PSYNDEX Tests Review für ZLT-II - Zürcher Lesetest - II
收藏PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12411
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of ZLT-II - Zürcher Lesetest - II. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu ZLT-II - Zürcher Lesetest - II. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der Zürcher Lesetest-II wurde entwickelt, um frühzeitig Defizite im Schriftspracherwerb aufdecken und Kinder mit Defiziten frühzeitig fördern zu können. Er basiert dabei auf dem Zürcher Lesetest (ZLT; Linder & Grissemann, 1980, 2000), kombiniert diesen allerdings mit aktuellen Modellen und Theorien der Sprachentwicklung. Aufbau: Der ZLT-II erfasst die vier Dimensionen Lesegenauigkeit, Automatisierungsgrad, Gedächtnisleistungen und Phonologische Bewusstheit mit insgesamt sieben Untertests: Lesegenauigkeit wird mit den Subtests Wortlesetest (WLT-F), Pseudowörter Lesen (PWL-F) und Textabschnitte (TA-F) geprüft, in denen Kinder entweder kurze Wörter, Pseudowörter oder Textabschnitte vorlesen müssen und jeweils die Fehleranzahl vermerkt wird. Bei der zweiten Dimension Automatisierungsgrad verhält es sich ähnlich, nur dass hier bei den drei Subtests Wortlesetest (WLT-G), Pseudowörter Lesen (PWL-G) und Textabschnitte (TA-G) nun nicht die Fehleranzahl, sondern die Lesezeit in Minuten registriert wird. Die Gedächtnisleistung wird über Schnelles Benennen (SB) und Pseudowörter Nachsprechen (PWN) erfasst, die phonologische Bewusstheit durch die Tests Silbentrennung mündlich (STM) und Silbentrennung schriftlich (STS). Da der Test in einem breiten Altersspektrum einsetzbar ist, existieren vier verschiedene Formen derWortlesetests, sechs verschiedene Formen der Textabschnitte und zwei Versionen für Silbentrennung mündlich und schriftlich, welche je nach Alter zum Einsatz kommen. Die Leistungen in den einzelnen Subtests werden in einem Profil festgehalten. Grundlagen und Konstruktion: Der ZLT-II wurde nach der Klassischen Testtheorie auf Basis des ursprünglichen Zürcher Lesetests entwickelt. Dabei stellt er sowohl eine Neunormierung als auch eine Überarbeitung des Verfahrens unter Berücksichtigung aktueller Theorien dar. Hierzu wurden beispielsweise die Untertests Pseudowörter Lesen, Schnelles Benennen, Silbentrennung mündlich und schriftlich sowie die Dimensionen Phonologische Bewusstheit und Gedächtnisleistungen neu erstellt. Dazu wurde zuerst ein Itempool mit möglichst vielen konstruktnahen Items entwickelt und an einer Stichprobe von 200 Schülern erprobt. Daraufhin erfolgten eine Itemanalyse und die Eliminierung unpassender Items hauptsächlich auf Grund geringer Trennschärfe oder Verwechslung mit bekannten Wörtern. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Hinsichtlich der internen Konsistenz (Cronbachs Alpha) ergeben sich für die einzelnen Subtests Werte zwischen .24 (Wortlesetest 4, 7. Klasse) und .91 (Silbentrennung mündlich Version A, 2.-3. Klasse). Für den Gesamtwert liegt Cronbachs Alpha zwischen .83 (7. und 8. Klasse) und .93 (2.-3. Klasse). Für die Batterie-Reliabilität werden Werte zwischen rttbat = .83 (7. und 8. Klasse) und rttbat = .93 (2.-3. Klasse) angegeben. Die Retestreliabilität im Zeitraum von 31 Tagen liegt zwischen .71 (Textabschnitt 1, Fehleranzahl) und .99 (Textabschnitt 1-4, Lesezeit), wobei allgemein besonders die Werte für die Lesezeit höher ausfallen als diejenigen für die Fehleranzahl. Validität: Schüler der Klassenstufe 1 bis 4 benötigten im Vergleich zu solchen der Klassenstufe 5 bis 8 mehr Zeit beim Spontanen Benennen und der Lesegeschwindigkeit und wiesen eine höhere Fehleranzahl auf. Weiterhin erzielten Kinder, welche beim ZLT-II wenig Fehler und eine geringe Lesezeit in den Subtests Wortlesetest und Textabschnitte aufwiesen, eine bessere Deutschnote. Zwischen Kindern mit und ohne Migrationshintergrund ergaben sich lediglich beim Untertest Schnelles Benennen 2 signifikante Unterschiede. Normen: Als Normen werden nach Altersstufe differenzierte T-Werte und Prozentränge für die einzelnen Subtests angegeben, welche auf Grundlage einer deutschlandweiten Normierung zwischen April 2010 und September 2011 an 1 145 Kindern im Alter zwischen der ersten und achten Klasse erstellt wurden. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23



