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PSYNDEX Tests Review für TEPHOBE - Test zur Erfassung der phonologischen Bewusstheit und der Benennungsgeschwindigkeit

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12390
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of TEPHOBE - Test zur Erfassung der phonologischen Bewusstheit und der Benennungsgeschwindigkeit. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu TEPHOBE - Test zur Erfassung der phonologischen Bewusstheit und der Benennungsgeschwindigkeit. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Mit dem TEPHOBE können sowohl die phonologische Bewusstheit als auch die Benennungsgeschwindigkeit bei Kindern, welche sich in den letzten drei Monaten des Vorschuljahres beziehungsweise in den ersten drei Monaten der ersten oder zweiten Klasse befinden, überprüft werden. Ziel der Erhebung ist die frühzeitige Identifikation von Kindern mit erhöhtem Risiko, eine Schriftspracherwerbsstörung zu entwickeln. Durch Hinweise auf problemspezifischen Förderungsbedarf zielt der vorliegende Test zusätzlich auf eine Prävention späterer Lese- und/oder Rechtschreibschwierigkeiten ab. Aufbau: Der TEPHOBE erhebt die beiden Funktionsbereiche Phonologische Bewusstheit und Benennungsgeschwindigkeit in zwei separaten Testsektionen. Die Überprüfung der phonologischen Bewusstheit findet als Gruppentestung statt. Kindern im Vorschulalter und in der ersten Klasse werden die folgenden vier Subtests vorgelegt: (1) Synthese von Onset und Reim, (2) Phonemsynthese, (3) Reimerkennung und (4) Anlautkategorisierung. Für Zweitklässler besteht die Testung aus fünf Subtests: (1) Reimerkennung, (2) Anlautkategorisierung, (3) Auslautkategorisierung, (4) Phonemelision und (5) Phonemumkehr. Jeder Subtest setzt sich aus sieben Items zusammen. Die Testung dauert etwa 45 Minuten und ist somit in einer Schulstunde durchführbar. Zur Erhebung der Benennungsgeschwindigkeit werden "RAN-Tests" (RAN = rapid automatized naming) genutzt. Jeder Subtest setzt sich aus fünf verschiedenen Items zusammen, die jeweils zehnmal in unterschiedlicher Reihenfolge auftauchen und benannt werden müssen. Grundlagen und Konstruktion: Inzwischen liegt die vierte Auflage des zuerst 2011 erschienenen Verfahrens vor. Testtheoretische Grundlage ist die Klassische Testtheorie. Der TEPHOBE begründet sich auf dem empirisch belegten Zusammenhang der phonologischen Bewusstheit sowie der Benennungsgeschwindigkeit mit dem späteren Schriftspracherwerb. Die Unterschiedlichkeit verwendeter Subtests in den altersspezifischen Parallelversionen trägt der schnellen Entwicklung beider Merkmale im frühen Schulalter und der Entwicklung eines zeitökonomischen Verfahrens Rechnung. Der Konstruktion der Aufgaben zur Überprüfung der phonologischen Bewusstheit wurde das zweidimensionale Modell nach Schnitzler (2008) zugrunde gelegt. Kriterium für die in den Test einbezogenen Items war ein geringer mittlerer Schwierigkeitsgrad, um die Erfassung des unteren Leistungsspektrums und somit von Risikokindern einer späteren Lese-Rechtschreibproblematik zu ermöglichen. Zusätzlich wurden nur Items mit angemessener Trennschärfe (r > .30) inkludiert.Basis für die Überprüfung der Benennungsgeschwindigkeit bildeten Vorarbeiten von Denckla und Rudel (1976), deren RAN-Tests weitestgehend übernommen wurden. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz wurde altersgruppenspezifisch ermittelt für die Subtests der phonologischen Bewusstheit (Vorschuljahr: Alpha = .61-.77, erste Klasse: Alpha = .65-.76, zweite Klasse: Alpha = .62-.78), für den Gesamttest der phonologischen Bewusstheit (Vorschuljahr: Alpha = .77, erste Klasse: Alpha = .71, zweite Klasse: Alpha = .78) sowie für den Gesamttest der Benennungsgeschwindigkeit (Vorschuljahr: Alpha = .82, erste Klasse: Alpha = .86, zweite Klasse: Alpha = .78). Validität: Bei der Überprüfung der phonologischen Bewusstheit ergibt sich durch die theoriegeleitete Konstruktionsweise des Testabschnitts eine hohe Inhaltsvalidität nebst der Augenscheinvalidität der Testsektion zur Benennungsgeschwindigkeit. Hinweise für die kriterienbezogene Validität liefert eine moderat signifikante Korrelation (r = .42*) der Gesamtscores des TEPHOBE und der Subtests zur Untersuchung phonologischer Bewusstheit sowie Benennungsgeschwindigkeit des BISC in einer Stichprobe von Kindergartenkindern. Auch die prognostische Validität konnte anhand eines hohen Anteils korrekter Voraussagen über die spätere Entwicklung von Lese- und/oder Rechtschreibproblemen auf Basis der Ergebnisse des TEPHOBE belegt werden. Zudem ergaben Regressionsanalysen einen hochsignifikanten Zusammenhang phonologischer Bewusstheit bzw. Benennungsgeschwindigkeit und verschiedener Schriftsprachkompetenzen. Normen: Es werden Referenzwerte (altersentsprechende T-Werte und Prozentränge) einer Normierungsstichprobe von insgesamt 800 Kindern angegeben (Vorschuljahr: n = 254, erste Klasse: n = 253, zweite Klasse: n = 293), die Mitte 2010 getestet wurden. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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