PSYNDEX Tests Review für SVF-KJ - Stressverarbeitungsfragebogen für Kinder und Jugendliche
收藏PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12941
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of SVF-KJ - Stressverarbeitungsfragebogen für Kinder und Jugendliche. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu SVF-KJ - Stressverarbeitungsfragebogen für Kinder und Jugendliche. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Mit dem SVF-KJ soll die habituelle Stressverarbeitung 8- bis 13-jähriger Kinder und Jugendlicher erfasst werden, um Kinder im Falle der Diagnose von Bewältigungsdefiziten frühzeitig entsprechenden Interventionsmaßnahmen (z.B. Anti-Stress-Training) zuzuführen. Aufbau: Der SVF-KJ besteht aus 72 Items, die neun aus je vier Items bestehenden Subtests zugeordnet sind, welche jeweils eine Stressverarbeitungsstrategie repräsentieren. Dabei werden mit je 36 Items zwei Stressorbereiche erfragt (andere Kinder setzen mich unter Druck/etwas in der Schule setzt mich unter Druck). Folgende Subtests, die jeweils übergeordneten Sekundärtests zugeordnet sind, werden unterschieden: Günstige Stressverarbeitung (Stressreduktion), Emotionsregulierende Bewältigung: (1) Bagatellisierung, (2) Ablenkung, Erholung; Problemlösende Bewältigung: (3) Situationskontrolle, (4) Positive Selbstinstruktionen und (5) Soziales Unterstützungsbedürfnis. Bei den ungünstigen Stressverarbeitungsstrategien, die zur Stressvermehrung führen, werden (6) Passive Vermeidung, (7) Gedankliche Weiterbeschäftigung, (8) Resignation und (9) Aggression thematisiert. Grundlagen und Konstruktion: Das Verfahren stellt eine Anpassung des von Janke und Erdmann für das Erwachsenenalter entwickelten Stressverarbeitungsfragebogens (Janke, Erdmann & Kallus, 1997) an Kinder und Jugendliche dar. Da bereits Grundschüler unter Stresserlebnissen leiden und psychische und physische Beanspruchungssymptome zeigen, andererseits die Beziehung zwischen Stressor und Stressfolge nicht eindeutig ist, werden interindividuelle Unterschiede in der Stressbewältigungskompetenz der Kinder und Jugendlichen bedeutsam, bei denen ggf. noch geeignete Interventionsmaßnahmen eingeleitet werden können. Die Fragebogenerstellung orientierte sich an dem psychologischen Stresskonzept von R.S. Lazarus, welches die Bedeutung der subjektiven Sichtweise des Individuums bei der Bewältigung von belastenden Situationen betont. Aufgrund empirischer Befunde zu den präferierten Stressverarbeitungsmaßnahmen bei Kindern und Jugendlichen erfolgte die Auswahl der neun Subtests. An verschiedenen Stichproben wurden insgesamt dreiVorformen des SVF-KJ untersucht, wobei Antwortskala, Anzahl der Items pro Subtests und die Umschreibung der Belastungssituationen variiert wurden. Aufgrund empirischer Ergebnisse fanden jeweils Itemumstellungen und -umformulierungen statt. Varianten des SVF-KJ wurden im Zusammenhang mit einer Studie an Eiskunstläufern entwickelt. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Zur empirischen Überprüfung und Normierung der Endversion wurden 1123 Kinder (597 weiblich, 526 männlich; Alter 8-14 Jahre, Klassen 3-7) untersucht. Die Interkorrelationen der Sub- und Sekundärtests des SVF-KJ ergaben einzelne deutliche Korrelationen, die jedoch die angenommene Eigenständigkeit der Subtests nicht widerlegten. Eine Hauptkomponentenanalyse mit anschließender Varimaxrotation der über die beiden Belastungssituationen aggregierten 36 Items des SVF-KJ bestätigte die angenommene Fragebogenstruktur im wesentlichen. Es ergab sich eine Achtfaktorenlösung (63.4% Varianzaufklärung). In einer Hauptkomponentenanalyse über die neun situationsübergreifenden Subtestwerte ergab sich eine Dreifaktorenlösung, die z.T. den drei Sekundärtests entsprachen. Reliabilität: Die internen Konsistenzen (Cronbachs Alpha) lagen für die Normierungsstichprobe für die situationsspezifischen Subtests zwischen .62 und .88, für die situationsübergreifenden Subtests (Summierung der beiden Situationen) zwischen .71 und .89. Die Retestreliabilitäten nach 6 Wochen (n = 872) lagen für die situationsspezifischen Subtests zwischen .51 und .62, situationsübergreifend betrachtet lagen sie zwischen .61 und .70 und für die "Sekundärtests" zwischen .60 und .71 (situationsspezifisch) bzw. .67 und .74 (situationsübergreifend). Validität: Korrelationen mit anderen Messinstrumenten zur Erfassung der Stressbewältigung (SSK) fielen im wesentlichen erwartungsgemäß aus. Zur Ängstlichkeit (STAI-K) waren Beziehungen zwar in der erwarteten Richtung zu finden, jedoch nur für den Subtest gedankliche Weiterbeschäftigung lagen sie in bedeutsamer Höhe. Gegenüber den globalen Persönlichkeitsdimensionen "Neurotizismus" und "Extraversion" (HAPEF-K) ließ sich ebenso die Eigenständigkeit des SVF-KJ nachweisen wie zur "Reaktion auf Misserfolg". Studien zur Vorhersagevalidität und Änderungssensitivität wurden bisher an sehr kleinen Stichproben und z.T. an Vorformen durchgeführt. Normen: Normen (T-Werte, Prozentränge) liegen nach Geschlecht und Schulklassen getrennt von 1123 Kindern und Jugendlichen (8-14 Jahre; 597 weiblich, 526 männlich; Klassen 3-7) aus Hamburg, Niedersachsen und Bremen vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25



