentwicklung erfolgte orientiert am Rasch-Modell. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Die Eindimensionalität der Skala wurde wiederholt durch Faktoren- und Latent-trait-Analysen belegt. Die Trennschärfen für die deutsche Fassung liegen zwischen .19 (Müdigkeit und Schmerzen) und .70 (Niedergeschlagenheit; 45 depressive Patienten). Die Itemmittelwerte zeigten, dass alle 11 Items klinisch bedeutsam sind (M deutlich grösser 0). Reliabilität: Maier und Philipp (1993) fanden bei zwei Stichproben von 130 bzw. 42 depressiven Patienten (Major Depression-Episode nach DSM-III) Intraclass-Korrelationskoeffizienten zwischen .30 und .88. In weiteren Studien unabhängiger Untersuchergruppen zur Interraterreliabilität wurden überwiegend hohe (.60 - .74) bis sehr hohe (.75 - 1.00) Koeffizienten der Interrater-Übereinstimmung nachgewiesen. Ermittelt wurden Koeffizienten der internen Konsistenz von .88 (Cronbachs Alpha) bzw. .91 (Kuder-Richardson Formel 20) und .91 (Retestreliabilität). Validität: Maier und Philipp (1993) prüften die Verträglichkeit der Daten von 130 depressiven Patienten mit dem Rasch-Modell. Die BRMS erwies sich für jede der vorgenommenen neun Teilungsprozeduren (u.a. Alter, Geschlecht, Median verschiedener Skalenwerte, Zufallsteilung) als mit dem Rasch-Modell verträglich. Zur Hamilton-Depressions-Skala konnten in unterschiedlichen Untersuchungen Korrelationen zwischen .54 und .89, zur Montgomery-Asberg-Depressions-Ratingskala von .89 nachgewiesen werden. Mit Selbstbeurteilungsskalen (Beck-Depressionsinventar, Depressivitäts-Skala) bestanden Zusammenhänge in der Höhe von .52 bzw. .53. Hinweise auf die diskriminante Validität der Skala liefern signifikante Unterschiede zwischen Major Depression mit (49 Patienten) und ohne Melancholie (81 Patienten) sowie Unterschiede zwischen 10 psychotischen und 34 nicht psychotischen depressiven Patienten im Gesamtscore der BRMS. Normen: Es existieren keine Normen im engeren Sinne, es liegen aber Cut-off-Werte zur Interpretation der Skalenwerte sowie eine Reihe von Referenzwerten für Stichproben depressiver Patienten vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-28



