Interkulturelle Kompetenz in der Sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH) am Beispiel türkischer Migrant_innenfamilien in Berlin Intercultural competence in socio-pedagogic family support (SPFH) exemplified with Turkish migrants in Berlin
收藏PsychArchives2024-06-26 更新2026-04-25 收录
下载链接:
https://hdl.handle.net/20.500.12034/10250
下载链接
链接失效反馈官方服务:
资源简介:
Dieser Beitrag thematisiert basierend auf einer empirischen Untersuchung Vorliegender Artikel basiert auf einer Studie der Verfasserin zu interkultureller Kompetenz in der SPFH (Erdem 2011). Für die Untersuchung wurde eine Doppelperspektive, und zwar die der Familienhelfer_innen deutscher und türkischer sowie die der Erziehungsberechtigten türkischer Herkunft gewählt. die Problematik der mangelnden »interkulturellen Kompetenz« in der Sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH). Hierbei handelt es sich um eine Hilfe zur Erziehung nach § 31 SGB VIII (Sozialgesetzbuch Acht). Aufgrund der starken Präsenz der Helferin/des Helfers in der Familie stellt die SPFH einen wesentlichen Eingriff in die Autonomie der Familie dar. Umso wichtiger ist es daher, dass in der Arbeit mit Familien mit Migrationshintergrund nicht nur allgemeine professionelle Standards eingehalten werden, sondern darüber hinaus zentrale Qualitätskriterien »interkultureller Kompetenz« sowohl im Prozess der Hilfeplanung durch das Jugendamt als auch in der alltäglichen Zusammenarbeit der Fachkraft des Freien Trägers mit der Familie Berücksichtigung finden. Anhand eines Fallbeispiels zeigt dieser Artikel die Anforderungen an eine interkulturell kompetente Praxis der Planung und Umsetzung der Sozialpädagogischen Familienhilfe auf. Der vorliegende Artikel basiert auf einer Studie der Verfasserin zu interkultureller Kompetenz in der SPFH (Erdem 2011). Für die Untersuchung wurde eine Doppelperspektive, und zwar die der Familienhelfer_innen deutscher und türkischer sowie die der Erziehungsberechtigten türkischer Herkunft gewählt. Die Frage der Studie lautet: Welche Probleme werden von den Akteur_innen berichtet und inwieweit erweist sich interkulturelle Kompetenz als ein essentieller Bestandteil der Zusammenarbeit in der SPFH? This article, which is based on an empirical survey1, addresses the problem of insufficient "intercultural competence" in socio-educational family assistance (SPFH). This is an educational assistance provision under § 31 SGB VIII (Sozialgesetzbuch Acht - Social Security Code Eight). Due to the powerful presence of the counsellor within the family, SPFH constitutes a significant invasion of the family's autonomy. It is therefore all the more important that, while working with families with migration background, not only general professional standards, but also vital quality criteria of "intercultural competence" are met - both during the process of assistance planning by the youth welfare service, as well as during the day-to-day cooperation between the qualified employee of the private welfare agency and the family. This article illustrates the requirements placed on an interculturally competent practice of planning and implementing socio-educational family assistance by means of a case example. The present article is based on a study by the author concerning intercultural competence in SPFH (Erdem 2011). The survey utilized a double perspective, i.e. this of family counsellors of German and Turkish descent on the one hand, and this of parents of Turkish descent on the other. The study's research question is: Which problems are reported by the parties and to what extent does intercultural competence prove itself to be an essential component of cooperation in SPFH? peerReviewed publishedVersion
提供机构:
Psychosozial-Verlag
创建时间:
2024-06-26



