Die stationäre Aufnahme als Bedrohung des familiären Beziehungsmusters bei psychosomatisch erkrankten Kindern und Jugendlichen.
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Über ein Hinterfragen des eigenen therapeutischen Standortes wird die Überlegung diskutiert, inwieweit die Entscheidung zur stationären Aufnahme eines psychosomatisch erkrankten Kindes oder Jugendlichen nicht Ergebnis unbewußter Ängste, Enttäuschung, aber auch Erwartungen des Therapeuten sein kann Es wird die Frage erörtert, inwieweit der "malignen Umklammerung" (Stierlin) der einzelnen Familienmitglieder Rechnung getragen wird. Jede Trennung des Familienmitgliedes aus dem Familienverband kann als existenzielle Bedrohung des Familiensystems erlebt werden und zu einer Verschlechterung der Erkrankung führen. Abschließend werden Gesichtspunkte, die in einer Vorbereitungsphase auf einen stationären Aufenthalt berücksichtigt werden sollten, dargestellt. unknown unknown



