Möglichkeiten und Grenzen der Kognitionskritik durch Inhaltsanalyse von Texten
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Möglichkeiten und Grenzen einer auf der Inhaltsanalyse von Texten basierenden Kognitionskritik werden erörtert. Zunächst werden zwei zentrale Operationen bei der Inhaltsanalyse von Texten unterschieden: (1) Theorieexplikation (Erarbeitung von Hypothesen, Definition der Variablen) und (2) theoriegeleitete Operationalisierung (Operationalisierung der Variablen und Kategorien, Festlegung und Anpassung der Kategorien an die gegebene empirische Situation). Ausgehend von diesen Operationen wird die Kontroverse über die quantitative versus qualitative Inhaltsanalyse dargestellt und diskutiert. Dabei werden folgende Aspekte dieser Kontroverse thematisiert: (1) manifest-latent-Dimension, (2) Ableitungs- und Heuristikdimension, (3) Validitätsdimension, (4) Bewertungsdimension und (5) Fokussierungsperspektive. Abschließend werden die dargestellten Sachverhalte anhand eines Anwendungsbeispiels, nämlich dem sogenannten "Dogmatismus-Textauswertungs-Verfahren" von Ertel, illustriert. unknown unknown



