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Zur Anwendung des GT-Paartests in der Familiendiagnostik

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PsychArchives2022-11-22 更新2026-04-25 收录
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https://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn:nbn:de:bsz:291-psydok-30054
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Die Arbeit veranschaulicht die Anwendbarkeit der Gießen-Test-Paardiagnostik am Beispiel von Eltern psychisch gestörter Kinder. Zunächst wird die Gesamtgruppe der Elternpaare verglichen mit einer repräsentativen Stichprobe bundesdeutscher Ehepaare ("normaler" Ehepaare). Eltern psychisch gestörter Kinder unterscheiden sich im Durchschnitt nur wenig von "normalen" Ehepaaren, erleben sich jedoch auffällig stark als minderwertig und im sozialen Bereich als Versager. Im Gegensatz zu Ehepaaren, die wegen eines Paarkonfliktes einen Therapeuten aufsuchen und somit sich selbst als Patientenpaar definieren, bieten die Elternpaare der Untersuchungsstichprobe ihr Kind als Symptomträger an und erleben ihre eigenen Beziehungskonflikte deutlich weniger. Aufgrund einer Q-Analyse wurden drei unterschiedliche Elternbeziehungstypen gefunden, die sich stärker von "normalen" Ehepaaren abheben. 1. Elternpaaren vom Typ I ist der Blick für den Partner durch die Wahrnehmung der eigenen gestörten Persönlichkeit verstellt: sie haben deshalb Kontakt- und Kommunikationsstörungen. 2. Elternpaare des Typs II nehmen eine Aufspaltung vor in "gestörte" Frauen und "normale" Männer. 3. Elternpaare des Typs III stehen unter starkem Normalitätsdruck; sie stellen sich als weitgehend unauffällig und "normal" dar. Zu jedem Elterntyp wird exemplarisch eine Familie vorgestellt. Der Gießen-Paartest bestätigt zum Teil die klinisch-diagnostischen Eindrücke und bringt darüberhinaus für das Verstehen der Paardynamik neue Erkenntnisse. unknown unknown
提供机构:
Neraal, Terje Meyer, Annelene Brähler, Elmar
创建时间:
2022-11-22
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