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Definitionen des Eigenen im Zwischenraum. Der Versuch, Grenzen musisch-künstlerischer Bildung gegenüber der Musiktherapie zu markieren Defining the interspaces of one’s own. An attempt to compare limitations of musical-aesthetic education to music therapy

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PsychArchives2022-05-20 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/6113
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Zwischenräume fordern heraus. Es heißt, sich in ihnen in besonderem Maße mit dem Eigenen zu identifizieren oder Gefahr zu laufen, sich im Diffusen aufzulösen. Sowohl Musiktherapie als auch Formen musisch-ästhetischer, genuin künstlerischer Bildung entstammen einer einstigen Ungeschiedenheit von Kunst, Kult, Heilung und Erziehung im Bereich Musik und korrelieren heute im Arbeitskontext mit Menschen, die besondere Bedürfnisse aufweisen – z. B. Personen mit kognitiven und/oder körperlichen Behinderungen, Sinnesbehinderungen, (Alters-)Demenzen oder Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten. Nicht selten gleichen sich hier gewisse Methoden und bleiben die Fachgebiete von externen Kollegen undifferenziert. Umso mehr ist unspezifischen Definitionen mit Skepsis zu begegnen. Doch nicht zuletzt Klienten und Klientinnen provozieren einen klaren Umgang mit den fachlichen Grenzen. So sind die beiden Disziplinen hier speziell gefordert, ihr Selbstverständnis diskursiv zu hinterfragen und dialogisch weiterzuentwickeln. Im Anklang an die Philosophie Bernhard Waldenfels’ sind Musiktherapie und Musische Bildung als zwei voneinander getrennte Ordnungen aufzufassen. Die Definition des Eigenen soll jedoch nicht lediglich als ein sich Abschließen von der Umwelt verstanden werden, sondern viel mehr als ein kreatives Antworten auf das Fremde innerhalb eines lebendigen Zwischenraumes, wodurch ein konstruktiver Dialog möglich wird. Interspaces are challenging. Hence the particular necessity of identification with one’s own or facing the risk of vanishing in an indefinite space. Both music therapy and musical-aesthetic, genuinely artistic educational offers derive from the then existing oneness of art, cult, cure and education within the musical domain; the work with people with disabilities (e. g. people with cognitive, physical, and/or sensory disabilities, (senile) dementia, or children with behavioral problems) associates them today. The similarity of certain methods and external colleagues’ undifferentiated views of the disciplines are not uncommon; therefore, inaccurate definitions haveto be met with skepticism. Equally, the interaction with clients provokes respect of the domains’ limits. Thus it is pivotal for these disciplines to engage in dialogue and to both question and further their self-concepts. Referring to Bernhard Waldenfels’ philosophy, music therapy and musical literacy have to be conceived as two distinct systems. Defining one’s own should not be conceived as mere seclusion from one’s environment, but as creative response to the Other within a lively interspace, hereby enabling a constructive dialogue. peerReviewed publishedVersion
提供机构:
Reichert Verlag
创建时间:
2022-05-20
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