PSYNDEX Tests Review für MZI - Multidimensionales Zwangsstörungsinventar
收藏PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12452
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of MZI - Multidimensionales Zwangsstörungsinventar. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu MZI - Multidimensionales Zwangsstörungsinventar. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das MZI ist ein Screeninginstrument zur Erfassung der Schwere von Zwangssymptomen und kann als Einzel- oder Gruppentest im Rahmen der klinischen Praxis und Forschung eingesetzt werden. Aufbau: Der Fragebogen besteht aus insgesamt 30 Items. Jeweils sechs Items erfassen die fünf Skalen (1) Kontaminationsbefürchtungen/Waschzwänge, (2) Kontrollzwänge, (3) Zwangsgedanken (unmoralische Zwangsgedanken und aggressive Zwangsgedanken), (4) Zwanghaftes Horten und (5) Symmetrie/Ordnungszwänge. Die Items sind auf einer fünfstufigen Likertskala von 0 = "gar nicht" bis 4 = "sehr stark" zu beantworten. Grundlagen und Konstruktion: Aufgrund der Uneinigkeit über die Symptomstruktur der Zwangsstörung wurden bei der Entwicklung des MZI die sechs am häufigsten identifizierten Dimensionen aus zahlreichen faktorenanalytischen Untersuchungen herangezogen. Auf Grundlage des VOCI sowie einiger Items des SOAQ wurde der Itempool für das MZI erstellt. Die Items wurden den sechs postulierten Dimensionen zugeordnet. Unter Berücksichtigung inhaltlich-theoretischer Aspekte und psychometrischer Kennwerte wurden 39 Items eliminiert und die verbleibenden 36 Items in die Analysen eingeschlossen. Das postulierte Sechsfaktorenmodell konnte mittels einer konfirmatorischen Faktorenanalyse bestätigt werden. Aufgrund der hohen Korrelation zwischen den Dimensionen "Aggressive/schädigende Zwangsgedanken" und "Unmoralische Zwangsgedanken", wurde ein übergeordneter Faktor "Zwangsgedanken" für diese beiden Dimensionen gebildet. Die Anzahl der Items wurde auf 30 reduziert, um eine gleiche Itemanzahl pro Dimension zu erhalten. Durch dieEliminierung der sechs Items konnte der Modellfit verbessert werden. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz der Gesamtskala liegt bei Cronbachs Alpha > = .90 in den klinischen Stichproben (n = 228 Zwangspatienten, n = 302 Patienten mit Angst- und/oder depressiven Störungen) und Alpha = .86 in der nicht-klinischen Stichprobe (n = 320). Die interne Konsistenz der einzelnen Skalen variiert zwischen Alpha = .73 bis Alpha = .95 in den klinischen Stichproben. In der gesunden Stichprobe fällt die interne Konsistenz der Skalen mit Werten von Alpha = .68 bis Alpha = .86 etwas geringer aus. Für die Retestreliabilität an einer gemischten klinischen Stichprobe (n = 32) mit einem durchschnittlichen Testintervall von neun Tagen wurden Werte von rtt = .94 für die Gesamtskala und Werte zwischen rtt= .70 und rtt = .93 für die einzelnen Skalen ermittelt. Validität: Die Konstruktvalidität wird gestützt durch signifikante Zusammenhänge in Höhe von r = .73 bis r = .88 zu anderen Verfahren, welche die Zwangssymptomatik mehrdimensional erfassen. Zu Verfahren, welche Angstsymptome, depressive Symptome, pathologische Besorgnis, Zwangshaftigkeit oder Perfektionismus erfassen, zeigten sich Korrelationen mit dem MZI-Gesamtwert in Höhe von r = .22 bis r = .41. Weitere Befunde zeigen, dass das MZI mit einer hohen Genauigkeit zwischen Zwangspatienten und Patienten mit Angst- und/oder depressiven Störungen bzw. gesunden Personen unterscheiden kann. Darüber hinaus konnte die Änderungssensitivität des Verfahrens anhand einer Therapiestudie bei stationären Patienten mit einer Zwangsstörung (n = 88) bestätigt werden. Normen: Die Normierung fand an einer Stichprobe von n = 162 Zwangspatienten mit einem Altersdurchschnitt von 36 Jahren statt. Die Daten wurden in der Fachklinik Bad Dürkheim sowie einer ambulanten Schwerpunktpraxis erhoben, in denen sich die Patienten in der stationären oder ambulanten Behandlung befanden. Daneben wurde eine nicht-klinische Stichprobe von n = 320 Personen über eine Online-Studie der Universität Freiburg untersucht. Es liegen Normwerte in Form von Prozenträngen für die Gesamtskala und die einzelnen Skalen vor. Das Normierungsjahr wird nicht genannt. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23



