PSYNDEX Tests Review für IGD - Inventar zur Gedächtnisdiagnostik
收藏PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13136
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of IGD - Inventar zur Gedächtnisdiagnostik. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu IGD - Inventar zur Gedächtnisdiagnostik. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das IGD dient der Erfassung eines breiten Spektrums von Gedächtnisleistungen. Seine Anwendungsmöglichkeiten liegen in der klinischen Forschung und Praxis, aber auch im leistungsdiagnostischen Bereich. Das Modul A zur Erfassung der Lern- und Merkfähigkeit differenziert vorrangig im mittleren und höheren Leistungsbereich und ist für Personen mit klinischen Gedächtnisstörungen mitunter zu anspruchsvoll, während der Einsatz der Module B (Semantisches Gedächtnis) und C (Autobiografisches Gedächtnis) vorrangig bei Personen mit bestehenden Gedächtnisbeeinträchtigungen sinnvoll erscheint. Aufbau: Das IGD setzt sich aus drei Modulen zusammen, die unabhängig voneinander durchführbar sind. Modul A (Lern- und Merkfähigkeit) erfasst mit 12 Untertests verschiedene Aspekte des Neugedächtnisses und der Lernfähigkeit (prospektives Gedächtnis, Zahlenspanne, verbales und visuelles Arbeitsgedächtnis, verbales und visuelles Lernen, exekutive Kontrolle, verzögerte Rekognition und Reproduktion, Paarassoziationslernen, Priming). Die Untertestergebnisse werden zu fünf Skalen ("Kurzzeitgedächtnis / Arbeitsgedächtnis", "Lernen", "Verzögerter Abruf", "Verbales Gedächtnis", "Visuelles Gedächtnis") und einem Gesamtwert verrechnet. Mit einem vorgeschalteten Screening kann die Anwendbarkeit des Moduls bei Patienten mit Gedächtnisstörungen vorab geprüft werden. Modul B (4 Untertests: Objektwissen, Konzeptwissen, Wortkenntnis, Faktenwissen) erfasst Aspekte des semantische Altgedächtnisses, Modul C (2 Untertests: Persönliche Ereignisse, Persönliche Daten und Fakten) bildet das autobiografischeGedächtnis mit den Aspekten "Erinnerungsleistung" und "Erinnerungsqualität" ab. Grundlagen und Konstruktion: Das IGD wurde nach Prinzipien der Klassischen Testtheorie entwickelt; nähere Angaben zur Konstruktion fehlen im Manual. Das Verfahren basiert auf etablierten Theorien und Modellen der Gedächtnisforschung, insbesondere dem Multi-Speicher-Modell von Atkinson und Shiffrin (1968), dem Arbeitsgedächtnismodell von Baddeley und Hitch (1974) sowie dem SPI-Modell nach Tulving (1995). Die Lern- und Merkfähigkeit wird mit Aufgaben erfasst, die vorwiegend den expliziten Abruf intentional gelernten verbalen und visuellen Materials erfordern. Aufgaben zum semantischen Gedächtnis erfassen inzidentell aufgebautes Wissen, das explizit abgerufen wird. Fragen zum autobiografischen Gedächtnis schließlich zielen auf die Erfassung von episodischen und semantischen Aspekten des Altgedächtnisses ab, die ebenfalls explizit zu erinnern sind. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die Retestreliabilität (Retest-Intervall: 6 Monate) für Testmodul A liegt bei rtt = .84, für Testmodul B bei rtt = .84 und für Testmodul C bei rtt = .82. Validität: Für die Inhaltsvalidität des IGD spricht seine theoriegeleitete Entwicklung auf der Basis etablierter neuropsychologischer Theorien und Modellvorstellungen zu Aufbau und Funktionsweise des Gedächtnisses. Die Konstruktvalidität von Testmodul A (Lern- und Merkfähigkeit) wurde an n = 41 Probanden durch Korrelationen mit weiteren Gedächtnistests (z.B. WMS-R, RMBT, VLT) geprüft. Beispielsweise betrug die Korrelation des Gesamtscores von Modul A mit der WMS-R r = .83. Normen: Die Normierung des IGD erfolgte an insgesamt N = 452 hirngesunden Personen; mitgeteilt werden Prozentränge und T-Werte sowie Cut-off-Werte, die für eine Beeinträchtigung sprechen. Modul A wurde an N = 405 Personen aus vier Altersgruppen (18 bis 35 Jahre, 36 bis 50 Jahre, 51 bis 65 Jahre, über 65 Jahre) normiert. Für Modul B stehen Normwerte von N = 250 Personen zur Verfügung (drei nach Bildungsgrad unterteilte Altersgruppen: 18 bis 30 Jahre, 31 bis 60 Jahre, über 60 Jahre). Die Normen für Modul C basieren auf N = 247 Personen (fünf Altersgruppen: 18 bis 30 Jahre, 31 bis 40 Jahre, 41 bis 50 Jahre, 51 bis 60 Jahre, über 60 Jahre). publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25



