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PSYNDEX Tests Review für EAS - Erfassungsbogen für aggressives Verhalten in konkreten Situationen

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PsychArchives2025-08-07 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/16057
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This is a PSYNDEX Tests Review of EAS - Erfassungsbogen für aggressives Verhalten in konkreten Situationen. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu EAS - Erfassungsbogen für aggressives Verhalten in konkreten Situationen. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die testmäßige Anwendung des EAS zielt vor allem auf die Differenzierung von aggressivem Verhalten ab. Daneben ist der EAS auch als Material zum sozialen Lernen einsetzbar. Einzelne relevante Situationen (= Items) können als Hilfsmittel in die therapeutische und/oder pädagogische Arbeit übernommen werden. Aufbau: Für Jungen und Mädchen getrennt liegen jeweils 22 Items (Anreizsituationen) vor. Ein Item besteht aus einer Situationsbeschreibung, einer bildlichen Darstellung und drei Reaktionsalternativen. Die Situationsbeschreibung umfasst Angaben über die Umwelt wie Orts-, Gegenstands- und Zeitangaben. Verschiedene Personen und Interaktionspartner sind aufgeführt. Eine (re)agierende Person ist immer in der ICH-Form beschrieben. Mit dieser Person soll sich ein Kind identifizieren und an ihrer Stelle eine der vorgegebenen Reaktionen als Handlungsausgang der Situation wählen. Jeder Situationsbeschreibung und bildlichen Darstellung folgen drei spezifisch auf die Situation bezogene Reaktionen, unter denen sich ein Kind für eine sozial erwünschte, eine leicht und eine schwer aggressive Problemlösemöglichkeit entscheiden muss. Die Situationen und Reaktionen beziehen sich zudem auf unterschiedliche Umweltbereiche eines Kindes: in der Schule, zu Hause, Freizeit außerhalb des Elternhauses. Grundlagen und Konstruktion: Der EAS ist als situationsspezifisches Verfahren konzipiert, das von tätigkeitsorientierten, fiktiven Handlungen und entsprechenden Bildvorlagen ausgeht. In den konkret geschilderten Handlungen, die Alltagssituationen aggressiven Verhaltens beinhalten, soll Realität simuliert werden. Den theoretischen Hintergrund bildet das Situationskonzept, das in ein interaktionistisches Persönlichkeitsmodell zu integrieren versucht wurde. Als zentrale Bestandteile einer Situation werden Umwelt, Person und Verhalten angenommen und spezifiziert. Von ihnen werden die Richtlinien für die Itemgestaltung (= Situationsgestaltung) abgeleitet. Die Testanalyse ging von einem Itempool von 30 Items pro EAS-Version aus, von denen mittels Itemanalyse acht Items pro Version selegiert wurden. Der Stichprobenumfang für die testanalytische Überprüfung und die Validierungsstudien betrug N = 728 Schüler von Grund-, Haupt-, Realschule und Gymnasium. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Errechnet wurden Itemschwierigkeiten (mittlere: EAS-M: r = .67, EAS-J: r = .59), Itemtrennschärfen (mittlere: EAS-M: r = .56, EAS-J: r = .52), Streuung, Reliabilität, Retestreliabilität und Itemhomogenität. Reliabilität: Die Reliabilitätsschätzungen des EAS-M/J liegen für ein Verfahren zur Erfassung von Sozialverhalten sehr hoch. Sie betragen nach Cronbach Alpha = .92 (EAS-M) und Alpha = .91 (EAS-J) und nach Guttman Lambda = .92 (EAS-M) und Lambda = .90 (EAS-J). Die Retestreliabilität nach 8 Wochen beträgt für den EAS-M/J rtt = .71 (Rangkorrelation). Die errechnete Itemhomogenität bewegt sich zwischen r = .21 und .45 (EAS-M/J) und die Gesamttesthomogenität nach Loevingers H liegt bei .46 (EAS-M) bzw. .39 (EAS-J). Validität: Durchgeführt wurden eine umfassende Interne Validierung/Konzeptvalidierung (Prüfung der Text- und Bildinformation auf ihre Aussagekraft, faktorenanalytische und clusteranalytische Konstruktvalidierung, Prüfung des therapiebezogenen Einsatzes am Einzelfall, clusteranalytische diskriminative Validierung), eine externe Validierung (Kriteriumsvalidierung) mit anderen Persönlichkeitstests (HAPEF-K, RUEV), Verhaltensbeobachtungen, Vergleich von Lehrer- und Kinderurteil, Eltern- und Kinderurteil sowie ein Extremgruppenvergleich an zwei klinisch-psychologischen Stichproben aus Beratungsstellen. Normen: Normen liegen nach Geschlecht getrennt für drei verschiedene Altersbereiche (9;0-10;11, 11;0-11;11, 12;0-13;11 Jahre) als Prozentrang- und T-Wert-Angaben vor. Die Eichstichprobe umfasst fünf verschiedene Bundesländer, die verschiedenen Schultypen und eine Stichprobengröße von N = 1 034. Zum Jahr der Normierung finden sich keine Angaben. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-08-07
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