European Parliament Election Study 2024, Voter Study
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The 2024 European Election Study (EES) Voter Study is a post-election study conducted in all 27 European Union member states after the elections to the European Parliament were held between June 6 and 9, 2024. As in the previous EES 2019 round, data was predominantly collected via online interviews sampled from access panel databases. In each member state, a minimum of 1,000 interviews were conducted (with the exception of Cyprus, Luxembourg and Malta, where 500 interviews were envisaged). As in previous EES rounds, the questionnaire includes core traditional items included in previous EES voter studies (1989 - 2019), thus allowing for over-time as well as cross-national analysis. The study covers items on electoral behavior, such as questions on turnout and vote choice at the European and previous national elections, party preferences, propensity to vote questions, government approval, general political attitudes, interest in politics, demographics such as gender, age, education, religion etc. Innovations in the EES 2024 include questions about disinformation in the media regarding the EP election, military assistance to Ukraine, and democratic governance. The question on attitudes on the environment was replaced with a question on attitudes on climate change. To capture the debates on feminism, a well-tested question on gender roles was included. As in the case of the EES Study 2014 and 2019 Voter Studies, a number of the political attitude questions have the same wording as, and can hence be linked with, the Chapel Hill Expert Survey. An additional innovation is the offer of NUTS III-level regional information, which, after anonymization checks, will be offered at a later stage. Die Wählerbefragung im Rahmen der „European Election Study (EES) 2024“ ist eine Nachwahlstudie, die in allen 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union nach den Wahlen zum Europäischen Parlament vom 6. bis 9. Juni 2024 durchgeführt wurde. Wie bereits bei der vorherigen EES-Runde 2019 wurden die Daten überwiegend über Online-Interviews erhoben, wobei die Stichprobe aus Access-Panel-Datenbanken stammt. In jedem Mitgliedstaat wurden mindestens 1.000 Interviews durchgeführt (mit Ausnahme von Zypern, Luxemburg und Malta, wo 500 Interviews vorgesehen waren). Wie bereits in früheren EES-Runden enthält der Fragebogen zentrale traditionelle Fragen, die auch in früheren EES-Wählerstudien (1989–2019) enthalten waren, und ermöglicht so sowohl zeitliche als auch länderübergreifende Analysen. Die Studie umfasst Fragen zum Wahlverhalten, wie beispielsweise zur Wahlbeteiligung und zur Stimmabgabe bei den Europawahlen und früheren nationalen Wahlen, zu Parteipräferenzen, zur Wahlneigung, zur Zustimmung zur Regierung, zu allgemeinen politischen Einstellungen, zum Interesse an Politik sowie zu demografischen Merkmalen wie Geschlecht, Alter, Bildungsstand, Religion usw. Zu den Neuerungen in der EES 2024 gehören Fragen zu Desinformation in den Medien im Zusammenhang mit den Europawahlen, zur militärischen Hilfe für die Ukraine und zur demokratischen Regierungsführung. Die Frage zur Einstellung zum Thema Umwelt wurde durch eine Frage zur Einstellung zum Klimawandel ersetzt. Um die Debatten zum Feminismus zu erfassen, wurde eine bewährte Frage zu Geschlechterrollen aufgenommen. Wie bereits bei der EES-Studie 2014 und der Voter Study 2019 haben einige der Fragen zur politischen Einstellung denselben Wortlaut wie die Chapel-Hill-Expertenumfrage und können daher mit dieser verknüpft werden. Eine weitere Neuerung ist das Angebot regionaler Informationen auf NUTS-III-Ebene, die nach Anonymisierungsprüfungen zu einem späteren Zeitpunkt bereitgestellt werden.



