PSYNDEX Tests Review für OPD-2 - Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik-2
收藏PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13177
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of OPD-2 - Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik-2. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu OPD-2 - Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik-2. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die OPD-2 stellt ein multiaxiales System zur psychodynamisch fundierten, therapiebezogenen Diagnostik dar, welches die etablierten klinischen Diagnosesysteme ICD-10 und DSM-IV ergänzen soll. Das Verfahren kann in der klinischen Praxis zur Indikationsstellung für eine Psychotherapie sowie zur Therapieplanung und -evaluation verwendet werden. Anwendungsmöglichkeiten bestehen ferner in der Forschung sowie im Rahmen der psychologischen Begutachtung und der Qualitätssicherung für psychodynamische Psychotherapie. Aufbau: In der OPD werden Fremdbeurteilungen eines Patienten durch Therapeuten auf vier psychodynamisch fundierten Achsen erhoben und in einem Erhebungsbogen registriert: Krankheitserleben und Behandlungsvoraussetzungen (I), Beziehung (II), Konflikt (III), Struktur (IV). Ergänzend werden auf einer deskriptiven Achse V Psychische und psychosomatische Störungen nach dem Kapitel V (F) der ICD-10 kodiert. Die Basis der Beurteilungen bildet ein ein- bis zweistündiges diagnostisches Erstgespräch, ggf. ergänzt durch zusätzliche Gespräche und die Ergebnisse weiterer Selbst- und Fremdbeurteilungsinstrumente. Grundlagen und Konstruktion: Das Verfahren wurde seit Beginn der 90er Jahre von einer "Arbeitsgruppe OPD" entwickelt, die sich aus Wissenschaftlern und Praktikern aus zahlreichen Kliniken und Forschungseinrichtungen zusammensetzt. 1996 wurde die OPD erstmals in manualisierter Form veröffentlicht und nunmehr auf Grundlage von Forschungsergebnissen und klinischen Erfahrungen zur OPD-2 revidiert. Es basiert auf psychoanalytischen Teilkonzepten (z.B. intrapsychische Konflikte, Übertragungs- und Gegenübertragungsdynamiken, Persönlichkeitsstruktur) und greift mit Achse V die konventionellen kategorialen Diagnosesysteme (ICD-10, DSM-IV) auf. Studien zur Prüfung der Testgütekriterien wurden nach Prinzipien der Klassischen Testtheorie durchgeführt. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: In einer Studie ergab sich für die Strukturachse III überwiegend eine zufrieden stellende bis hohe Übereinstimmung der Urteile (.61 < = Kappa < = .82 bei Beurteilung von n = 20 Patienten durch zwei klinisch erfahrene Rater; .69 < = Kappa < = .81 bei Beurteilung von n = 139 Patienten durch einen wenig erfahrenen und einen erfahrenen Urteiler). Schneider et al. (2008) fanden für die Beurteilungen auf Achse I (Basis: Beurteilung eines videografierten Achse I-Interviews durch n = 14 Urteiler aus zwei Kliniken) eine mittlere Interrater-Korrelation von r(ic) = .76 resp. r(ic) = .73. Entscheidend für eine reliable Beurteilung ist, dass die Urteiler hinreichende klinische Erfahrung besitzen und in der Anwendung des Instruments gut geschult sind. Validität: Erste Studien zur kriterienbezogenen und prognostischen Validität der Achse I zeigen weitgehend hypothesenkonforme Unterschiede zwischen n = 329 Patienten einer psychotherapeutisch-psychosomatischen Ambulanz und n = 127 Patienten eines Konsiliar- und Liaisondienstes (z.B. im Hinblick auf die Art der Symptompräsentation, die Krankheitskonzepte und die Behandlungsmotivation) sowie niedrige bis mittelhohe Korrelationen mit dem Selbstberichtsverfahren zur Therapiemotivation und zu psychischen Symptomen. Zur konvergenten Validität von Achse II ("Beziehung") fanden sich an n = 47 depressiven Patienten und n = 41 Kontrollpersonen moderate bis sehr hohe multiple Korrelationen eines Beziehungsmuster-Q-Sort (Selbsteinschätzungsversion) mit Subskalen des IIP-D (Dominanzachse: R = .73; Affiliation: R = .81) und dem Fragebogen zur Erfassung sozialer Unterstützung. Für die konvergente Validität von Achse III Konflikt sprechen Zusammenhänge der Modi der Konfliktverarbeitung (aktiv vs.passiv) von n = 53 stationär behandelten depressiven Patienten mit Aspekten des depressiven Selbsterlebens, interpersonalen Motiven und dem Therapieerfolg im Sinne einer Verbesserung der depressiven Symptomatik. Hinweise auf die konvergente Validität von Achse IV Struktur entstammen einer nicht-klinischen Stichprobe (n = 15), in der moderate bis hohe Korrelationen der OPD-2-Befunde mit dem Strukturierten Interview zur Persönlichkeitsorganisation (STIPO-D) gefunden wurden. Ferner fanden sich an n = 105 Versuchspersonen hoch signifikante Zusammenhänge aller Strukturdimensionen mit den aktuellen DSM-IV-Diagnoseanzahlen. So korrelierten OPD-2-Urteile über die psychische Gesamtstruktur mit der DSM-Diagnosenzahl auf Achse I zu Rho = .34, mit der Diagnosenzahl auf Achse II zu Rho = .63 und der Gesamtsumme der Diagnosen zu Rho = .64. Normen: Normwerte liegen nicht vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25



